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Kommentare zu:
Missbrauchsvorwürfe gegen schwulen Modeschöpfer Alexander Wang


#1 AthreusProfil
  • 04.01.2021, 14:01hSÜW
  • Merkwürdig, dass es so viele gibt, die Ähnliches berichten, was laut Wang "grotesk falsch" ist. Wenn man allerdings Missbrauchsvorwürfe erhebt, sollte man das zeitnah und nicht Jahre später tun und vor allem Anzeige bei der Polizei erstatten, statt anonym über die asozialen Medien Vorwürfe erheben.

    Und losgelöst davon, würde ich empfehlen, mal den eigenen Lebensstil zu hinterfragen, wenn man im Club und der Privattaxe das Bewusstsein verliert, denn von K.O.-Tropfen hat er ja weder gesprochen, noch die Vermutung geäußert.
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#2 swimniAnonym
  • 04.01.2021, 18:29h
  • Antwort auf #1 von Athreus
  • ich finde das echt überheblich und anmaßend, durch missbrauch beeinträchtigten menschen sagen zu wollen, wann sie sich gegen das vorgefallene zur wehr setzen sollen. das ist immer eine ureigene entscheidung. manche schaffen das ein leben lang nicht -davor hat man respekt zu haben.
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#3 LunaAnonym
#4 DramaQueen24Profil
  • 05.01.2021, 03:15hBerlin
  • Klassischer Fall von Aussage gegen Aussage, und der Frage, wer glaubwürdiger ist. Als Überlebende glaube ich den Opfern, weil niemand sich freiwillig einer Gerichtstortur aussetzen würde, wo man Opfer ungestraft mit Schmutz bewerfen darf, weil es der "Wahrheitsfindung" dient.
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#5 TheDadProfil
  • 05.01.2021, 13:25hHannover
  • Antwort auf #2 von swimni
  • Zu einem "öffentlichem Opfer" wird man erst wenn man Täter*innen zeitnah anzeigt..
    Das hat "Athreus" schon sehr deutlich aufgezeigt..

    Doch sehr viele Menschen haben offenbar viel mehr Angst davor ein solches "öffentliches Opfer" zu werden, als das anonyme Opfer zu bleiben, welches man ist, so lange man schweigt..

    Und genau dieses Schweigen setzt dann auch die gesellschaftlich falschen Zeichen..

    Man spielt selbst mit in einem System der Vertuschung..

    Ich finde es nach wie vor seltsam und absurd wenn sich nach Jahren plötzlich ganze Gruppen von Menschen zusammenfinden um sich dann plötzlich als "öffentliches Opfer" einer Person zu outen, anstatt gemeinsam eine gerichtliche Auseinandersetzung durch entsprechende Klagen zu suchen..

    Dafür startet man lieber eine "Kampagne" in den so genannten "sozialen Netzwerken", und schafft damit die Grundlage für die Vernichtung von Existenzen OHNE das gerichtlich geklärt ist ob hier "Missbräuche" stattgefunden haben..

    Ich halte das nach wie vor für den völlig falschen Weg..

    ""durch missbrauch beeinträchtigten menschen sagen zu wollen, wann sie sich gegen das vorgefallene zur wehr setzen sollen.""..

    GENAU DAS ist es aber was man Kindern und Jugendlichen durch offene und ausführliche Sexualaufklärung in den Kindergärten und Schulen beibringen muß, nämlich sich SOFORT zu wehren, SOFORT Hilfe zu suchen, und die Täter*innen SOFORT am Fortsetzen ihres Tuns zu hindern !

    Wie kann man also dann zu der Auffassung gelangen, es handele sich quasi um eine Art
    "eigene Entscheidung des Opfers"
    wann und wo man sich dagegen zur Wehr setzt ?

    Mal von der Absurdität der Art dieses "Wehrens" wie sie auch hier wieder vorliegt abgesehen, die niemandem nutzt, und damit zu nichts Nutze ist, außer einer Form der "persönlichen Rache"..
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#6 Dont_talk_aboutProfil
  • 05.01.2021, 19:43hFrankfurt
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Ich finde es immer eigenartig, wenn Leute davon ausgehen oder zumindest suggerieren, dass man den Wahrheitsgehalt solcher Vorfälle "gerichtlich klären" kann.

    Das Gericht ist natürlich in einem Rechtsstaat eine neutrale Instanz.
    Aber eine Aufklärung solcher Ereignisse ist schon rein naturwissenschaftlich nicht möglich. Richter sind ganz normale Menschen, die Regeln, die auf Papier festgehalten sind, auslegen und anwenden können. Sie haben keinen 7. Sinn. Wenn es vorher keine Beweise gibt, dann können diese auch nicht im Gerichtssaal entstehen.
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#7 andreAnonym
  • 06.01.2021, 13:06h
  • Hat immer einen Beigeschmack, wenn der angebliche Fehltritt des Täters Jahre zurück liegt. In dem Fall 2017. Offenbar war es dem angeblichem Opfer damals ganz angenehm. Er war wohl damals, neben Model, Firmengründer wenn man etwas googlt. Vielleicht wurde er jetzt bei Shows auch nicht mehr berücksichtigt und es war eine Rache-Aktion. Außerdem war es wohl immer in einem Club. Das Drogen im Spiel waren ist somit wahrscheinlich. Liest sich verdächtig wie "wie werde ich, durch einen Skandal und der damit verbundenen Erpressung reich." Ich kenne übrigens keine Schwulen, die sich nicht schon mal an irgendeinem Ort, wie Club, meist unter Drogen betatscht haben. Kenne ich. Ich will nicht behaupten, daß das nicht passiert ist, aber alles ist möglich.
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#8 TheDadProfil
  • 06.01.2021, 13:55hHannover
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • Wie kommt man eigentlich auf solchen Unfug ?

    Eine gerichtliche Klärung hat mit dem was man gemeinhin als "Naturwissenschaft" versteht absolut nichts zu tun..

    ""Richter sind ganz normale Menschen, die Regeln, die auf Papier festgehalten sind, auslegen und anwenden können. Sie haben keinen 7. Sinn. Wenn es vorher keine Beweise gibt, dann können diese auch nicht im Gerichtssaal entstehen.""..

    Das stimmt..
    Doch dazu besehe man sich die vorliegenden Aussagen..
    Weder in der Disco noch im Taxi waren diese Opfer mit dem Beschuldigtem allein..

    Aber selbst das ist eigentlich irrelevant, ich will hier den Fall gar nicht bewerten, das liegt auch weder im Interesse der möglichen Opfer, noch des möglichen Täters..

    Aber wie kommt man eigentlich auf die absurde Idee das es eine
    "alleinige Entscheidung des Opfers"
    sei, so wie "swimni" das umschrieben hat, darüber zu entscheiden ob Straftäter*innen vor einem Gericht landen ?

    NOCH werden Urteile "Im Namen des Volkes", und nicht "im Namen des Opfers" gefällt, und damit bleibt als diese "autonome Entscheidung eines Opfers" AUSSCHLIESSLICH die Entscheidung darüber, ob man gegen Täter*innen ZUSÄTZLICH zu einem Strafprozess auch noch Zivilrechtlich vorgehen will übrig !

    Aber eine Entscheidung darüber ob Täter*innen mit ihrem Strafwürdigem Verhalten einfach mal so davon kommen, weil man sich als Teil einer Schweige-Mafia am Vertuschen solcher Taten beteiligt, GIBT ES NICHT !

    Deshalb gibt es mMn damit auch kein irgendwie geartetes "Recht" eines Opfers zunächst ein paar Jahre zu schweigen, um dann in "sozialen Netzwerken" ein Shitstorm über Täter*innen zu entfachen, oder sich wie hier in einer Art "Haberfeldtreiben" als Gruppe organisiert zu agieren NOCH BEVOR entsprechende Anklagen eingereicht und erhoben worden sind !

    Ich will hier jetzt auch keine Diskussion darüber führen ob dies denn wenigstens dann "erlaubt" wäre, wenn die Taten bereits verjährt wären, denn dann greift in meinen Augen wieder die Sache mit dem "jahrelangem beteiligen an einer Schweige-Mafia"..

    Diese Schweige-Mafia ist es nämlich, die dazu beigetragen hat das Sexualisierte Gewalt gegenüber vor allem Kindern z.B in der RKK immer noch stattfinden kann, denn diese Mafia ist eine Struktur, die nur entstehen konnte, weil sich Opfer an ihr beteiligt haben !
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#9 NachfrageAnonym
#10 Dont_talk_aboutProfil
  • 06.01.2021, 22:46hFrankfurt
  • Antwort auf #8 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Ohne was zum konkreten Fall sagen zu können, muss man doch zwischen der Schwere eines Verbrechens mal etwas unterscheiden.

    Hier geht es nicht um Mord oder die Unzucht mit Minderjährigen, sondern um die sexuelle Ausnutzung einer Machtposition im privatwirtschaftlichen Bereich (ohne Gewaltandrohung etc.) gegenüber 18+. Das ist zu verurteilen, fällt aber eher in den Bereich Zivilrecht als Strafrecht. Das rechtfertigt keine Undercover-Ermittlungen der Polizei, die den Steuerzahler Unsummen kosten.

    Andererseits steht es dem Opfer selbstverständlich frei, selber zu entscheiden, ob/wann es darüber reden will. Es wäre ja völlig absurd, dem Opfer das (öffentliche) Reden darüber zu verbieten, nur weil es die ersten Jahre nicht darüber geredet hat.

    @Nachgefragt

    Geständnis gut und schön. Kommt aber selten, wenn der Täter weiß, dass seine Tat nicht mehr beweisbar ist. Zumal es hier ja auch nicht um eine wirklich "schwere Tat" geht, bei dem der Täter eine nicht erträgliche Schuld auf sich geladen hat.
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#11 TheDadProfil
  • 07.01.2021, 14:31hHannover
  • Antwort auf #10 von Dont_talk_about
  • ""Andererseits steht es dem Opfer selbstverständlich frei, selber zu entscheiden, ob/wann es darüber reden will.""..

    Es gibt eine solche "freie Entscheidung zum Schweigen" nicht..
    Wer sich ein bisschen mit der Materie auskennt weiß das auch..
    Dazu kommt :
    Vor dem Hintergrund der Strafverfolgung ist diese Idee
    "man läßt sich erst einmal ein paar Jahre Zeit"
    exakt der Fakt, der dazuführt daß viele Taten verjährt sind, und gar nicht mehr verfolgt werden können..

    ""Es wäre ja völlig absurd, dem Opfer das (öffentliche) Reden darüber zu verbieten, nur weil es die ersten Jahre nicht darüber geredet hat.""..

    Ich habe gar nichts dagegen wenn darüber öffentliche Reden gehalten werden, auch und gerade von Opfern..
    Doch hier wie auch in vielen anderen Fällen die uns die Aktion MeeToo beschert hat zeigt sich dieses öffentliche Reden in einer Art "konzertierten Aktion", und diese dient zunächst dazu die Täter*innen in die Position des sich zu Verteidigenden zu drängen, weil man offenbar denkt, dadurch würden diese Täter*innen einknicken, und die möglichen Entschädigungen vor den Gerichten höher ausfallen..

    Was in den USA gar nicht Not tut, denn dort gibt es Exklusiv-Berichte direkt aus den Gerichtssälen, Teils mit Live-Übertragungen der Verhandlungen..

    Wozu also vor einem Prozess einen solchen öffentlichen Shitstorm entfachen ?

    Wo sind die Anzeigen ?
    Was sagen die Staatsanwaltschaften dazu ?

    Und was wenn sich später herausstellt, an den Vorwürfen ist gar nichts dran ?
    Dann ist diese Aktion hier nichts weiter als Rufmord..

    Es steht mMn Opfern nicht zu eine "persönliche Rachephantasie" auszuleben, bloß weil sich offenbar gerade eine Gelegenheit dazu ergibt..

    Wie erwähnt..
    JETZT anzeigen, die Täter*innen JETZT an der Fortsetzung ihres Tuns hindern, das ist es, was man Kindern und Jugendlichen lehren muß, um sie nicht in die Position zu bringen Opfer zu werden..

    Die Kampagne MeeToo ist eine schöne Idee..
    Doch in ihr liegt der Sprengstoff sich auch selber zu erledigen, nämlich dann wenn sich nur ein Fall vor den Gerichten in Luft auflöst, denn dann wird man den dort Aktiven nicht mehr glauben..

    Also darf es keine solchen Aktionen geben die sich mit Fällen beschäftigen die nicht schon an den Gerichten anhängig sind..

    Was dann Deine und die Auffassung von "swimni" angeht, man hätte als Opfer ein irgendwie geartetes Recht den Zeitpunkt einer Anzeige selber zu bestimmen, so muß man hier weiterhin konstatieren daß es sich um eine sehr merkwürdige Auffassung zur Rechtsprechung handelt, denn es ist garantiert nicht das Recht eines Individuums darüber zu befinden wann und ob Täter*innen angezeigt und vor Gericht gestellt werden !

    Dieses "Irrtum" kann man wohl auch nur begehen, wenn man die mehrfach verlängerten Verjährungsfristen von der falschen Seite aus betrachtet..
    Diese dienen nämlich nicht dazu die Hände in den Schoß zu legen, und sich zu sagen, dazu habe ich ja noch genug Zeit..
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#12 TheDadProfil
  • 07.01.2021, 14:38hHannover
  • Antwort auf #10 von Dont_talk_about
  • Kleiner Nachtrag..

    ""Geständnis gut und schön. Kommt aber selten, wenn der Täter weiß, dass seine Tat nicht mehr beweisbar ist. Zumal es hier ja auch nicht um eine wirklich "schwere Tat" geht, bei dem der Täter eine nicht erträgliche Schuld auf sich geladen hat.""..

    Weil in dieser Gesellschaft, und auch in vielen anderen Gesellschaften, immer noch die Auffassung herrscht sexualisierte Gewalt wäre so etwas wie eine "nicht wirklich schwere Tat", gestützt durch eine absurde Gesetzgebung die ich als Teil der "Vertuschungs-Kultur" ansehe, kommt man wohl immer wieder zu solchen absurden Auffassungen..

    Doch sexualisierte Gewalt wie sie hier im Artikel beschrieben ist stellt nichts anderes als eine Vergewaltigung dar !

    Dazu muß dann endlich in die Köpfe rein :
    Eine Vergewaltigung ist es nicht erst wenn ein Penis irgendwo eindringt, auch Frauen können Täterin sein, und Männer Opfer von Frauen werden !

    Das selbst hier Menschen unterwegs sind die das offensichtlich nicht Wissen zeigt deutlich auf wie groß die Defizite in dieser Gesellschaft sind..
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#13 swimniAnonym
  • 07.01.2021, 17:56h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • klar ist aufklärung und training wichtig, befürworte das.

    aber man kann nicht in das komplexe gefüge eines menschen hineinsehen, warum wieso weshalb er selbst probleme hatl, den missbrauch anzusprechen. es gibt ja missbrauch an babies, oft sind solche menschen, die gar nicht wissen, dass sie es erlebt haben völlig neben der spur...deine theorie in ehren, aber tu nicht so als ob alles immer so easy strukturiert ist...und gerade deshalb muss man von ureigenen entscheidungen sprechen, deren gründe oft unerkannt bleiben.
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#14 Dont_talk_aboutProfil
  • 07.01.2021, 21:38hFrankfurt
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Ich rede hier nicht vom klassischen Missbrauch.

    Es geht mir um den Fall, dass zwei erwachsene Männer Sex miteinander haben, wobei der eine es aus sexueller Anziehung macht und der andere nicht weiß, wie er sich verhalten soll, weil eine berufliche Abhängigkeit besteht.

    Alternative kann die Initiative auch vom beruflich Abhängigen ausgehen oder von beiden.

    Wenn Du konsequent bist, musst Du alles als Straftat ansehen und Sex zwischen Leuten, die in irgendeinem beruflichen Verhältnis zueinander stehen, verbieten. In diese Richtung geht die allgemeine Moralvorstellung. Das ist vielen in unserer Community nicht klar, daher ist diese Diskussion so wichtig. Wir haben zwar die vollständige Gleichstellung erreicht. Andererseits werden die Vorstellungen immer prüder, so dass Sex außerhalb der traditionellen Paarbeziehung (mit einem Paar, das von seinem Status und folglich auch von seiner körperlichen Attraktivität immer gleicher wird) immer weiter zurückgedrängt wird.

    Ich kritisiere das ausdrücklich nicht. Auch ich bin ein Anhänger der Monogamie. Viele in unserer Community erkennen das aber nicht, da sie zu fixiert auf den Unterschied homo/hetero sind und damit die Veränderungen in der Sexualmoral übersehen.
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#15 TheDadProfil
  • 08.01.2021, 12:22hHannover
  • Antwort auf #13 von swimni
  • ""aber man kann nicht in das komplexe gefüge eines menschen hineinsehen, warum wieso weshalb er selbst probleme hatl, den missbrauch anzusprechen.""..

    Es geht hier gar nicht darum den Opfern irgendeine Mitschuld, in welcher Weise auch immer, aufzudrängen..
    Es geht darum den bestehenden Strukturen der Sexualisierten Gewalt, und dort ist es egal ob sie in "Kirchen", den Familien, oder im Sozialem Leben innerhalb einer Firma oder eines Anstellungsverhältnisses stattfinden, eine Gegen-Struktur zu installieren, und diese besteht daraus den Opfern SOFORT Hilfen zukommen zu lassen, denn diese von Dir hier angesprochenen "persönlichen Hemmnisse" der Opfer haben mit den bestehenden Missbrauchs-Strukturen, und der damit verbundenen bestehenden "Schweige-Kultur" zu tun..

    Das Menschen als Opfer Schweigen hat Gründe, diese Gründe liegen in den bestehenden Missbrauchs-Strukturen, und diese Gründe gilt es zu beenden, um die Strukturen zu beenden..
    Um dann SOFORT die Täter*innen haftbar zu machen..
    Und nicht erst nach Jahren des Leidens als Opfer..
    Man kann doch nicht allen Ernstes einem Opfer dieses "Schweigen" "erlauben", und dann sehenden Auges damit die Struktur schaffen, die es Täter*innen erlaubt beispielsweise die eigene Tochter über Jahre hinweg mit sexualisierter Gewalt zu überziehen ?
    Denn das machen Co-Täter*innen, wenn sie als Mütter oder Väter gegen die sexualisierte Gewalt ihrer Partner*innen an ihren Kindern nicht einschreiten, und diese Vorgänge dann weiter vor sich gehen..
    Und wir alle kennen doch die Ausreden der (überwiegend) Mütter vor den Gerichten, die dann lauten
    "ich wollte meine ehe nicht aufs spiel setzen",
    oder
    "ich wollte das nicht wahr haben",
    was nichts anderes bedeutet als, man glaubt den Aussagen des eigenen Kindes nicht, und das geschieht vor allem deshalb, weil weder Kinder/Jugendliche NOCH Eltern/Erziehende ausreichend Sexuell aufgeklärt sind..

    Wenn dann aber "erlaubt" wäre den Zeitpunkt des Brechens dieses Schweigens immer noch "selbst zu bestimmen", dann änderte sich auch weiterhin nichts..
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