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Golfsport

Homofeindlicher Fluch: Profigolfer droht Strafe

Nach einem verpassten Putt bei einem Turnier auf Hawaii schimpfte der US-Golfer Justin Thomas deutlich hörbar "Schwuchtel". Seine eigene Entgleisung nannte der Weltranglistendritte "unentschuldbar".


Justin Thomas gewann 2017 die PGA Championship (Bild: PGA)

Dem US-amerikanischen Profigolfer Justin Thomas droht nach einem homofeindlichen Fluch eine Strafe. Nach einem verpassten Putt an Loch vier am Samstag beim Eröffnungs-Turnier der PGA Tour-Saison 2021 in Kapalua auf Hawaii hatte der Weltranglistendritte laut und deutlich "Faggot", das englische Wort für "Schwuchtel", gerufen. Mikrofone zeichneten die Engleistung auf.

Die Äußerung sorgte für einen Shitstorm in sozialen Medien. "Der beiläufige Gebrauch von anti-schwuler Sprache im Sport – normalerweise ohne homofeindliche Absicht – ist ein Hauptgrund, warum viele LGBT-Sportler und Trainer glauben, sie wären nicht willkommen, wenn sie sich outen", kritisierte etwa das britische Portal Sports Media LGBT auf Twitter.

Twitter / SportsMediaLGBT

Justin Thomas: "Ich bin extrem verwirrt"

Auch Justin Thomas selbst zeigte sich von seiner Äußerung geschockt. "Das ist unentschuldbar", meinte der Star-Golfer. "Ich bin erwachsen, es gibt absolut keinen Grund für mich, so etwas zu sagen. Ich bin extrem verwirrt." Er sei nicht homosexuellenfeindlich, so Thomas. "Leider habe ich es gesagt, ich muss es einräumen und entschuldige mich dafür." (cw)



#1 TheoAnonym
  • 11.01.2021, 07:38h
  • Einsicht ist der erste Schritt, die angekündigte Strafe der zweite. Der dritte Schritt wäre nun für ihn selbst zu überlegen, warum er dieses Wort überhaupt in seinem (aktiven) Vokabular hat, der vierte es ein für alle Mal daraus zu verbannen.
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#2 Sukram712Anonym
#3 AthreusProfil
  • 11.01.2021, 12:17hSÜW
  • Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung. Indem er sich nicht hat wochenlang bitten lassen und auch keine Ausflüchte gesucht hat, ist er vielen voraus. Die Entschuldigung kaufe ich ihm ab, allerdings dürfte es noch einen inneren Prozess brauchen, denn wer "Schwuchtel" automatisiert als Synonym für Misserfolg oder den "Scheie"-Fluch verwendet, hat ein strukturelles Problem in seinem Denken, seiner Sozialkompetenz und in seiner Rolle als Vorbild und Sportidol.
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