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Kommentare zu:
Vater nach Hass-Attacke auf trans Tochter zu Haftstrafe verurteilt


#1 AthreusProfil
  • 23.12.2020, 12:57hSÜW
  • Eines der schrecklichsten Beispiele für religiösen Fanatismus. Man kann nur froh sein, dass sie überlebt hat und hoffen, dass es ihr irgendwie gelingt, über die Jahre weitestgehend ihre seelischen Wunden zu heilen.

    Vor fast genau einem Jahr hat sie ein Journalist des Reporter-Kanals (Youtube) in der Schweiz besucht. Dort schildert sie eindrücklich von diesem schrecklichen Erlebnis und wie es dazu kam:

    www.youtube.com/watch?v=u1r-U6cqK5Y
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#2 Katrina_ReichertProfil
  • 23.12.2020, 14:50hDüsseldorf
  • "Sein Kind verkörpere aber das Gegenteil seines religiösen Männerbildes."
    SURPRISE so als Frau. Wer hätte damit rechnen können, dass eine Frau einem Männerbild nicht entspricht.

    Aber mal Spaß beiseite, grad beim Islam versteh ich solche Leute echt nicht.
    Es gibt eine Fatwa aus dem Jahr !1979!, die klar festlegt, dass trans Menschen indem wir transitionieren Allahs Wille ERFÜLLEN, weil das die Reise ist, die er für uns vorgesehen hat.

    Ich nehm den Satz mit dem "nicht verstehen" zurück, in dem Punkt sind islamische Fanatiker_Innen kein Iota besser als ihre christlichen Konterparts:
    Sie zitieren nur den Part der heiligen Schrift, der ihren Hass zu bestätigen scheint und lassen den Rest weg.

    Schon ne spannende Chose wenn man bedenkt, dass weder Allah noch Jahwe Heuchler mögen. Tjanun.
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#3 Alexander_FAnonym
  • 23.12.2020, 14:51h
  • Ich weiß nicht, was mich sprachloser macht. Die Tat selbst, die Motivation, oder dass das Opfer selbst noch dafür bestraft wird, dass ihr frommer Herr Vater ihr so etwas angetan hat. Wie der überhaupt je wieder in den Spiegel sehen kann, möchte ich gerne wissen.
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#4 ElfolfProfil
  • 23.12.2020, 17:15hHamburg
  • Seltsamerweise reicht der Fanatismus nie so weit, hinterher zu der Tat zu stehen. Sich für Gläubig halten, ohne selbst den Koran verstanden zu haben, macht es besonders schlimm. Der Koran hat zum Thema Geschlechtsanpassung überhaupt keine Vorschriften.
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#5 Alexander_FAnonym
  • 23.12.2020, 18:01h
  • Antwort auf #4 von Elfolf
  • Mit dem Koran ist es wohl wie mit den vielen anderen heiligen Büchern auch: wer sie wirklich verstanden hat, verwirft sie eher, als an sie zu glauben.
    Diejenigen, denen sie wiederum so heilig sind, lieben sie gerade deshalb, weil sie hinter ein sehr vagen Sprache Ausreden für abscheulichste Verbrechen bieten.

    Es ist natürlich umgekehrt richtig, dass beispielsweise im Iran Geschlechtsangleichungen legal sind, da dort die durchaus korrekte Auslegung, dass der Koran nichts zu dieser Sache sagt, angewandt wird. Sehr fragwürdig und problematisch bleibt es dennoch, sein Leben oder erst recht Politik nach diesem Buch auszurichten.
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#6 Katrina_ReichertProfil
  • 23.12.2020, 18:48hDüsseldorf
  • Antwort auf #4 von Elfolf
  • Wie ich bereits schrieb: Es gibt eine Fatwa von 1979, die trans Menschen validiert und geschlechtliche Transition als Allahs Wille legitimiert.
    Ja, danit steht's noch immer nicht im Qu'ran selbst, aber soweit ich das verstehe sind Fatwas für gläubige Muslime in etwa so bindend wie eine päpstliches Dekret für Katholik_Innen.
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#7 RWinklerAnonym
#8 Alexander_FAnonym
  • 23.12.2020, 21:49h
  • Antwort auf #6 von Katrina_Reichert
  • Selbst wenn es diese Fatwa gibt, stellt sich die Frage, warum das überhaupt relevant sein soll. Weshalb ist ein Gutachten nach irgendeiner uralten Märchenschwarte wichtiger als Wissenschaft, Logik und gesunder Menschenverstand?

    Und im Übrigen werden in dem Land, in dem einerseits eine Fatwa erlassen wurde, die Transmenschen legitimiert, immer noch Todesurteile für gleichgeschlechtlichen Verkehr, Abfall vom Islam oder Gotteslästerung vollstreckt. Inwiefern ist ein System, dass ohne mit der Wimper zu zucken solche Gräuel begeht, in irgendeiner Weise eine moralische Autorität, in dieser oder sonst irgendeiner Frage?

    Die Welt braucht nicht mehr "reformierte" Religion, sondern weniger Religion. Wenn die Geschichte eins zeigt, so dass sich Religionen nur dann modernisieren und debrutalisieren, wenn sie zurückgedrängt werden und nicht mehr zügellos wüten können.
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#9 JuljanAnonym
#10 antosProfil
#11 Alexander_FAnonym
#12 queergayProfil
  • 24.12.2020, 03:52hNürnberg
  • Ein tiefgläubiger Mann aus dem Irak will sein eigenes Kind (17 J.) im Schlaf töten, indem er mit einem Küchenmesser heimtückisch den Hals aufschneidet oder gar den Kopf abtrennen will, das aber nur teilweise schafft.
    Durch das islamische Koran-Normenbuch sieht sich der Täter mit seiner mörderischen Tat konform und im Einklang mit seiner Religion.
    Vor Gericht tischt der tiefreligiöse Vater eine Lügengeschichte über den Tathergang auf.
    Der Verteidiger erwartet aber einen Freispruch für seinen "unschuldigen" Mandanten und stellt bei einer Verurteilung seinen Einspruch in Aussicht.
    Es ist wirklich beruhigend zu lesen, daß der fromme Messer-Mann nach der Haftstrafe sein Gastland verlassen muß und ausgewiesen wird.
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#13 DramaQueen24Profil
  • 24.12.2020, 09:52hBerlin
  • Für wie doof hält dieser Mann das Gericht? Selbstmord durch Hals aufschneiden? Mir tut nur seine Tochter leid, die so ein Arschloch als Vater hat.
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#14 DramaQueen24Profil
#15 TerrainAnonym
#16 TheDadProfil
  • 24.12.2020, 17:29hHannover
  • Antwort auf #2 von Katrina_Reichert
  • ""Es gibt eine Fatwa aus dem Jahr !1979!, die klar festlegt, dass trans Menschen indem wir transitionieren Allahs Wille ERFÜLLEN, weil das die Reise ist, die er für uns vorgesehen hat.""..

    Diese "Fatwa" stammt es dem Iran und dient dort zur Unterdrückung von Schwulen Männern die damit zur Kastration gezwungen werden..

    Mit einer ""Reise die er für uns vorgesehen hat"", bei Licht betrachtet eine ebenso fanatisierte Idee wie die des Angeklagten, der sich anmaßt die "Worte des Islam" durchzusetzen
    (was gar nicht seine Aufgabe ist, hätte er seinen Koran nur aufmerksam genug gelesen)
    hat das ganz scher nichts zu tun !
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#17 TheDadProfil
  • 24.12.2020, 17:45hHannover
  • Antwort auf #14 von DramaQueen24
  • ""Der Täter war ein Sunnit aus dem Irak.""..

    Ich finde es interessant woher die Leut so ihre Informationen nehmen, im Artikel stand das nämlich nicht, und welche Schlüsse sie daraus ziehen, grad so als wenn es im Irak keine Schiiten gäbe..

    ""Die Volkszählung des Jahres 2011 ergab, dass 99,4 % der Bürger des Iran Muslime sind.[81] Es wird geschätzt, dass sich 89 % bis 95 % der Iraner der Staatsreligion der Zwölfer-Schia und die verbleibenden 4 % bis 10 % dem sunnitischen Islam zuordnen.""

    de.wikipedia.org/wiki/Iran#Religion

    ""Etwa 97 % der Bevölkerung sind muslimisch. Über 60 % sind Schiiten und zwischen 32 und 37 % Sunniten;""..

    de.wikipedia.org/wiki/Irak#Religion
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#18 KumpelAnonym
#19 Alexander_FAnonym
  • 27.12.2020, 02:59h
  • Antwort auf #18 von Kumpel
  • Danke sehr. Da hier manche glauben, es sei hier allen Ernstes relevant, ob jemand, der sowas anrichtet, Schiit oder Sunnit ist, ist dein Kommentar wohl auch einer der vernünftigsten.

    Und über die Ausweisung dieses Mannes sollte man sich auch nicht freuen. Er war ursprünglich selbst wohl nicht ohne Grund ausgewandert. Nun hat er sich selbst gerichtet und wird in das zurückgeworfen, wovon er geflohen ist.
    Und er lässt eine mittellose Tochter zurück, die auf sich allein gestellt ist und jetzt auch keine Lehrstelle mehr hat.
    Wieviel Unheil, und für wie wenig, hier angerichtet worden ist, spottet jeder Beschreibung.
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#20 DramaQueen24Profil
  • 27.12.2020, 08:11hBerlin
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Wegen der Fatwa würde ein tiefgläubiger Schiit das niemals tun, ein Sunnit hingegen schon. Denn kein Schiit würde gegen eine Fatwa einer ihrer Führer verstoßen. Im Iran und Irak verstoßen schiitische Väter ihre schwulen Söhne, Sunniten töten sie. Im Iran werden Homosexuelle hingerichtet, und Transsexuellen die OP bezahlt. Ich glaube, für Khomeini war es ein gangbarer Ausweg, weil der Koran Homosexualität mit dem Tod bestraft.
    Zurück zu dem "Schweizer Fall":

    Ich weiß nicht, wie sehr der Täter und sein Sohn noch in den alten Moralvorstellungen aus der Heimat verwurzelt waren, aber anscheinend war es für den Vater eine Verletzung seiner Ehre, so ein Kind zu haben. Das würde nichts entschuldigen, aber erklärbar machen!
    Mein Mitgefühl und meine Sorge gilt der Tochter. Darf sie in der Schweiz bleiben? Oder wird sie abgeschoben wegen des Vaters, zurück in den Irak? Sollten die Behörden Letzteres wollen, wäre es für sie das Todesurteil!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#21 DramaQueen24Profil
#22 KumpelAnonym

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