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Kommentare zu:
"Homosexualität so normal wie Kaugummikauen"


#21 TimonAnonym
  • 11.01.2021, 17:59h
  • Wenn man erst dann so spricht, wenn die Einnahmen weg brechen, während man vorher jahrelang geschwiegen hat und das damit mindestens billigend in Kauf genommen hat, weiß jeder, was er davon zu halten hat...
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#22 steff39Anonym
  • 11.01.2021, 18:30h
  • Woher kommt nur die Meinung, den Kirchen brächen gerade wegen irgendwelcher Austritte die Einnahmen weg? Ja, sie gehen wegen der Corona-Krise zurück, aber doch nicht wegen LGBT+-Leuten, die austreten. Das sind nämlich so wenige, dass "die Kirchen" sie nicht mal merken.
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#23 PiepmatzAnonym
  • 11.01.2021, 18:45h
  • Antwort auf #20 von Kaugummi
  • "Sprachwissenschaftler kritisieren das Vorhaben, u.a. fragte eine Wissenschaftlerin, womit/wann das aufhoeren solle (nicht-Binaere, Trans, Inter...."

    Es muss natürlich auch um die Nennung nicht-binärer Menschen gehen.

    Ich frage mich allerdings, was in dieser Liste angeblich zukünftiger Forderungen trans und intersexuelle Personen zu suchen haben. Oder wer mit den Pünktchen gemeint sein soll.

    Wenn männliche, weibliche und nicht-binäre Menschen angesprochen sind, sind alle angesprochen. Zusätzliche Forderungen von trans und inter Menschen kann nur an die Schreckenswand pinseln, wer glaubt, dass trans und inter Menschen sich nicht in diese drei Kategorien einordnen könnten oder wollten. Keine mir bekannte trans oder inter Person fordert eine Sprache, die explizit und gesondert noch auf ein zusätzliches Genus "trans" bzw "inter" hinweisen soll. Die allermeisten werden sich mit männlich oder weiblich angesprochen fühlen, und die anderen mit nicht-binär.

    Woher kommt also dieser Unsinn, eine potentiell schier endlose Forderungsliste an die Wand zu malen? Was soll es bitte mit Wissenschaft zu tun haben, solche irrationalen und realitätsfremden Nebelkerzen in die Welt zu setzen?

    Und vor allem: Selbst wenn da noch mehr Forderungen kämen: Man kann doch Forderungen nach der gerechteren Behandlung einiger Gruppen nicht ernsthaft abweisen, indem man sagt, dass man dann ja womöglich später auch noch weitere Gruppen gerechter behandeln müsste. Was ist denn das für eine widerwärtige Haltung?
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#24 TimonAnonym
  • 11.01.2021, 18:49h
  • Antwort auf #22 von steff39
  • Dir ist aber schon bewusst, dass es auch Heteros gibt, denen das menschenverachtende Weltbild der Kirchen (wozu auch deren Positionen zu LGBTI gehören) auf den Senkel geht...

    Und dass die Austrittszahlen in den letzten Jahren immer weiter steigen, sieht man in jeder Statistik.
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#25 Taemin
  • 11.01.2021, 19:42h
  • Antwort auf #20 von Kaugummi
  • Entschuldige bitte, aber ich habe jahrzehntelang für die gesellschaftliche Anerkennung und rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben gekämpft; ich habe jahrzehntelang wegen meiner sexuellen Orientierung persönliche Nachteile und Diskriminierung erfahren - und jetzt kommt einer daher und sagt, das alles hat den Status des Kaugummikauens. Nein, das hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun, sondern mit Selbstachtung.
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#26 NonBinaryAnonym
  • 11.01.2021, 20:18h
  • Antwort auf #23 von Piepmatz
  • "Es muss natürlich auch um die Nennung nicht-binärer Menschen gehen."

    Natürlich.

    Dennoch ist die Realität eine andere. Es wird geäußert "Wo kämen wir denn da hin, wenn wir auch noch Nichtbinäre benennen sollen?" - "Mir graut davor..." etc. etc.

    Nun, ich sage, wo wir da hinkommen: zu mehr Gerechtigkeit und ENDLICH irgendwann zur Beendigung der Unsichtbarmachung aller nichtbinären Menschen.

    Gerade auch vor dem Hintergrund, dass neuerdings selbst community-bekannte Trans-Menschen öffentlich verkünden, Nichtbinäre gebe es ja gar nicht. Das skandalöse Interview dazu möchte ich hier nicht verlinken, da ich diesen Bullshit nicht noch weiter verbreiten will.

    Sprache ist wirkmächtig. Sprache bildet das Denken der Sprechenden ab. Will man das Denken (und Handeln) ändern, ist es demnach (nicht nur, aber) auch notwendig, die Sprache entsprechend anzupassen. Da besteht eine Wechselwirkung. Jede Person, die sich auch nur ansatzweise mit Sprache(n) und Soziologie beschäftigt (hat), weiß das.

    Ich bin es so leid, ständig dazu aufgefordert zu werden, mich doch damit zufriedenzugeben, dass wir Nicht-Binären unbenannt und unsichtbar gemacht bleiben. Dass wir "Sonderrechte" fordern, wenn wir auch benannt werden wollen.

    Get over it, Männer: es gibt eben nicht nur Euch! Nun benennt der Duden auch noch Frauen - ich kann mir schon vorstellen, wie schwer das sein muss, plötzlich nicht mehr als pars pro toto dazustehen. Plötzlich gibt es da noch Andere!

    Aber wenn es für Euch schon so unerträglich ist, dass jetzt auch Andere benannt werden (sollen), stellt Euch doch bitte mal vor, es hätte Euch bisher NIEMAND benannt. Das Geheule möchte ich nicht hören - ich besorge mir schnell vorher noch Ohropax.
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#27 PiepmatzAnonym
  • 11.01.2021, 22:00h
  • Antwort auf #26 von NonBinary
  • "stellt Euch doch bitte mal vor, es hätte Euch bisher NIEMAND benannt. Das Geheule möchte ich nicht hören"

    Das Geheul konnte man überall dort hören, wo mal versucht wurde, den Spieß umzudrehen und ein generisches Femininum zu verwenden. Male fragility pur. Ziemlich erbärmlich.
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#28 steff39Anonym
  • 11.01.2021, 22:13h
  • Antwort auf #24 von Timon
  • Mein Beitrag bezieht sich auf die Aussage einige Kommentare weiter oben, als habe dieser "gute" Latzel sich so geäußert, um möglichst viele LGBT in der Kirche zu halten, also als sei seine Aussage insofern opportunistisch zu verstehen, dass die Leute als Steuerzahler*innen erhalten bleiben. Allein das bezweifle ich, denn darum hat sich zumindest im evgl. Bereich keine Landeskirche geschert. Ihre Beschlüsse, die LGBT betreffen, also vor allem die Segens- oder Traufrage, scheint mir davon unberührt. Dafür sinds dann doch wieder viel zu wenige, die der Kirche den Rücken kehren.
    Außerdem müsste m.E. doch mehr differenziert werden, denn es gibt nicht das "menschenverachtende Weltbild der Kirchen". Die hetzerischen, menschenverachtenden Aussagen kommen von solchen Leuten wie dem Latzel aus Bremen, die beinahe allesamt dem evangelikalen bzw. freikirchlichen Spektrum zugerechnet werden müssen. Aus den verfassten Landeskirchen ist das in den letzten Jahren kaum zu hören oder zu lesen. Wieder anders ist es bei den Katholiken. Klar, wer die Kirchen insgesamt ablehnt, für den oder die ist das egal. Mir liegt da eher am genauen Hinschauen, und da kann ich dann doch durchaus auch viel Gutes entdecken.
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#29 AlexAnonym
#30 KaugummiAnonym
  • 12.01.2021, 00:59h
  • Antwort auf #25 von Taemin
  • "das alles hat den Status des Kaugummikauens. Nein, das hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun, sondern mit Selbstachtung."

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem ist; Dieser Latzel hat, so kann man es lesen (also keine 'Interpretation', kein zwischen-den-Zeilen-lesen!) gesagt, dass Homosexualitaet (*) so normal ist [wie Kaugummikauen]; (fuer [...] haette man auch 'naseputzen' oder 'essen' schreiben koennen), also, meinem Verstaendnis nach, eine (mittlerweile(?!)) fuer die ev. Akademie(!), ganz normale und banale Eigenschaft.
    War diese Normalitaet nicht das, was erreicht werden sollte? Und jetzt ist es (in Bezug auf die Mitglieder der ev. Akademie) doch wieder nicht richtig?
    Tut mir leid, aber ich versteh's nicht. Vllt. bin aber auch einfach nur zu naiv.
    (*) fuer die ev. Akademie
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