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Einzelkommentar zu:
Missbrauchsvorwürfe gegen schwulen Modeschöpfer Alexander Wang


#5 TheDadProfil
  • 05.01.2021, 13:25hHannover
  • Antwort auf #2 von swimni
  • Zu einem "öffentlichem Opfer" wird man erst wenn man Täter*innen zeitnah anzeigt..
    Das hat "Athreus" schon sehr deutlich aufgezeigt..

    Doch sehr viele Menschen haben offenbar viel mehr Angst davor ein solches "öffentliches Opfer" zu werden, als das anonyme Opfer zu bleiben, welches man ist, so lange man schweigt..

    Und genau dieses Schweigen setzt dann auch die gesellschaftlich falschen Zeichen..

    Man spielt selbst mit in einem System der Vertuschung..

    Ich finde es nach wie vor seltsam und absurd wenn sich nach Jahren plötzlich ganze Gruppen von Menschen zusammenfinden um sich dann plötzlich als "öffentliches Opfer" einer Person zu outen, anstatt gemeinsam eine gerichtliche Auseinandersetzung durch entsprechende Klagen zu suchen..

    Dafür startet man lieber eine "Kampagne" in den so genannten "sozialen Netzwerken", und schafft damit die Grundlage für die Vernichtung von Existenzen OHNE das gerichtlich geklärt ist ob hier "Missbräuche" stattgefunden haben..

    Ich halte das nach wie vor für den völlig falschen Weg..

    ""durch missbrauch beeinträchtigten menschen sagen zu wollen, wann sie sich gegen das vorgefallene zur wehr setzen sollen.""..

    GENAU DAS ist es aber was man Kindern und Jugendlichen durch offene und ausführliche Sexualaufklärung in den Kindergärten und Schulen beibringen muß, nämlich sich SOFORT zu wehren, SOFORT Hilfe zu suchen, und die Täter*innen SOFORT am Fortsetzen ihres Tuns zu hindern !

    Wie kann man also dann zu der Auffassung gelangen, es handele sich quasi um eine Art
    "eigene Entscheidung des Opfers"
    wann und wo man sich dagegen zur Wehr setzt ?

    Mal von der Absurdität der Art dieses "Wehrens" wie sie auch hier wieder vorliegt abgesehen, die niemandem nutzt, und damit zu nichts Nutze ist, außer einer Form der "persönlichen Rache"..
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