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#Szene

Wie Tom of Finland das Bild vom Schwulsein veränderte

In seinem Vlog blickt Phil Hollister mit dem Fotografen Henning von Berg auf die Ausstellung "Tom of Finland – Made in Germany" zurück, die im vergangenen Jahr in Berlin zu sehen war.


Phil Hollister beim Interview

Zum 100. Geburtstag von Tom of Finland präsentierte die Berliner Galerie Judin im vergangenen Jahr mehr als 60 Leihgaben aus aller Welt, die sich mit der besonderen Beziehung des finnischen Künstlers zu Deutschland beschäftigten (queer.de berichtete). Die ganz besondere Ausstellung "Tom of Finland – Made in Germany" zeigte eindrucksvoll, wie der Grundstein seiner Karriere in Hamburg gelegt wurde.

Mit dem international bekannten Fotografen Henning von Berg, mit dem mich seit vielen Jahren eine tolle Freundschaft verbindet, habe ich Ende 2020 in der Galerie Judin ein Video zur Ausstellung produziert. Wir sprechen unter anderem darüber, wie stark Tom of Finland das Bild von Homosexualität in der Öffentlichkeit verändert hat.

Von der Vernissage hatte ich auch die unten verlinkte Fotogalerie für queer.de produziert. Besonders stolz bin ich, dass die Tom of Finland Foundation eines meiner Bilder für ihren Instagram-Kanal auswählte:



Zur Ausstellung ist übrigens auch ein Katalog erschienen.



#1 Henry WarnimontAnonym
#2 HenryWarnimontAnonym
#3 MatainaAnonym
  • 10.01.2021, 11:16h
  • Sehr interessanter Artikel und schönes Video. Bin allerdings an der Aussage hängengeblieben, dass vor Tom of Finland das Bild von Schwulen eher das der effiminierten verweichlichten Tunte war und der unausgesprochenen Assoziation die da mitschwang, dass das irgendwie verwerflich sei. Ich denke es gab immer schon die beiden Seiten von Homosexualität - das Tuntige und das (Über-)Männliche und beides schließt sich noch nicht einmal aus. So oder so, sollte jeder so leben können, wie es ihm passt. Das die ziemlich eindeutigen SS-/Fascho-Assoziationen seiner Darstellungen heute gar kein Thema mehr sind ist zumindestens bemerkenswert.
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#4 KumpelAnonym