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Einzelkommentar zu:
"So offen hat sich die Fratze der heteronormativen Ordnung selten gezeigt"


#14 antosProfil
  • 26.12.2020, 19:29hBonn
  • Antwort auf #13 von bemerkenswert
  • Kann es sein, dass Du gerade der Aussage zustimmst, die Legat ablehnend von dir zitiert. Nevermind, kann passieren, am besten immer auf Anführungszeichen achten ;)

    Dein Demokratieverständnis finde ich allerdings auch, ähm, überdenkbar. In diesen illiberalen Zeiten von Trump, Orban, AFD-Demokratiefeinden etc. muss man anscheinend nochmal an scheinbare Selbstverständlichkeiten erinnern. Demokratie ist keine >Diktatur der Mehrheit<, sondern ein dauernder Kompromiss zwischen den gesellschaftlichen Gruppen unseres Landes. Im besten Fall fließen im parlamentarischen Prozess Interessen aller Anspruchsgruppen (Minderheiten, Mehrheiten - die, je nach Perspektive, oft selbst wieder ein Patchwork von Minderheiten sind) und auch Expertenwissen so in den Standpunkt der wählenden Mehrheit ein, dass trotz unterschiedlicher Interessen alle repräsentiert sind - wie verbesserungswürdig auch immer. Klar, natürlich immer verbesserungswürdig.

    Den parlamentarischen Prozess muss man allein schon deshalb betonen, weil er den jeweiligen Mehrheiten Spielregeln setzt. Ohne solche Spielregeln würden immer die alles vorgeben, die in einem emotionalisierten öffentlichen Raum am lautesten schreien.
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