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Kleine Anfrage der FDP

Mehr als 70.000 gleichgeschlechtliche Ehen bis Ende 2019

Vom 1. Oktober 2017 bis zum 31. Dezember 2019 gaben sich 46.925 gleichgeschlechtliche Paare das Jawort, 26.293 Lebenspartnerschaften wurden in eine Ehe umgewandelt.


Seit dem 1. Oktober 2017 können auch lesbische und schwule Paare in Deutschland heiraten

Nach der Einführung der Ehe für alle im Herbst 2017 haben in Deutschland bis Ende 2019 mehr als 70.000 gleichgeschlechtliche Paare geheiratet oder ihre Lebenspartnerschaft als Ehe anerkennen lassen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Demnach gaben sich seit dem 1. Oktober 2017 bis Ende 2019 genau 46.925 gleichgeschlechtliche Paare das Jawort. 26.293 Lebenspartnerschaften wurden seitdem in eine Ehe umgewandelt. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum in Deutschland 957.999 Eheschließungen. Für das zu Ende gegangene Jahr 2020 wurden keine Angaben gemacht.

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FDP: "Meilenstein für ein vielfältiges Deutschland"

"Die Öffnung der Ehe für alle war ein wunderbarer Sieg der Liebe über die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Jens Brandenburg, der die Anfrage federführend bei der Regierung gestellt hatte. Die vielen gleichgeschlechtlichen Ehen zeigten, wie wichtig dieser Meilenstein für ein vielfältiges Deutschland gewesen sei. Es gebe aber noch viel zu tun.

Brandenburg verwies auf weiterhin bestehende Benachteiligungen beim Thema Elternschaft. So ist bei einem Ehepaar mit Mann und Frau der Mann immer automatisch rechtlich der Vater eines in dieser Ehe geborenen Kindes. Bei einem Ehepaar mit zwei Frauen gibt es diesen Automatismus nicht. Die Partnerin muss ein Kind, das ihre Frau zur Welt bringt, adoptieren, um rechtlich auch zum Elternteil zu werden. "Co-Mütter sollen automatisch anerkannt werden, wenn der leibliche Vater sein Einverständnis erklärt hat", forderte Brandenburg.

Laut Bundesregierung gibt es in Deutschland acht Millionen Familien mit minderjährigen Kindern, rund 10.000 davon sind Familien mit gleichgeschlechtlichen Ehepartnern oder Partnern in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft. (cw/dpa)



#1 FelixAnonym
  • 01.01.2021, 10:00h
  • Das sind doch gute Nachrichten.

    Zwar sollten Grundrechte eh nicht davon abhängen, wie viele Menschen es betrifft, aber dennoch ist es natürlich schön, dass so viele Menschen diese Gleichstellung wahrnehmen.

    Und es zeigt auch, dass es eben kein Minderheitenthema ist, dass nur ganz wenige Menschen betrifft, wie die Homohasser gerne behaupten. Zumal es ja auch ganz viele Schwule und Lesben gibt, die nicht heiraten.
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#2 KaiJAnonym
#3 Carsten ACAnonym
  • 01.01.2021, 11:51h
  • Da zu jeder Ehe zwei Personen gehören, sind das also insgesamt über 140.000 Personen. Eine wirklich beeindruckende Zahl.

    Und da werden die nächsten Jahre sicher noch einige mehr dazu kommen.
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#4 SingleAnonym
  • 01.01.2021, 12:10h
  • Das sind einige. Wenn man dann noch überlegt, dass sich Schwule und Lesben im Schnitt weniger ehelichen als Heterosexuelle ( sozialisationsbedingt ist Ehe in den Köpfen der Gesellschaft immer noch ein Bild von Mann und Frau) und es dann auch noch Ungeoutete gibt, ist der Anteil an Schwulen und Lesben in der Bevölkerung größer, als die meisten annehmen.
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#5 YannickAnonym
#6 Ralph
  • 01.01.2021, 17:52h
  • Antwort auf #5 von Yannick
  • Die haben nun mal zwei Denkmuster: 1. entweder sind wir viel zu wenige und es wird viel zu viel Bohei um eine winzige Minderheit gemacht; 2. oder wir sind viel zu viele und deshalb eine Gefahr, denn wenn alle so wären... usw., man kennt den Blödsinn.
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#7 CanadianSarahAnonym
  • 03.01.2021, 08:11h
  • Antwort auf #1 von Felix
  • Die Homohasser werden versuchen die Nouvelle des Namensrechts (TSG und PSTG 45b) und damit Selbstbestimmung unter den Deckmantel "Schwulenrechte" zu verhindern. Der Kampf fuer Gerechtigkeit der LGBT ist immernoch nicht vorbei.
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#8 KaiJAnonym
#9 KaiJAnonym
  • 03.01.2021, 11:47h
  • Antwort auf #8 von KaiJ
  • Ich nehme an, Du meinst, so wie im Artikel einfach von Mann und Frau die Rede ist, dass, wenn "Lesben- und "Schwulenrechte"" verwirklicht seien, würde es nicht weiter um queere Rechte gehen. Alles muss jedoch im Detail angegangen werden und dann auch alles einschliessend erfasst werden. Bei der Gesetzesformulierung zur Ehe für alle ist das meines Erachtens schon der Fall und bei der Gesetzesvorlage der Grünen zum Selbstbestimmungsgesetz wohl auch.
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#10 euqumanAnonym
  • 03.01.2021, 17:34h
  • In den USA haben bis zum Juni 2017 547.000 Gleichgeschlechtliche Paare geheiratet , also es leben mehr als 1 Million LGBT'S in einer gleichgeschlechtlichen Ehe.Am 24.September 2020 wurde angegeben ,dass 586,000 Gleichgeschlechtliche Paare verheiratet sind in den USA.Das sind also mehr als 1 Million Menschen die in einer gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA leben. Insgesamt gibt es in den USA 980.000 Haushalte in denen Gleichgeschlecvhtliche Paare leben , also es gibt 980.000 Gleichgeschlechtliche Paare in den USA,die in einem Haushalt leben. 58% davon sind verheiratet und 42% von den 980.000 Haushalten die von Gleichgeschlechtlichen Paaren geführt werden leben unverheiratet zusammen.Weltweit gibt es ansonsten glaube ich ca.400 000 Gleichgeschlehctliche Ehen und 200 000 Gleichgeschlechtliche eingetragene Partnerschaften.Ich muss nochmal eine komplette Statistik erstellen.

    Quelle:

    www.marketwatch.com/story/same-sex-couples-spend-1-billion-o
    n-weddings-in-one-year-2016-06-23


    learningenglish.voanews.com/a/gay-marriage-up-70-in-us-since
    -legalization/5593232.html
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