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Kommentare zu:
Schwule in der Politik: Spahn berichtet über "wüste Beleidigungen"


#21 Ralph
  • 23.12.2020, 10:55h
  • Es gibt einen Bodensatz von Leuten, denen es nicht nur gegen den Strich geht, dass Schwule heute nicht mehr eingesperrt werden, sondern dass sie sogar am politischen Leben teilnehmen dürfen. Schon als der erste offen schwule Bundestagsabgeordnete, Herbert Rusche, in den 80ern für seine Fraktion, die Grünen, den (letztlich erfolglosen) Antrag auf Abschaffung des Rest-Paragraphen 175 im Plenum des Parlaments begründete, wurde er von einem Zwischenrufer (wohl aus den Reihen der Union) als Vertreter der "Aids-Lobby" (was immer man sich darunter vorstellen sollte) beschimpft. Wenn im Jahre 2020 einem Mann, der Bundeskanzler werden will, bei der Erwähnung der sexuellen Orientierung (wobei das Schwulsein gemeint war) zuallererst Kriminalität und Kindesmissbrauch einfallen, dann ist es schlichtweg unverständlich, dass Jens Spahn sich dadurch nicht "persönlich getroffen" fühlt. Und selbst wenn er selbst sich nichts draus macht, vielleicht weil er Merz ohnehin für einen abgetakelten Mann von übervorgestern hält, dann wären trotzdem deutlichere Worte in der Öffentlichkeit angebracht gewesen. Seine kaum wahrbehmbare Reaktion zeigt m.M.n., dass er sich nicht als aktiven Protagonisten der LSBTI-Gemeinde begreift und es lieber bei der Legende bewenden lässt: Seht her, wie weit man als Schwuler in Deutschland schon kommen kann. Man kann in der Tat - aber um den Preis, bei bestimmten Gelegenheiten den Mund zu halten.
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#22 genauer gesagtAnonym
#23 saltgay_nlProfil
  • 23.12.2020, 18:54hZutphen
  • Man kann den Span drehen und wenden wie man will, es bleibt ein Spanferkel in dem er steckt. Der Herr Spahn dreht und wendet sich auch. Immer zum Rampenlicht hin um seine Geltungssucht zu befriedigen. Dieser Mann besitzt weder soziale Kompetenz noch Bildungskompetenz.

    Darum ist totschweigen dieser personifizierten Peinlichkeit aus Ahaus das einzige bewährte Mittel. Damit trifft man ihn wirklich.

    Wo besteht denn der Unterschied zwischen diesem neoliberalen Heuschreckenzocker Merz und dem Sparkassenangestellten im Ministerrang? Beide sind überzeugt davon für den Mittelstand gewählt worden zu sein - wie sie ihn für sich definieren. Jahreseinkommen eine Million Euro - das ist typisch für Angehörige der Mittelschicht. Arme Rentner gibt es nicht - das leugnen Beide und wer da nicht mit ihnen mithalten kann, der gehört in die Unterschicht - denn er hat es auch verdient.

    Die CDU/CSU lehrt ja geradezu, dass jeder Dorftrottel es in dieser Partei zu etwas bringen kann. Man muss nur Schwein sein und keine Skrupel kennen um am Ende bloß nicht als Spanferkel zu enden.
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#24 WeidelineAnonym
  • 24.12.2020, 01:32h
  • Antwort auf #13 von gast
  • Damit wäre Spahn dann endgültig - in dieser Hinsicht - auf dem Niveau einer Alice Weidel angekommen - er profitiert von emanzipatorischen Errungenschaften, die er selbst zu verteidigen nicht willens ist. Mir geht diese Scheinheiligkeit arrivierter Schwuler (und anderer) sowas auf den Zeiger, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Dass er hier auch noch von vielen in Schutz genommen wird, treibt das ganze auf die Spitze. Spahn agiert in vielen Punkten sicherlich politisch geschickt, ist aber als Mensch keineswegs Sympathieträger. #noelectionmaterial
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#25 AmtsführungAnonym
  • 24.12.2020, 06:23h
  • Spahn wird in letzter Zeit hier wie eine Monstranz hergetragen, ob so viel Personenkult am Ende nicht kontraproduktiv ist wird sich noch zeigen.

    Wenn man den Fokus auf seine Amtsführung legt, die gerade einerseits mit der Corona-Politik und andererseits seinen wirtschaftlichen Verstrickungen mehr als nur unglücklich erscheint, kann fast gar nicht mehr darüber hinweggehen, für alle Schwulen möglicherweise schweren Schaden auf Dauer einzufahren. Er hat sich in einer Krise, in der hunderttausende auf Kurzarbeit gesetzt sind und als Selbständige wie als Arbeitnehmer oft nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete bezahlen sollen, eine Villa als dritte Immobilie hinstellen lassen, deren Kaufpreis mit dem Ministergehalt nicht darstellbar ist. Seine Pharmaberatungsbeteiligungen werfen erhebliche Fragen auf und die Kommunikation könnte ungeschickter nicht sein. Dieses Amtsgebahren wird mit Fortschreiten der Krise dazu führen, daß alle (viele) nachher sagen werden "seht her, alle Schwulen sind so"

    Wenn die Klage von RA Füllmich dazu führt, daß Drosten fällt dann ist Spahn nicht mehr zu halten. Dann wird es heißen, alle Schwulen seien so. Und das wird - gerade wenn es zu der befürchteten Wirtschaftskrise kommt - uns alle um 30 Jahre zurückwerfen. Wegen der Amtsführung eines Unionspolitikers, den hier vor 5 Jahren keiner mit der Kneifzange angefaßt hätte. Schwierig.
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#26 SarkastikerAnonym
#27 hugoAnonym

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