Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=37812
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Landeskirche beklagt "Kampf-Rhetorik" im Fall Latzel


#1 MattisAnonym
  • 23.12.2020, 12:36h
  • Haben Sie seine Predigten überhaupt mal gehört? Da ging es in diesem Jahr durchgehend eigentlich nie um Homosexualität. Dass aus einem Seminar von 2019 ständig die gleichen 4-5 Sätze hervorgeholt werden um aus ihm einen Hassprediger zu machen, klingt nicht ganz glaubwürdig. Auch nicht seitens eines Gerichtes.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 der MalerAnonym
  • 23.12.2020, 12:57h
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • Dass du Sie Relitäten nicht erkennen oder erkennen wollen, liegt an Ihrer "Gläubigkeit" oder an was anderem?
    Analog: Aber er hat ja nur einen Menschen umgebracht, und hier wird so getan, als wäre er ein Massenmörder.
    Ist in Ihrer "Religion" ein Menschenleben nicht genauso viel wert wie viele? Das scheint mir höchst unethisch zu sein - was wiederum ins Bild passt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#3 mesonightAnonym
  • 23.12.2020, 13:03h
  • Ich verstehe gar nicht, dass die Kirche an diesem Typen überhaupt noch festhält, der hat doch schon was unglaublich aggressives an sich.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 AthreusProfil
  • 23.12.2020, 13:08hSÜW
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • Dass sich ausgerechnet hierher ein Latzel-Anhänger verirrt hätte ich nicht vermutet. Seis drum: Wie oft man zum Mord an Homosexuellen aufruft oder NS-Wording verwendet um ganze Bevölkerungsgruppen zu kriminalisieren und pathologisieren ist nach dem ersten Mal völlig irrelevant, da eben bei diesem ersten Mal schon die Volksverhetzung zum Tragen und die menschenfeindliche Gesinnung zum Vorschein kommt.

    Dass man die nationalsozialistische Sprache und die Tötungsempfehlungen bagatellisiert, indem man sagt, das ist ja schon so lange her, spricht weder für den Demokraten "Mattis", noch für den Christenmenschen "Mattis".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#5 Korinthen KKAnonym
  • 23.12.2020, 13:34h
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • Warum beschäftigt man sich überhaupt mit dem Thema und predigt darüber oder äußert sich dazu? Wieso ist das Beziehungsleben ANDERER (!!) Menschen so relevant? Wieso maßt man sich an über das Beziehungsleben anderer Menschen zu urteilen und stellt sich über sie? Gibt es nicht andere Themen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#6 Alexander_FAnonym
  • 23.12.2020, 14:54h
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • "Dass aus einem Seminar von 2019 ständig die gleichen 4-5 Sätze hervorgeholt werden um aus ihm einen Hassprediger zu machen, klingt nicht ganz glaubwürdig"

    Wenn es sich bei diesen Sätzchen um Aufrufe zum Mord handelt, ist die Sachlage etwas anders. Und ja, die Bezeichnung als "todeswürdiges Verbrechen" ist genau das.

    Wenn hier jemand nicht ganz glaubwürdig ist, so du mit deiner offensichtlichen moralischen Farbenblindheit.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#7 OlliAnonym
  • 23.12.2020, 14:59h
  • Nur weil er nicht ständig hetzt heißt das ja nicht, daß er nicht trotzdem ein Hetzer ist. Und genau das ist er: ein homophober Hetzer, der Hass verbreitet und spaltet. Widerlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Pu244Anonym
#9 WayneAnonym
  • 23.12.2020, 15:25h
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • Das heißt, würde ich dich in jedem zehnten Posting als degenerierten Drecksverbrecher bezeichnen, der des Todes würdig wäre, dann wäre das nicht so schlimm, weil ich das in den meisten Postings nicht mache?

    Dass immer noch Leute fragen, warum man Atheist wird...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#10 LegatAnonym
  • 23.12.2020, 15:39h
  • Gegen brutale Hassverbrecher, die mit ihrer unsäglichen Propaganda ihre Gefolgsleute radikalisieren, kann die Kampf-Rethorik gar nicht hart genug sein. Entweder die Bremische Landeskirche schließt diese Gemeinde an theo-faschistischen Fanatikern samt ihrem Führer jetzt aus oder sie verliert jegliche Glaubwürdigkeit.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 lindener1966Profil
  • 23.12.2020, 21:40hHannover
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • Diese Rechtgläubigen befinden sich doch immer im Krieg: gegen den Untergang, den Teufel und die weltlichen Dinge, die Ersteren herbeiführen und von Letzterem initiiert werden. Vor allem verlangen sie andauernd Sonderrechte, zu sagen, was sie wollen, abzulehnen, wen sie wollen, weil es ja so in der Bibel stehe, egal, ob es gegen demokratische Gesetze verstößt. Widerstand ist ihnen gewiss, weil viele Menschen immer mehr gegenüber dieser aggressiven Ideologie sensibilisiert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#12 saltgay_nlProfil
  • 24.12.2020, 08:29hZutphen
  • Der Herr Latzel ist nicht der Einzige in den evangelischen Landeskirchen, die eine ganz deutliche diktatorische Linie verfolgen. Diese Eiferer haben sich in der "evangelischen Allianz" als Kampfbund gegen die evangelischen Landeskirchen zusammen geschlossen.

    Was mir bei dieser ewigen Zankerei um "Kirche" in diesem Forum stinkt, das ist die Tatsache, dass sich Leute darüber das Maul zerreißen, die seit Jahrzehnten keine Kirche von innen gesehen haben. Je weniger ich über eine Sache weiß, desto mehr hetze ich darüber. Das ist nichts als eine andere Form von Pegida-Fans. Rumbrüllen ohne geistige Substanz - so kennt man sie und da sind wir bei dem eigentlichen Thema.

    Die Kirche, wie die Schule, ist ein Abbild der Gesellschaft. In der geschlossenen Gesellschaft des Kaiserreiches war es logisch, dass die Kirchenmänner Kanonen segneten und das Abschlachten des Feindes genehmigten und den Opfertod für Kaiser, Krupp und Creuzot als Eintrittskarte in das himmlische Paradies ansahen.

    Während der Nazi-Zeit hatten die "Deutschen Christen", bevorzugt in der Braunschweigischen Landeskirche das Zepter in der Hand, soweit die Nazis das zuließen. Es waren nützliche Idioten, denn die Nazis verabscheuten das Christentum. Es ging nur um mehr Rückhalt, via Kirche, im Volk.

    Nach dem 2. Weltkrieg geriet die evangelische Kirche zur Reinwaschungsanstalt für Nazis, schließlich hatte ja mehr als ein Drittel der Bevölkerung für die Inthronisierung von Adolf Hitler gesorgt und ist als Tätervolk für die Nazi-Verbrechen bis heute noch verantwortlich.

    Aber aus den Resten der "bekennenden Kirche" entstand eine neue theologische Bewegung, die sehr zum Ärgernis der Reaktionäre führte. So kam es zur inneren Spaltung, über die nicht geredet wird. Der Grund: die Landeskirchen befürchten weitere Austritte und wollen es daher allen recht machen. Das führt zwar zum Gegenteil, aber wer Pfarrer wird, ist kein starker Charakter, sondern eine eher servile Natur mit großem Sicherheitsbedürfnis. Genau die gleiche Motivation wie bei der Wahl zum Lehrerberuf. Deshalb sind in beiden Branchen 60% der Absolventen absolut unbrauchbar und sollten von Schule und Pfarrhaus möglichst fern gehalten werden.

    Tja und wer ist das, der zur Kirche geht? Handwerksmeister um neue Aufträge zu bekommen, Bildungsbürger, weil schon die Großeltern das so machten, alte Menschen, weil es ihnen zuhause langweilig ist und man bei Predigten ein Nickerchen machen kann, und jede Menge finsterer Ideologen, die hier ein politisches Feld für die AfD sehen, Feministinnen, die mit ihrem Genöhle die Ehemänner aus dem Haus trieben und nun ihr Heil in Mutter Gott*In und in der Thealogie suchen, jede Menge Spinner, Friedensbewegte und in der Minderheit Intellektuelle, die der Neoliberalismus und die Koofmich-Kultur ankotzt.

    Wer will abstreiten, dass dies nicht ein repräsentativer Querschnitt durch die Gesellschaft der BRD ist?

    Ach ja und die geringe Zahl derer, die am Sonntag zur Kirche dackeln? Fragen wir doch einmal in der Bevölkerung, wer sich wirklich für Politik interessiert. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Es sind in der BRD gerade einmal 8% der Wähler, die sich für Politik interessieren. Das entspricht dem Anteil der Christen in der ehemaligen DDR. Man sieht, Kirche ist Spiegel der Gesellschaft.

    Wenn wir dann noch nach Gesellschaftsschichten differenzieren, kommt heraus, dass die bürgerliche Klasse mehrheitlich an Politik und Kirche interessiert ist. Diese bürgerliche Klasse hat aber damals besonders die Nazis unterstützt und heute wählt sie rechtsextrem von CDU/CSU über FDP bis AfD mit rechtsradikalen Stimmenanteilen der Grünen. Die bürgerliche Klasse ist es auch, die in den evangelischen Landeskirchen die Macht übernehmen will, gestützt durch die Evangelikalen.

    Es geht nur vordergründig um die Kirche - die BRD-Gesellschaft besteht in ihren mächtigen und wirksamen Teilen aus lauter Latzels, Merzens und Spähnen.

    Es gilt die bürgerliche Klasse zu zerschlagen, damit die Demokratie auch gelebt werden kann!
  • Antworten » | Direktlink »
#13 LegatAnonym
  • 24.12.2020, 11:24h
  • Antwort auf #12 von saltgay_nl
  • "Was mir bei dieser ewigen Zankerei um "Kirche" in diesem Forum stinkt, das ist die Tatsache, dass sich Leute darüber das Maul zerreißen, die seit Jahrzehnten keine Kirche von innen gesehen haben."

    Man muss selbstverständlich nicht erst auf einem Reichsparteitag gewesen sein, um gegen den Faschismus zu kämpfen.

    Ich selbst war lange Zeit in Kirchen und bin es heute ab und an noch, wenngleich mit atheistischer Überzeugung und mache mir mein eigenes Bild. Dass du meinst, alle evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer hätten eine unterwürfige Persönlichkeit, entspricht in keinster Weise meiner Erfahrung. Bei katholischen Priestern sieht es jedoch anders aus, hier könntest du durchaus Recht haben.

    Was du sonst schreibst ist mindestens diskussionswürdig, würde hier aber viel zu weit führen und hätte in einem echten Diskussionsforum sicher einen geeigneteren Platz, daher nur soviel:

    Könnten wir uns auf eine klassenlose Gesellschaft als Endziel einigen? Nur die bürgerliche Klasse zu zerschlagen klingt eher maoistisch und verharrt vor allem in kollektivistischem Wir-gegen-Die-Denken.
    Ich finde, der Mensch muss einfach als Individuum alle Rechte erhalten, die ihm kein Kollektiv der Welt nehmen darf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 KaiJAnonym
#15 DiskussionskulturAnonym
#16 LegatAnonym
#17 KaiJAnonym
#18 LegatAnonym
  • 24.12.2020, 17:02h
  • Antwort auf #17 von KaiJ
  • Tja, dann Danke für Nichts würde ich sagen. Wie konnte ich es nur wagen einen scheinbar echten Kommentar-Veteran auf dieser Seite zu bitten seinen Standpunkt zu verdeutlichen? Ich schätze mal, du bist irgendeine wichtige Internet-Celebrity. Asche auf mein unwürdiges Haupt, dass ich bislang weder von dir, noch von deinen sicher irgendwo an einem anderen Ort in der Vergangenheit klar und unmissverständlich dargelegten Standpunkten jemals etwas gehört habe. Vielleicht wärst du ja doch so voll der Gnade, lediglich in Bezug auf diesen Artikel und den dazu getätigten Kommentaren deinen Standpunkt nochmal für das Fußvolk verständlich zusammenzufassen? Bitte nicht zu kompliziert und/oder ausschweifend, damit ich es auch verstehe. Vielen lieben Dank! :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 TheDadProfil
  • 24.12.2020, 17:50hHannover
  • Antwort auf #1 von Mattis
  • ""Dass aus einem Seminar von 2019 ständig die gleichen 4-5 Sätze hervorgeholt werden um aus ihm einen Hassprediger zu machen, klingt nicht ganz glaubwürdig. Auch nicht seitens eines Gerichtes.""..

    Das Gericht befasst sich mit dem, was beanstandet wurde, und zur Anzeige führte..

    Alles andere ist insoweit nicht von Belang !

    Das sich hier Menschen aufgefordert sehen einem Hetzer beizustehen, und auf seine "sonstigen Leistungen" verweisen ist allerdings von sehr hohem Belang, es gemahnt die Bevölkerung sich umzusehen mit wem man es hier zu tun hat !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#20 TheDadProfil
  • 24.12.2020, 18:06hHannover
  • Antwort auf #12 von saltgay_nl
  • ""Was mir bei dieser ewigen Zankerei um "Kirche" in diesem Forum stinkt, das ist die Tatsache, dass sich Leute darüber das Maul zerreißen, die seit Jahrzehnten keine Kirche von innen gesehen haben. Je weniger ich über eine Sache weiß, desto mehr hetze ich darüber.""..

    Ein "typisches Argument"..
    Vermeintlich wissen Menschen die in keine "Kirchen" gehen so rein gar nichts über die Amtskirchen, dem "Glauben", und das ganze Brimborium..

    Mein lieber "saltgay_nl"..
    Justiere bitte Deinen Kompass..
    Atheisten sind Atheisten WEIL sie wissen was es mit dem "Glauben" und vor allem den "Kirchen" auf sich hat !

    Exakt deshalb trifft dann auch die geübte "Kirchenkritik" zu Hundert Prozent ins Mark derjenigen, die sich von diesem Zirkus nicht trennen WOLLEN, und das nicht, weil sie es etwa nicht könnten !

    Im Gegensatz zu Deiner Auffassung sind diese "Kirchen" Teil der "Pegida", sie kommt aus ihr, und sie wird von ihr gestützt und mit finanziert..

    Ebenso wie die "bürgerliche Klasse", von der ich hier mal wohlwollend annehme, es seien die "Rechtskonservativen Klüngel" gemeint, die zusammen mit diesen "Kirchen" kommunizierende Röhren bilden, in denen der Wasserstand immer gleich hoch ist..

    Zerschlägt man diese, zerschlägt man auch die "Kirchen"..
    Wer von denen zuerst dran ist, ist mir persönlich gleich, da eint uns das Ziel, ich denke aber, die "Kirchen" ließen sich einfacher zerschlagen wenn man erst die "Rechtskonservativen" entmachtet hat..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#21 TheDadProfil
  • 24.12.2020, 18:15hHannover
  • Kleiner Nachtrag noch..
    Gerade jetzt ist es die richtige Zeit um mit den "persönlichen Abgeordneten vor Ort" ein intensives Gespräch über den § 130 StGB zu führen..

    Und zwar in Verbindung mit den §§ 166 u. 167, und mal zu fragen warum denn mehr Bürger*innen wegen der beiden letzteren §§ angezeigt werden, als Pfaffen wegen des § 130..
  • Antworten » | Direktlink »
#22 SumyAnonym

» zurück zum Artikel