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Kommentare zu:
"Homosexualität so normal wie Kaugummikauen"


#11 BlödologieAnonym
  • 10.01.2021, 23:11h
  • Eine menschliche Identität ist gleichwertig mit einer unappetitlichen Angewohnheit? Echt jetzt?

    Ich denke ja, dass Religiosität so normal ist wie ein neurotischer Waschzwang.
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#12 T-800Anonym
  • 11.01.2021, 08:46h
  • Was soll das Gemeckere? Ich finde die Äußerung und Distanzierung vom Bruder absolut begrüßenswert. Wäre schön, wenn es mehr von dieser Sorte gäbe.
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#13 Taemin
  • 11.01.2021, 09:07h
  • Antwort auf #12 von T-800
  • Vergleiche ziehen ist in Deutschland eine nur von wenigen beherrschte Kunst. Ein naturgegebenes Persönlichkeitsmerkmal lässt sich nur mit einem anderen naturgegebenen Persönlichkeitsmerkmal vergleichen, sonst geht der Vergleich schief. Für den einen Theologen ist Homosexualität wie eine Herzkrankheit, für den anderen wie Knaatschen von Kaugummi. Es gab mal einen hochrangigen evangelischen Kirchenmann, der verglich Homosexualität mit dem "Suff". Und warum muss überhaupt ein nur vermeintlich hilfreicher Vergleich gezogen werden? Wieso konnte er nicht sagen, Homosexualität ist normal. Punkt.
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#14 LupdejuppAnonym
  • 11.01.2021, 09:34h
  • Antwort auf #12 von T-800
  • Er hat n christlichen Hintergrund, fertig... es ist völlig obsolet wie man als gläubiger Mensch zu homosexualität oder allem anderen steht, Religion = Feind und daher ist jede Aussage per se ein nie dagewesener, unverschämter und unerträglicher Angriff auf die eigene Person...
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#15 zundermxeAnonym
  • 11.01.2021, 12:04h
  • Denke, dass weder die Ärzte noch Bruder Latzel die Formulierung abwertend oder in irgendeiner Form niederträchtig gemeint haben.
    Wenn ich nun diesen Latzel im konkreten Kontext für seine Formulierung kritisieren würde, wäre mir das zu simpel und könnte leicht den Anschein von Doppelmoral und eingleisigem Reflex erfüllen.

    Bin entschieden gegen Rolle, Wirken und Macht der Religionen. Bin aber nicht automatisch gegen jeden Menschen, der religiös ist.
    Natürlich macht es das nicht einfacher. Doch ohne Differenzierung werden wir vor allem eins nicht erreichen, dass nötige Voraussetzung für Veränderungen und Demokratie ist: Kommunikation.
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#16 swimniAnonym
#17 WanndererAnonym
#18 Hirn von HimmelAnonym
  • 11.01.2021, 13:44h
  • Antwort auf #17 von Wannderer
  • Du hast Lupdejupp offenbard nicht so verstanden wie ich.

    Ein "Gläubiger" hat aus seiner religionsideologischen Sicht über geschlechtliche Identitäten einfach keine Wertung abzugeben. Es steht ihm nicht zu, sich dazu zu äußern und sie zu bewerten, weder positiv noch negativ. Es geht ihn einfach nichts an.

    Des Weiteren s. Kommentar #11.
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#19 KaiJAnonym
#20 KaugummiAnonym
  • 11.01.2021, 17:54h
  • Antwort auf #15 von zundermxe
  • Bin voellig Deiner Meinung; ich finde, dass mittlerweile die (Ueber)Empfindlichkeit bzgl. Aussagen, (von egal wem) ein Ausmass angenommen hat, das bald kaum noch ertraeglich ist. Es mag beabsichtigt sein, oder vllt. auch nicht, aber ich habe mittlerweile den Eindruck, dass damit im Grunde ein Abwuergen jeglicher Diskussion erzielt werden soll, nur um die eigene Ideologie, oder den eigenen Standpunkt durchzusetzen; alternativ auch, wie Du schon schriebst, aus einem Reflex heraus.
    Es mag berechtigt sein, bei gewissen Personen (vornehmlich aus Politik und Wirtschaft, aber auch auf unterer Ebene) wirklich genau hinzuhoeren, aka zwischen den Zeilen zu lesen, aber bei wirklich fast JEDER Aussage Doppelmoral, Heuchlerei, Scheinheiligkeit, etc. zu vermuten, grenzt mittlerweile schon fast an Paranoia.
    Da fragt man sich, wo/wann das mal aufhoeren soll.
    Aktuelles Beispiel: die online-Redaktion des Duden, sagt, uebertrieben ausgedrueckt, dem gen. maskulinum 'den Kampf an': saemtliche Beschreibungen werden vom gen. maskulinum in die weibliche und die maennliche Form 'differenziert'.
    Das bedeutet zum Beispiel: (der) Mieter war frueher 'eine Person, die etwas mietet'.
    Zukuenftig heisst es: 'Der Mieter ist eine maennliche Person, die etwas...'
    sowie,
    'Die Mieterin ist eine weibliche Person, die etwas....'
    Dazu die (Teil-)Aussage der Leiterin der Redaktion: Damit wuerde nicht das generische maskul. ueberfluessig, es solle auch weiterhin bspw. heissen, 'zum Arzt zu gehen', oder 'die Aerzte, die im Krankenhaus operieren', wobei letzteres schon wieder komplizierter sei, weil da ja eben auch Aerztinnen arbeiten/gemeint sein koennen; bei der Aussage 'zum Arzt gehen' koennte sich der Ausdruck ja auch 'auf die Praxis' beziehen. (o)_(o)
    Sprachwissenschaftler kritisieren das Vorhaben, u.a. fragte eine Wissenschaftlerin, womit/wann das aufhoeren solle (nicht-Binaere, Trans, Inter....
    Mir graust es schon davor, vor lauter 'gendergerechter Schrift/Sprache' zukuenftig irgendwelche Texte zu lesen, v.a. amtliche Schreiben :-o

    Btw.: Akzeptanz und Respekt (egal in welchem Bereich!) erreicht man nicht, indem man das mit 'politisch korrekter' Sprache versucht. Das erreicht man, indem man betreffende Themen (Darstelung und Akzeptanz von Homosexuellen/Queeren, Emanzipampe ;-), ) positiv und 'wie selbstverstaendlich' behandelt und darstellt, und nicht durch 'Quotenfrauen', oder Frauenquote; solange wie das nicht geschieht, und solange bei gewissen Leutchen die Meinung vorherrscht, ''DIE sollen das doch gefaelligst zuhause machen'', oder ''solange das im gesetzlichen Rahmen bleibt und keine Kinder davon betroffen sind'' (wtf? hat sich dieser Idiot dabei gedacht?) wird sich NICHTS aendern, auch nicht, indem man 'gendergerechte Sprache' verwendet, oder hinter wirklich JEDER Aussage Doppeldeutigkeit und Boshaftigkeit vermutet(!).
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