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Jahresrückblick, Teil 1

Höhepunkte des Jahres 2020

Gab es aus LGBTI-Sicht auch positive Entwicklungen im Corona-Jahr? Ja! Im ersten Teil unseres Jahresrückblicks stellen wir die zehn besten Geschichten und Entwicklungen des vermaledeiten 2020 vor.


Der Netflix-Film "The Prom" zeigt, wie sehr sich die TV-Landschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat – LGBTI-Inhalte sind inzwischen allgegenwärtig (Bild: Netflix)

Der Aufstieg von Jens Spahn
Mit Jens Spahn war in der deutschen Politik eine offen schwuler Politiker der Sieger des Jahres 2020: Mit der Corona-Krise rückte der christdemokratische Gesundheitsminister, der seine sexuelle Orientierung im politischen Leben nie versteckt hatte, im März ins Zentrum des Geschehens – und ist laut Meinungsumfragen in der Bevölkerung weit populärer als die meisten (oder sogar alle) Ministerkolleg*innen. Zudem wird der 40-Jährige von vielen ernsthaft als möglicher zukünftiger Kanzler gehandelt. Erstmals könnte damit ein offen schwuler Politiker die Macht in Deutschland übernehmen.

Zwar war Spahn nie ein LGBTI-Aktivist – in der Vergangenheit hatte er etwa die Diskriminierung von homosexuellen Lebenspartnern geleugnet (queer.de berichtete). In den letzten Jahren sprach er aber offen und selbstverständlich über seine sexuelle Orientierung, zeigte sich mit seinem Ehemann und trug damit zur Sichtbarkeit von LGBTI-Lebensweisen bei. Auch mit öffentlichten Statements sorgte er für Akzeptanz: Erst kürzlich sagte er etwa, dass sein katholischer Glauben und seine Homosexualität nur schwer unter einen Hut zu bringen seien. Zudem brachte er dieses Jahr das europaweit fast einmalige Teilverbot von "Konversionstherapien" durchs Parlament.

Gleichwohl wird sein Engagement manchmal als ausbaufähig beschrieben – beispielsweise wenn es um das Ende des De-facto-Blutspendeverbots für Schwule in Deutschland geht. In dieser Frage zeigten sich 2020 das Trump-Amerika und die Brexit-Briten forschrittlicher – das müsste einem offen schwulen Politiker in Deutschland eigentlich peinlich sein.


Laut Umfragen steht in der Politiker-Popularität nur mehr eine Frau vor Jens Spahn – die Kanzlerin (Bild: ZDF)

Vorläufiges Ende des Trump-Spuks
Vier Jahre lang hat sich US-Präsident Donald Trump wie ein Troll durch die politische Landschaft bewegt – und dabei stets versucht, LGBTI-Rechte zu schwächen, etwa durch ein Trans-Verbot im US-Militär oder durch die Ernennung homophober Richter*innen wie Amy Coney Barrett. Sein Nachfolger Joe Biden, der das Amt am 20. Januar übernehmen wird, gilt als LGBTI-freundlich. Man muss allerdings abwarten, wie weit sich das Gift, das Trump in den letzten Jahren versprüht hat, auf die zukünftige Politik auswirken wird.

Pete Buttigieg als möglicher US-Präsident?
Ein Nebeneffekt des diesjährigen US-Wahlkampfes: Ein offen schwuler US-Präsident ist nicht mehr undenkbar – Pete Buttigieg, der erste offen schwule Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, sorgte im Februar für einen Paukenschlag, als er den Caucus in Iowa, die viel beachtete erste Vorwahl des US-Präsidentschaftswahlkampfes, gewinnen konnte. Der junge Politiker, der wie der designierte US-Präsident Joe Biden als Mann der Mitte gilt, hat bereits für ein Novum gesorgt: Er wird als Verkehrsminister der erste offen schwule Minister in einem US-Kabinett werden – und kann in diesem Posten nebenher Erfahrungen sammeln, um es 2024, 2028 oder auch 2032 noch mal mit der Präsidentschaft zu probieren. Noch muss er aber an seiner Akzeptanz in der Community arbeiten: Dort zog man laut einer Umfrage die linken Kandidat*innen Bernie Sanders und Elizabeth Warren dem gemäßigten Buttigieg vor.

Twitter / PeteButtigieg

Immer mehr LGBTI-Inhalte im TV
Vor wenigen Jahren freute sich die LGBTI-Community über jede kleine Figur, die offen schwul gezeigt wurde. Inzwischen haben wir Probleme, allen neuen TV-Sendungen mit queeren Charakteren zu folgen. Gerade dank Netflix und Co. gibt es eine Riesenauswahl, in denen auch trans und lesbische Figuren auftrumpfen. Dabei wird nicht nur Nischenprogramm produziert, sondern populärer Mainstream: So war die queere Prequel-Serie "Ratched" der erfolgreichste Netflix-Neustart, zudem wurde "The Prom", ein 130-Minüter über ein lesbischen Paar bei einem Abschlussball, zu einem der meistdiskutierten Filme des Jahres. "Star Trek", die erfolgreichste Science-Fiction-Franchise der Welt, überbietet sich mit queeren Handlungssträngen. Außerdem lenkte mit dem "Tiger King" die vielleicht eigenartigste queere Figur der TV-Geschichte die Leute von der Corona-Pandemie ab.

Im Dezember wurde auch bekannt, dass die schwule Welt inklusiver wird: So tritt bei "RuPaul's Drag Race" – also einer Castingshow mit fast ausschließlich schwulen Teilnehmern – in Kürze erstmals ein trans Mann auf.

Auch das deutsche Fernsehen wird vielfältiger – etwa mit Datingshows wie "Prince Charming" oder "Princess Charming". Allerdings, darauf weist der Lesben- und Schwulenverband hin, sei man "von einer selbstverständlichen Darstellung der LGBT-Community" noch immer entfernt.

"Wir sind noch weit von einer selbstverständlichen Darstellung der LGBT-Community entfernt. Es ist immer noch etwas...

Posted by Lesben- und Schwulenverband – LSVD on Wednesday, December 23, 2020
Facebook / Lesben- und Schwulenverband – LSVD

Karma holt József Szájer ein
Man kann sich kaum helfen, bei dieser Story Schadenfreunde zu empfinden: Einer der bekanntesten Homo-Hasser Ungarns wird im fernen Brüssel bei einer schwulen Sexparty während des Corona-Lockdowns erwischt. Ein Mann, der aus ideologischen Gründen seinen schwulen Landsleuten das Leben schwer macht, genießt im Ausland das schwule Leben. Wenn das mal kein Hollywood-Film wird.

Der Fall des Jerry Falwell
Nur wenige Monate vor József Szájer gab es bereits einen ähnlichen Fall in den USA: Jerry Falwell Jr. stammt aus einer Dynastie von Homo-Hassern. Sein 2007 verstorbener Vater war einst einer der mächtigsten Baptistenprediger der USA, der seine Macht dazu nutzte, Hass auf Homosexuelle zu verbreiten – mit teils skurrilen Methoden, etwa dem Outing einer Figur der britischen Kinderserie "Teletubbies".

Im Sommer kam aber heraus, dass Falwell seiner Ehefrau beim Sex mit ihrem Poolboy zugeschaut hatte. Zur Erinnerung: Falwell war zu diesem Zeitpunkt Kanzler der evangelikalen Liberty University, die ihren Student*innen jegliche gleichgeschlechtliche Aktivität – auch außerhalb des Uni-Geländes – streng verbietet. Schließlich konnte Falwell sich nicht mehr als Chef der von seinem Vater gegründeten Uni halten – freilich gegen eine millionenschwere Abfindung. Der meinungsstarke Homo-Hasser, ein glühender Anhänger von Donald Trump, hat seit dem Skandal jegliche Reputation unter seinen alten Fans verloren.


Homo-Hasser Jerry Falwell Jr. (li.) stolperte ausgerechnet über seinen attraktiven Poolboy (Bild: Screenshot ABC / Facebook)

Trans Menschen in Deutschland akzeptierter
Auch wenn trans Menschen immer noch wie kaum eine andere Gruppe diskriminiert werden – gerade von AfD und Konsorten, gibt es langsam Fortschritte. So erobern trans Menschen immer mehr Bereiche – etwa als Bundeswehr-Kommandeurin oder als erste trans Kreisrätin der Republik. Auch die Sprache entwickelt sich weiter: Das Gendersternchen wird inzwischen auch gesprochen und Worte wie "transgender" oder "genderneutral" haben es 2020 endlich in den Duden geschafft. Die Sichtbarkeit könnte im Wahljahr 2021 noch größer werden: Zur Bundestagswahl bewirbt sich eine Rekordzahl an trans Kandidat*innen.

Regierung entschuldigt sich für LGBTI-Diskriminierung in der Bundeswehr
Anfang des Jahres wäre es noch undenkbar gewesen, dass eine Frau wie Annegret Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin einfühlsame Worte für die Verfolgung queerer Menschen in den Streitkräften der Bundesrepublik und der DDR findet. Immerhin hatte sie zuvor immer wieder versucht, ihr konservatives Image mit abwertenden Äußerungen über Homosexuelle oder diskriminierenden "Witzen" über Intersexuelle aufzupolieren.

Doch nachdem AKK ihre Ambitionen auf das Kanzleramt aufgab, zeigte sie sich von einer ganz anderen Seite: Völlig überraschend legte sie ein Gesetz zur Rehabilitierung und Entschädigung homosexueller Sodat*innen vor und entschuldigte sich für die jahrzehntelange Diskriminierung. Zwar ging ihr Entwurf queeren Verbänden nicht weit genug, aber dennoch war ihr Engagement lobenswert.

Twitter / QueerBw

Teilverbot von "Konversionstherapien" beschlossen
Als zweites EU-Land schränkt Deutschland die schreckliche Praxis von "Homo-Heilungen" gesetzlich ein. Ein entsprechender Entwurf wurde im Mai im Bundestag beschlossen. Zwar geht das Gesetz vielen nicht weit genug. Unter Homo-Hasser*innen hat es dennoch für Aufregung gesorgt: Die führende deutsche "Homo-Heiler"-Organisation kündigte wegen des Gesetzes an, in die Schweiz zu fliehen.

LGBTI-Rechte Thema bei Lage zur Rede der Union
Vor zehn Jahren kopierte die EU die "State of the Union"-Rede aus den USA: US-Präsidenten halten diese Ansprache vor beiden Kammern des Kongresses seit 1790 – und legen darin die geplante Regierungsarbeit des nächsten Jahres offen. Vor zehn Jahren führte auch die EU diese Tradition ein – seither halten EU-Kommissionspräsidenten die Ansprache. Dieses Jahr war mit Ursula von der Leyen erstmals eine Kommissionspräsidentin an der Reihe – und sie sorgte für ein Novum: Mit ihrer Kritik an LGBTI-Rechten in Polen spielten erstmals LGBTI-Rechte eine Rolle in der Ansprache.

Für Amerikaner*innen wäre das übrigens ein alter Hut: Schon im letzten Jahrhundert erwähnte Bill Clinton Homosexuellen-Rechte, Barack Obama sprach erstmals über Trans-Diskriminierung. Dennoch ist von der Leyens Engagement für Minderheitenrechte ein wichtiger Schritt für Europa – und ein Zeichen an LGBTI-feindliche Länder wie Polen und Ungarn. Wenige Wochen nach der Rede stellte die Kommission ihr erstes Strategiepapier zur Gleichstellung queerer Menschen vor.

Am Montag veröffentlichen wir die Tiefpunkte des Jahres.

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#1 56James35Anonym
  • 27.12.2020, 12:07h
  • Für viele Mütter ist Pete Buttigieg der Inbegriff des perfekten Schwiegersohns. Wie ist es möglich, ihn nicht zu lieben?
    PB ist eine Chance für die USA und ein Vorbild für alle Politiker*innen, ob in den USA oder woanders auf der Welt...
    Geht es außerdem nicht darum, sich mit einem großen Land zu versöhnen?
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#2 KaiJAnonym
  • 27.12.2020, 12:54h
  • "Man muss allerdings abwarten, wie weit sich das Gift, das Trump in den letzten Jahren versprüht hat, auf die zukünftige Politik auswirken wird."

    Diesen zur Destruktivität führenden Pessimismus teilen ich nicht. Schliesslich ist die Wahl Bidens schon selbst Ausdruck gesellschaftlichen Wandels in den USA. Und Biden verkündet diesen mit seinen LGBTIQ*-freundlichen Statements. Auch die Urteile zur Wahl zeigen schon jetzt, dass sich Barrett und andere konservative Richter*innen in rechtmässige Rechtsprechungen einfügen. Der in dem Zitat geäusserte Pessimismus fördert in und ausserhalb der LGBTIQ*-Community bei aller kritischen Haltung, die mensch wahren muss, eine Lethargie, die sich auch in diesem Medium immer wieder unserer Emanzipation reaktionär entgegenstellt.
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#3 Pyrrhus-SiegAnonym
  • 27.12.2020, 14:41h
  • "Teilverbot von "Konversionstherapien" beschlossen"

    Was soll daran denn ein Höhepunkt des Jahres sein?

    Das Teilverbot bedeutet umgekehrt, dass es für alle anderen, nicht geschützten, Gruppen indirekt eine Erlaubnis ist.

    Und zweitens führt es dazu, dass der Druck auf Minderjährige noch weiter steigt, damit diese sofort bei Erreichen der Volljährigkeit solchen Scharlatanen in die Arme rennen.

    Es ist wissenschaftlich belegt, dass diese Gehirnwäsche in jedem Alter schwerste Schäden verursacht, also gehört das auch für jedes Alter verboten (so wie das im ursprünglichen SPD-Entwurf drin stand, bevor die SPD wieder mal vor der Union umgefallen ist). Alles andere ist inakzeptabel.

    Alle LGBTI müssen vor religiösen Fanatikern geschützt werden und nicht nur ein Teil.
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#4 Homonklin_NZAnonym
  • 27.12.2020, 15:38h
  • Dieses orangefarbene Trump El Tier hat tatsächlich eine Karriere als Giftspritze hingelegt, was queere Integrität und Trans-Rechte angeht.
    Seine Aktionen und Reaktionen haben als die eines geistigen Irrläufers oder "Trolls" aber auch gezeigt, warum es nicht gut ist, beim Giftsprühen die Maske weg zu lassen. Er hat von seinem Gift wohl selbst ein, zwei, vierunddrölfzig Nasen zuviel eingeatmet, was sich nun in einem äußerst schlechten Verlierer-Debüt zeigt.

    Mag man hoffen, dass sich das verspritzte Gift von selbst auflöst, und die ganzen Positionen, in die er strategisch seine konservativen Hardliner gesetzt hat, sich der Entwicklung der Zeit nicht widersetzen können.

    ----------------

    Wie schon gesagt, ist ein Teilverbot von Konversionsbehandlungen eben nicht das Gleiche wie ein Verbot davon, doch das ist bei deutschen Gesetzen wohl eine Sache, die dem Einfluss der "Kirchen" an dem nicht real säkularen Werdeprozess geschuldet ist. Ähnlich läuft es bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle durch "kirchliche" Institutionen, wo Fortschritte auch immer wieder vom Einfluss Selbiger behindert und unterbunden, so hinausgezögert werden. Vermutlich wird das ähnlich sein, dass man in Deutschland die Mafia zu Rate bittet, um etwas gegen die Mafia zu unternehmen, und so lief das eben bei diesem Verbot der Konversionsbehandlung - die Vertretung der Täterorganisation darf mitberaten.

    So hat es dann auch die ganze Thematik rund um die Gleichstellung in etlichen Teilschritten erst über lange, lange Zeiträume hinweg in Realisierung gegossen, und es werden immer noch verbliebene Ungerechtigkeiten nachgebessert.

    Am Rande bemerkt habe ich das an Deutschland und den Jahren dort nie richtig verstanden, wohl aber gesehen, dass auch am Werdeprozess vieler weiterer Gesetze oder auch dem politischen Geschehen immer die verschiedenen Sympathisanten der NS-Ideologie beteiligt werden. Mag das auch gern als "demokratisch" ausgelegt werden, das ist eine ziemliche Schwachstelle des Ganzen.
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#5 MarinaAnonym
  • 27.12.2020, 17:00h
  • "Der Aufstieg von Jens Spahn"

    Ist für mich kein "Höhepunkt des Jahres":
    Der kriecht immer wieder Kirchenvertretern in den Allerwertesten.

    Der hat sich beim Rennen um die Kanzlerschaft als Vize hinter Armin Laschet gestellt, der in NRW immer wieder seine Homophobie unter Beweis stellt und aus einem erzkatholischen Haushalt stammt (und sogar mal selbst Priester werden wollte).

    Der hat statt des ursprünlich geplanten Totalverbots von Konversions-"Therapien" durchgedrückt, dass es nur ein Teilverbot gibt.

    Etc. etc. etc.

    Nur weil man schwul ist, verhält man sich noch lange nicht vorbildlich.
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#6 FinnAnonym
  • 28.12.2020, 18:57h
  • Für mich war definitiv einer der Höhepunkte des Jahres die finale Staffel der Ausnahmeserie "Schitt's Creek", die ja auch nochmal mit Preisen überhäuft wurde und bei Kritik und Publikum gleichermaßen ankam.

    Ein würdiger Abschluss für eine geniale Serie.

    Ich wundere mich immer noch, dass die nicht schon längst im Free-TV gezeigt wurde, zumal sie längst synchroniert ist. Oder als Komplettbox auf DVD/BluRay veröffentlicht wurde.
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#7 Girlygirl
  • 29.12.2020, 13:36h
  • Dass ein homophober und rechtsextremer Politiker mit Männern erwischt wurde ist doch kein Highlight...Wenn er kein Rechtsextremer wäre, würde ich ihn ja noch bemitleiden, denn es zeigt wie verbreitet LGBTQ Hass in Ungarn ist. Der peinliche Vorfall hat die Situation der LGBTQ Community in Ungarn kein bisschen verbessert. Mutige LGBTQ Aktivisten sind für mich ein Highlight, nicht dieser Mann.
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#8 antosProfil
  • 30.12.2020, 16:06hBonn
  • Antwort auf #6 von Finn
  • Ja, Schitts Creek ist definitiv sehenswert. - Ebenfalls toll dieses Jahr: die Amazon-Prime-Miniserie >Little Fires Everywhere nach dem (US-) Bestsellerroman von Celeste Ng. Highly recommended!
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