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Grindr Unwrapped

In diesen Ländern gibt's die meisten Tops und Bottoms

Die sexuellen Vorlieben schwuler und bisexueller Männer unterscheiden sich von Land zu Land. Jetzt hat die Gay-Dating-App Grindr einen aufschlussreichen Blick in die Statistik veröffentlicht.


Tops findet am leichtesten in Marokko, Bottoms in Vietnam – wenn man den Angaben der User glauben möchte (Bild: Andrew Christian)

Die weltweit erfolgreichste Gay-Dating-App Grindr erlaubt erstmals einen Blick in die Sex- und Dating-Trends ihr nach eigenen Angaben knapp 13 Millionen Nutzer. Nach dem Vorbild von Spotify veröffentlichte das Netzwerk für schnelle Sexkontakte zum Jahresende unter dem Titel "Grindr Unwrapped" aufschlussreiche Statistiken.

So wurden in diesem Jahr u.a. 7,5 Milliarden sogenannte Taps wie Flamme, Teufelchen oder "Hi" versendet, am meisten los auf Grindr ist am Sonntagabend und das beliebteste Profil-Emoji ist die Aubergine.

Was euch für eure Post-Corona-Reiseplanung jedoch am meisten interessieren dürfte, sind vermutlich die folgenden drei Listen:

In diesen Ländern gibt es die meisten Tops
1. Marokko
2. Indien
3. Nigeria
4. Chile
5. Israel

In diesen Ländern gibt es die meisten Bottoms
1. Vietnam
2. Schweden
3. Thailand
4. Peru
5. Südafrika

In diesen Ländern gibt es die meisten Versatiles:
1. Venezuela
2. Guatemala
3. Argentinien
4. Mexiko
5. Australien

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die Statistiken natürlich nicht repräsentativ sind und auf den Eigenangaben der User beruhen. (cw)



#1 KumpelAnonym
#2 Sukram712Anonym
  • 29.12.2020, 11:27h
  • Kann man anhand dieser Daten auf die durchschnittliche Penisgröße schließen? :-)
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#3 Ralph
  • 29.12.2020, 11:30h
  • Wenn ich mir die drei ersten Länder der Tops-Liste anschaue, dann sind das Verfolgerstaaten (Indien hat die Verfolgung erst voriges Jahr abgeschafft). Gerade in solchen Ländern gelten als eigentlich schwul nur Bottoms. Das dürfte die Selbsteinstufung womöglich beeinflusst haben.
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#4 JeinAnonym
  • 29.12.2020, 13:29h
  • Antwort auf #3 von Ralph
  • Vielleicht meinen wir das Gleiche: Die "Top"-Länder sind Länder mit stark konservativen, heteronormativen Männergesellschaften. Wer sich da als Bottom zu erkennen gibt bzw. sich selbst als Bottom identifiziert, wird schuppdiwupp entmännlicht und als "weibisch" diffamiert.
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#5 Ralph
#6 JeinAnonym
#7 PiakAnonym
  • 29.12.2020, 22:51h
  • So weit so erwartbar die Liste. Was ich irgendwie interessant finde, sind die Ausreißer in Südamerika mit Chile auf der einen und Peru auf der anderen Seite (und andere dafür auf der Versatile-Liste so weit oben). Sind ja immerhin Nachbarstaaten. Hat jemand irgendwelche soziokulturell-politischen Erklärungen dafür?
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#8 ErfahrungsberichtAnonym
  • 30.12.2020, 05:56h
  • also, meiner persönlichen Erfahrungen nach sind die meisten Profil-Tops sehr erfreut, wenn sie dann doch "ausnahmsweise" mal bottom sein dürfen.
    Gefühlt findet man schneller einen bereiten Bottom als einen standfesten Top.
    Ich würde es nicht so ernstnehmen.
    #versatileforever
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#9 PiakAnonym
#10 antosProfil
  • 30.12.2020, 11:21hBonn
  • Antwort auf #9 von Piak
  • >> Mit der Realität mögen sie, von der Verfolgerstaatenproblematik abgesehen, eher weniger zu tun haben.<<

    Mit der sozialen Realität dann schon - Stichwort: soziale Erwünschtheit. Ansonsten kann ich #8 nur bestätigen.
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