Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=37889
Home > Kommentare

Kommentare zu:
"Homosexualität so normal wie Kaugummikauen"


#1 FredinbkkProfil
  • 10.01.2021, 09:24hBangkok
  • Homosexualität so normal wie Kaugummikauen..das ist mir nichts
    Neues,
    dazu brauche ich auch keinen
    Theologen mit fictiver Gottheit als "Auftraggeber"
    ,Auch der wird bezahlt von den Steuern aller Buerger mit oder ohne Aberglauben,mag er auch friedfertiger sein als sein mit der AFD kuschelnder Hassbruder.

    Wer braucht einen Prae laten, vielleicht
    doch eher einen Praeservativ-Laden..

    Sekten so unnoetig wie ein Loch im Kopf...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Taemin
  • 10.01.2021, 10:42h
  • Mag ja gut gemeint sein, aber der Vergleich eines lebensbestimmenden, seit Jahrtausenden Diskriminierung nach sich ziehenden Persönlichkeitsmerkmals mit dem Kaugummikauen ist aus meiner Sicht völlig daneben. Warum vergleicht er nicht mit Naheliegendem, Gleichartigem, z.B. einfach: Homosexualität ist so normal wie Heterosexualität. Sagt ja auch keiner: Dunkle Hautfarbe ist so normal wie Limonadetrinken.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AlexAnonym
#4 PeerAnonym
  • 10.01.2021, 13:34h
  • >>>>> Es gehe "überhaupt nicht, dass Menschen diskriminiert werden, ausgegrenzt werden, abgewertet werden". <<<<<

    Und wieso öffnet die evangelische Kirche dann nicht die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare?

    Alles was nicht 100% Gleichstellung ist, ist per definition Diskriminierung. Und solange die Kirche nicht überall 100% gleichstellt (also auch überall die Ehe öffnet) diskriminiert sie eben weiterhin.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 goddamn liberalAnonym
#6 Taemin
#7 PeerAnonym
  • 10.01.2021, 21:07h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • Deswegen hatte ich geschrieben: "Solange die nicht überall".

    Das ist der Punkt. Auch in der katholischen Kirche gibt es Pfarrer, die illegal und heimlich schwule und lesbische Paare trauen, weil sie es richtig finden.

    Aber erst wenn das offizielle Linie einer Kirche ist und überall auf dem Globus, wo diese Kirche aktiv ist, so praktiziert wird, ist es glaubwürdig.

    Dass man dort, wo eh jeder dafür ist, nicht noch mehr Mitglieder verlieren will, ist klar. Aber wie ernst man es wirklich meint, zeigt sich dort, wo das eben nicht selbstverständlich ist oder wo man sogar massiven Gegenwind erfährt.

    Aber was die evangelische Kirche momentan macht:
    Dort wo es profitabler ist, gleichzustellen, macht sie das. Dort wo es profitabler ist, weiter zu diskriminieren, macht sie das genauso. Die hängen also ihr Fähnchen in den Wind, so wie es gerade lukrativer ist. Dafür gibt es ein Wort: Gewinnmaximierung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 DurchschaubarAnonym
  • 10.01.2021, 21:40h
  • Oh Wunder oh Wunder:
    jetzt, wo die Schäfchen in Scharen wegrennen (u.a. wegen der Homophobie der Kirchen), fangen auf einmal die ersten an, umzudenken.

    Die Kirchen waren halt immer schon sehr flexibel in ihren Positionen, wenn die Einnahmen davon abhingen.

    Ehrlich ist sowas nicht, wenn man erst dann seine Meinung ändert, wenn ansonsten die Einnahmen immer mehr schwinden. Das Thema ist lang genug aktuell: wenn es Überzeugung wäre, hätte man es vorher getan und nicht erst jetzt, wo es an die eigenen Einnahmen und Privilegien geht.

    Absolut durchschaubar...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 WayneAnonym
  • 10.01.2021, 21:56h
  • Nicht, dass mich mich noch an solchen harmlosen, verunglückten Vergleichen sonderlich störe. Aber der Unterschied ist schon der, dass man sich das eine aussuchen kann und das andere nicht.

    Zumindest das sollte man wissen, sonst kommt als nächstes wieder die dümmliche Einsortierung als "Lebensentwurf".
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Zu spätAnonym
  • 10.01.2021, 22:14h
  • Antwort auf #9 von Wayne
  • Ja, ich frage mich auch, wie er auf den Vergleich mit Kaugummikauen gekommen ist.

    Ist für mich aber eh irrelevant, weil ich längst aus dem Verein ausgetreten bin und auch nie mehr eintreten würde. Diese Entwicklung kommt zu spät, das hätten die sich früher überlegen sollen.

    Zumal sie ja andernorts munter weiter hetzen.

    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »
#11 BlödologieAnonym
  • 10.01.2021, 23:11h
  • Eine menschliche Identität ist gleichwertig mit einer unappetitlichen Angewohnheit? Echt jetzt?

    Ich denke ja, dass Religiosität so normal ist wie ein neurotischer Waschzwang.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 T-800Anonym
  • 11.01.2021, 08:46h
  • Was soll das Gemeckere? Ich finde die Äußerung und Distanzierung vom Bruder absolut begrüßenswert. Wäre schön, wenn es mehr von dieser Sorte gäbe.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Taemin
  • 11.01.2021, 09:07h
  • Antwort auf #12 von T-800
  • Vergleiche ziehen ist in Deutschland eine nur von wenigen beherrschte Kunst. Ein naturgegebenes Persönlichkeitsmerkmal lässt sich nur mit einem anderen naturgegebenen Persönlichkeitsmerkmal vergleichen, sonst geht der Vergleich schief. Für den einen Theologen ist Homosexualität wie eine Herzkrankheit, für den anderen wie Knaatschen von Kaugummi. Es gab mal einen hochrangigen evangelischen Kirchenmann, der verglich Homosexualität mit dem "Suff". Und warum muss überhaupt ein nur vermeintlich hilfreicher Vergleich gezogen werden? Wieso konnte er nicht sagen, Homosexualität ist normal. Punkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 LupdejuppAnonym
  • 11.01.2021, 09:34h
  • Antwort auf #12 von T-800
  • Er hat n christlichen Hintergrund, fertig... es ist völlig obsolet wie man als gläubiger Mensch zu homosexualität oder allem anderen steht, Religion = Feind und daher ist jede Aussage per se ein nie dagewesener, unverschämter und unerträglicher Angriff auf die eigene Person...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 zundermxeAnonym
  • 11.01.2021, 12:04h
  • Denke, dass weder die Ärzte noch Bruder Latzel die Formulierung abwertend oder in irgendeiner Form niederträchtig gemeint haben.
    Wenn ich nun diesen Latzel im konkreten Kontext für seine Formulierung kritisieren würde, wäre mir das zu simpel und könnte leicht den Anschein von Doppelmoral und eingleisigem Reflex erfüllen.

    Bin entschieden gegen Rolle, Wirken und Macht der Religionen. Bin aber nicht automatisch gegen jeden Menschen, der religiös ist.
    Natürlich macht es das nicht einfacher. Doch ohne Differenzierung werden wir vor allem eins nicht erreichen, dass nötige Voraussetzung für Veränderungen und Demokratie ist: Kommunikation.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 swimniAnonym
#17 WanndererAnonym
#18 Hirn von HimmelAnonym
  • 11.01.2021, 13:44h
  • Antwort auf #17 von Wannderer
  • Du hast Lupdejupp offenbard nicht so verstanden wie ich.

    Ein "Gläubiger" hat aus seiner religionsideologischen Sicht über geschlechtliche Identitäten einfach keine Wertung abzugeben. Es steht ihm nicht zu, sich dazu zu äußern und sie zu bewerten, weder positiv noch negativ. Es geht ihn einfach nichts an.

    Des Weiteren s. Kommentar #11.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 KaiJAnonym
#20 KaugummiAnonym
  • 11.01.2021, 17:54h
  • Antwort auf #15 von zundermxe
  • Bin voellig Deiner Meinung; ich finde, dass mittlerweile die (Ueber)Empfindlichkeit bzgl. Aussagen, (von egal wem) ein Ausmass angenommen hat, das bald kaum noch ertraeglich ist. Es mag beabsichtigt sein, oder vllt. auch nicht, aber ich habe mittlerweile den Eindruck, dass damit im Grunde ein Abwuergen jeglicher Diskussion erzielt werden soll, nur um die eigene Ideologie, oder den eigenen Standpunkt durchzusetzen; alternativ auch, wie Du schon schriebst, aus einem Reflex heraus.
    Es mag berechtigt sein, bei gewissen Personen (vornehmlich aus Politik und Wirtschaft, aber auch auf unterer Ebene) wirklich genau hinzuhoeren, aka zwischen den Zeilen zu lesen, aber bei wirklich fast JEDER Aussage Doppelmoral, Heuchlerei, Scheinheiligkeit, etc. zu vermuten, grenzt mittlerweile schon fast an Paranoia.
    Da fragt man sich, wo/wann das mal aufhoeren soll.
    Aktuelles Beispiel: die online-Redaktion des Duden, sagt, uebertrieben ausgedrueckt, dem gen. maskulinum 'den Kampf an': saemtliche Beschreibungen werden vom gen. maskulinum in die weibliche und die maennliche Form 'differenziert'.
    Das bedeutet zum Beispiel: (der) Mieter war frueher 'eine Person, die etwas mietet'.
    Zukuenftig heisst es: 'Der Mieter ist eine maennliche Person, die etwas...'
    sowie,
    'Die Mieterin ist eine weibliche Person, die etwas....'
    Dazu die (Teil-)Aussage der Leiterin der Redaktion: Damit wuerde nicht das generische maskul. ueberfluessig, es solle auch weiterhin bspw. heissen, 'zum Arzt zu gehen', oder 'die Aerzte, die im Krankenhaus operieren', wobei letzteres schon wieder komplizierter sei, weil da ja eben auch Aerztinnen arbeiten/gemeint sein koennen; bei der Aussage 'zum Arzt gehen' koennte sich der Ausdruck ja auch 'auf die Praxis' beziehen. (o)_(o)
    Sprachwissenschaftler kritisieren das Vorhaben, u.a. fragte eine Wissenschaftlerin, womit/wann das aufhoeren solle (nicht-Binaere, Trans, Inter....
    Mir graust es schon davor, vor lauter 'gendergerechter Schrift/Sprache' zukuenftig irgendwelche Texte zu lesen, v.a. amtliche Schreiben :-o

    Btw.: Akzeptanz und Respekt (egal in welchem Bereich!) erreicht man nicht, indem man das mit 'politisch korrekter' Sprache versucht. Das erreicht man, indem man betreffende Themen (Darstelung und Akzeptanz von Homosexuellen/Queeren, Emanzipampe ;-), ) positiv und 'wie selbstverstaendlich' behandelt und darstellt, und nicht durch 'Quotenfrauen', oder Frauenquote; solange wie das nicht geschieht, und solange bei gewissen Leutchen die Meinung vorherrscht, ''DIE sollen das doch gefaelligst zuhause machen'', oder ''solange das im gesetzlichen Rahmen bleibt und keine Kinder davon betroffen sind'' (wtf? hat sich dieser Idiot dabei gedacht?) wird sich NICHTS aendern, auch nicht, indem man 'gendergerechte Sprache' verwendet, oder hinter wirklich JEDER Aussage Doppeldeutigkeit und Boshaftigkeit vermutet(!).
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#21 TimonAnonym
  • 11.01.2021, 17:59h
  • Wenn man erst dann so spricht, wenn die Einnahmen weg brechen, während man vorher jahrelang geschwiegen hat und das damit mindestens billigend in Kauf genommen hat, weiß jeder, was er davon zu halten hat...
  • Antworten » | Direktlink »
#22 steff39Anonym
  • 11.01.2021, 18:30h
  • Woher kommt nur die Meinung, den Kirchen brächen gerade wegen irgendwelcher Austritte die Einnahmen weg? Ja, sie gehen wegen der Corona-Krise zurück, aber doch nicht wegen LGBT+-Leuten, die austreten. Das sind nämlich so wenige, dass "die Kirchen" sie nicht mal merken.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 PiepmatzAnonym
  • 11.01.2021, 18:45h
  • Antwort auf #20 von Kaugummi
  • "Sprachwissenschaftler kritisieren das Vorhaben, u.a. fragte eine Wissenschaftlerin, womit/wann das aufhoeren solle (nicht-Binaere, Trans, Inter...."

    Es muss natürlich auch um die Nennung nicht-binärer Menschen gehen.

    Ich frage mich allerdings, was in dieser Liste angeblich zukünftiger Forderungen trans und intersexuelle Personen zu suchen haben. Oder wer mit den Pünktchen gemeint sein soll.

    Wenn männliche, weibliche und nicht-binäre Menschen angesprochen sind, sind alle angesprochen. Zusätzliche Forderungen von trans und inter Menschen kann nur an die Schreckenswand pinseln, wer glaubt, dass trans und inter Menschen sich nicht in diese drei Kategorien einordnen könnten oder wollten. Keine mir bekannte trans oder inter Person fordert eine Sprache, die explizit und gesondert noch auf ein zusätzliches Genus "trans" bzw "inter" hinweisen soll. Die allermeisten werden sich mit männlich oder weiblich angesprochen fühlen, und die anderen mit nicht-binär.

    Woher kommt also dieser Unsinn, eine potentiell schier endlose Forderungsliste an die Wand zu malen? Was soll es bitte mit Wissenschaft zu tun haben, solche irrationalen und realitätsfremden Nebelkerzen in die Welt zu setzen?

    Und vor allem: Selbst wenn da noch mehr Forderungen kämen: Man kann doch Forderungen nach der gerechteren Behandlung einiger Gruppen nicht ernsthaft abweisen, indem man sagt, dass man dann ja womöglich später auch noch weitere Gruppen gerechter behandeln müsste. Was ist denn das für eine widerwärtige Haltung?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#24 TimonAnonym
  • 11.01.2021, 18:49h
  • Antwort auf #22 von steff39
  • Dir ist aber schon bewusst, dass es auch Heteros gibt, denen das menschenverachtende Weltbild der Kirchen (wozu auch deren Positionen zu LGBTI gehören) auf den Senkel geht...

    Und dass die Austrittszahlen in den letzten Jahren immer weiter steigen, sieht man in jeder Statistik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 Taemin
  • 11.01.2021, 19:42h
  • Antwort auf #20 von Kaugummi
  • Entschuldige bitte, aber ich habe jahrzehntelang für die gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben gekämpft; ich habe jahrzehntelang wegen meiner sexuellen Orientierung persönliche Nachteile und Diskriminierung erfahren - und jetzt kommt einer daher und sagt, das alles hat den Status des Kaugummikauens. Nein, das hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun, sondern mit Selbstachtung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#26 NonBinaryAnonym
  • 11.01.2021, 20:18h
  • Antwort auf #23 von Piepmatz
  • "Es muss natürlich auch um die Nennung nicht-binärer Menschen gehen."

    Natürlich.

    Dennoch ist die Realität eine andere. Es wird geäußert "Wo kämen wir denn da hin, wenn wir auch noch Nichtbinäre benennen sollen?" - "Mir graut davor..." etc. etc.

    Nun, ich sage, wo wir da hinkommen: zu mehr Gerechtigkeit und ENDLICH irgendwann zur Beendigung der Unsichtbarmachung aller nichtbinären Menschen.

    Gerade auch vor dem Hintergrund, dass neuerdings selbst community-bekannte Trans-Menschen öffentlich verkünden, Nichtbinäre gebe es ja gar nicht. Das skandalöse Interview dazu möchte ich hier nicht verlinken, da ich diesen Bullshit nicht noch weiter verbreiten will.

    Sprache ist wirkmächtig. Sprache bildet das Denken der Sprechenden ab. Will man das Denken (und Handeln) ändern, ist es demnach (nicht nur, aber) auch notwendig, die Sprache entsprechend anzupassen. Da besteht eine Wechselwirkung. Jede Person, die sich auch nur ansatzweise mit Sprache(n) und Soziologie beschäftigt (hat), weiß das.

    Ich bin es so leid, ständig dazu aufgefordert zu werden, mich doch damit zufriedenzugeben, dass wir Nicht-Binären unbenannt und unsichtbar gemacht bleiben. Dass wir "Sonderrechte" fordern, wenn wir auch benannt werden wollen.

    Get over it, Männer: es gibt eben nicht nur Euch! Nun benennt der Duden auch noch Frauen - ich kann mir schon vorstellen, wie schwer das sein muss, plötzlich nicht mehr als pars pro toto dazustehen. Plötzlich gibt es da noch Andere!

    Aber wenn es für Euch schon so unerträglich ist, dass jetzt auch Andere benannt werden (sollen), stellt Euch doch bitte mal vor, es hätte Euch bisher NIEMAND benannt. Das Geheule möchte ich nicht hören - ich besorge mir schnell vorher noch Ohropax.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#27 PiepmatzAnonym
  • 11.01.2021, 22:00h
  • Antwort auf #26 von NonBinary
  • "stellt Euch doch bitte mal vor, es hätte Euch bisher NIEMAND benannt. Das Geheule möchte ich nicht hören"

    Das Geheul konnte man überall dort hören, wo mal versucht wurde, den Spieß umzudrehen und ein generisches Femininum zu verwenden. Male fragility pur. Ziemlich erbärmlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 steff39Anonym
  • 11.01.2021, 22:13h
  • Antwort auf #24 von Timon
  • Mein Beitrag bezieht sich auf die Aussage einige Kommentare weiter oben, als habe dieser "gute" Latzel sich so geäußert, um möglichst viele LGBT in der Kirche zu halten, also als sei seine Aussage insofern opportunistisch zu verstehen, dass die Leute als Steuerzahler*innen erhalten bleiben. Allein das bezweifle ich, denn darum hat sich zumindest im evgl. Bereich keine Landeskirche geschert. Ihre Beschlüsse, die LGBT betreffen, also vor allem die Segens- oder Traufrage, scheint mir davon unberührt. Dafür sinds dann doch wieder viel zu wenige, die der Kirche den Rücken kehren.
    Außerdem müsste m.E. doch mehr differenziert werden, denn es gibt nicht das "menschenverachtende Weltbild der Kirchen". Die hetzerischen, menschenverachtenden Aussagen kommen von solchen Leuten wie dem Latzel aus Bremen, die beinahe allesamt dem evangelikalen bzw. freikirchlichen Spektrum zugerechnet werden müssen. Aus den verfassten Landeskirchen ist das in den letzten Jahren kaum zu hören oder zu lesen. Wieder anders ist es bei den Katholiken. Klar, wer die Kirchen insgesamt ablehnt, für den oder die ist das egal. Mir liegt da eher am genauen Hinschauen, und da kann ich dann doch durchaus auch viel Gutes entdecken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#29 AlexAnonym
#30 KaugummiAnonym
  • 12.01.2021, 00:59h
  • Antwort auf #25 von Taemin
  • "das alles hat den Status des Kaugummikauens. Nein, das hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun, sondern mit Selbstachtung."

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem ist; Dieser Latzel hat, so kann man es lesen (also keine 'Interpretation', kein zwischen-den-Zeilen-lesen!) gesagt, dass Homosexualitaet (*) so normal ist [wie Kaugummikauen]; (fuer [...] haette man auch 'naseputzen' oder 'essen' schreiben koennen), also, meinem Verstaendnis nach, eine (mittlerweile(?!)) fuer die ev. Akademie(!), ganz normale und banale Eigenschaft.
    War diese Normalitaet nicht das, was erreicht werden sollte? Und jetzt ist es (in Bezug auf die Mitglieder der ev. Akademie) doch wieder nicht richtig?
    Tut mir leid, aber ich versteh's nicht. Vllt. bin aber auch einfach nur zu naiv.
    (*) fuer die ev. Akademie
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#31 KaugummiAnonym
  • 12.01.2021, 01:21h
  • Antwort auf #25 von Taemin
  • Kleiner Nachtrag:

    Dass Du Nachteile und Diskriminierung erfahren hast, ist bedauerlich und tut mir leid, obwohl das nichts aendert und ich auch nichts dafuer kann (und bevor dort etwas 'hineingelesen' wird, was nicht stimmt: das ist ehrlich gemeint und kein Dahergerede).
    DU warst wenigstens stark genug, was ich mir fuer mich, mehr als einmal gewuenscht habe; die Folge: in Verbindung mit anderen 'Umstaenden', wohl eine Depression, und selbst heute, nach mehr als der Haelfte meines Lebens (also der gesamten Lebenszeit, nicht der 'biologisch aktiven'!), kann ich darueber nicht sprechen, ohne dass es z. T. zu einer 'emotionaleren Reaktion' kommt. Insofern hast Du es, denke ich mir, 'etwas' besser, als ich; und Du solltest vllt. (ohne belehrend sein zu wollen!) nicht jedes Wort von anderen auf die Goldwaage legen und zum Negativen hin interpretieren. Da gibt es andere, bei denen das angebrachter waere, obgleich jene das (natuerlich) abstreiten (besagter 'gesetzlicher Rahmen' und 'Kinder nicht betrifft', oder jenen, die ja auch nu(h)r und gute, schwule Freunde haben)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#32 Taemin
  • 12.01.2021, 09:31h
  • Antwort auf #30 von Kaugummi
  • Wenn Homnosexualität normal ist, warum sagt er das dann nicht einfach? Warum muss er den dümmlichen Vergleich mit Kaugummikauen bringen? Warum musst Du den nicht minder albernen Vergleich mit Naseputzen bringen? Warum ist Homosexualität nicht so normal wie Heterosexualität? Oder einfach nur normal? Was sollen Vergleiche mit dem Zermatschen von Kaugummimasse und der Entfernung von Rotz aus der Nase? Warum nicht gleich sagen: Homosexualität ist so normal wie Stuhlgang? Was sollen diese herabwürdigenden Vergleiche? Dass ich (m)einen Mann liebe, ist mir mehr wert als ein Kaugummi oder die Pampe in der Nase. Sag mal zu PoC, sie seien so normal wie der Popel in Deiner Nase? Meinst Du, die goutieren das?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 Julian SAnonym
  • 12.01.2021, 10:33h
  • Es ist zwar schön, dass er sich von seinem Bruder distanziert. Aber wieso erst, nachdem dieser wegen Volksverhetzung verurteilt wurde?

    Hätte er sich ohne dieses Urteil nicht von ihm distanziert?

    Als Christ sollte man doch, wenn im eigenen Christen-Verein solche menschenverachtenden Aussagen getroffen werden (egal ob vom Bruder oder von wem auch immer) sofort widersprechen. Und nicht erst, nachdem ein Gericht das auch verurteilt hat.

    Bei Hass sofort zu widersprechen ist doch wohl das mindeste was man tun kann. Und auch was die Opfer erwarten können.

    Wenn Hass nicht sofort widersprochen wird, sondern erst Monate später auf Nachfrage, ist das nicht gerade glaubwürdig. Natürlich wird er auf Nachfrage nicht sagen, dass er das genau so wie sein Bruder sehe, weil ihm dann genauso eine Verurteilung droht. Ob das ernst gemeint ist oder nicht, kann man daraus nicht schließen.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 Taemin
#35 ChrisNAnonym
  • 13.01.2021, 13:43h
  • Antwort auf #33 von Julian S
  • Der Fall seines Bruders ist mittlerweile bundesweit bekannt, so dass es als Interviewer naheliegt, ihn darauf anzusprechen. Daraufhin hat er sich so geäußert wie berichtet.

    Sich von sich aus zu distanzieren, dazu gab es keinen Anlass oder Gelegenheit. Es gibt in Deutschlandg zigtausend Pfarrer, die irgendeinen Senf von sich geben und man muss nicht jede Äußerung eines Amtsbruders kommentieren, auch wenn sie es in die Medien oder vor Gericht schafft oder es der eigene Bruder ist.

    Stell Dir vor, Dein Bruder würde ein schweres Verbrechen begehen, würdest Du dann aktiv an die Öffentlichkeit gehen, alle Journalisten anschreiben und sagen "Alle mal herhören, ich bin der Bruder des Täters und ich distanziere mich ganz klar von ihm!"?
    Also ich würde mich nicht so verhalten, sondern insgeheim hoffen, dass mich niemand auf meinen Bruder anspricht. Ich denke, die meisten würden das so tun.
    Wenn ich jedoch Person des öffentlichen Lebens bin und selbst regelmäßig Interviews gebe, werde ich wahrscheinlich darauf angesprochen. Auch dann ist es aber völlig ok, zu sagen, das ist Familie, darüber möchte ich nicht sprechen. Das handhaben auch viele Politiker, Promis etc. so, bei denen ein Familienmitglied wirres Zeug redet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 jpiwupperAnonym

» zurück zum Artikel