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Kommentare zu:
Vor zehn Jahren erklärte Karlsruhe den Sterilisationszwang für verfassungswidrig


#1 PfuiAnonym
  • 11.01.2021, 15:37h
  • "Bis heute hat die Bundesregierung die diskriminierende Stellen aber nicht aus dem Gesetzestext gestrichen."

    Nicht nur, dass Union und SPD weiterhin Trans-Menschen diskriminieren und gesundheitlich schaden, sondern sie ignorieren auch schon seit 10 Jahren ein Urteil des obersten deutschen Gerichtshofs.

    Union und SPD reden gerne von Rechtsstaatlichkeit, missachten aber selbst den Rechtsstaat, um weiter diskriminieren zu können.

    Pfui Union.
    Pfui SPD.
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#2 AtreusProfil
  • 11.01.2021, 15:41hSÜW
  • Wenn ein Staat das persönliche Glück und die Auslebung der eigenen Identität nur nach körperlicher Gewalteinwirkung gewährt, hat er sich weitestmöglich von Artikel 1 seines eigenen Grundgesetzes entfernt. Kein Lippenbekenntnis oder Betrag kann dieses Leid ungeschehen machen, aber die deutsche Demokratie wäre gut beraten, dieses Unrecht für künftige Generationen aus der Rechtsprechung zu tilgen, ähnliches zu verhindern und den Begriff Würde auf alle! Menschen zu übertragen.
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#3 apm1978Anonym
  • 11.01.2021, 16:27h
  • dazu kommt in mir die frage auf, wer solch ein menschenfeindliches gesetz entwerfen liess und wie es zu dessen verabschiedung kam.
    das die afd sich verächtlich gegen dessen aufhebung äusserte zeigt wie fern diese partei abseits vom grundgesetz steht.
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#4 TimonAnonym
  • 11.01.2021, 17:57h
  • Antwort auf #2 von Atreus
  • Ja, man kann durchaus folgern, dass Union und SPD mit ihrer Blockade gegen die Menschenwürde verstoßen. Also gegen Art. 1 GG.

    Denn was würde mehr gegen die Menschenwürde verstoßen, als staatlich angeordnete Zwangssterilisationen?!

    Dass die damit auch gegen ein 10 Jahre altes Urteil des Bundesverfassungsgerichts verstoßen, macht es nochmal schlimmer.

    Offenbar stehen Union und SPD nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes...
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#5 PeerAnonym
  • 11.01.2021, 19:53h
  • Ich selbst bin zwar nicht trans, sondern schwul, aber ich werde niemals eine Partei wählen können, die Menschen zu Verstümmelungen des eigenen Körpers zwingt.

    Das ist ein Unding und das BVerfG hat das zu Recht vor 10 Jahren verboten, was CDU, CSU und SPD aber scheinbar nicht interessiert. Die meinen wohl, sie stünden über dem höchsten Gerichtshof Deutschlands.

    Die brauchen gar nichts über Genitalverstümmelungen in manchen Dritte-Welt-Ländern zu reden - sie selbst sind keinen Deut besser...
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#6 CanadianSarahAnonym
  • 12.01.2021, 08:17h
  • Ahh, das TSG, das Gesetz, wo niemand interresse zeigt, weil es zu wenige betrifft, was gut genug ist, und "so vielen Trans alles ermoeglicht hat". Die Menschenrechtsverletzung, die gegen mehrere Grundgesetzartitkel verstoesst. Das Gesetz, was Namen und Personenstand gegen jede Menge Geld verkauft (1500 - 3000 Euro!!!). Das Gesetz, wo sich MDK entscheidet, wer Trans genug ist, um OPs zu bekommen. Willkommen in Deutschland, wo man einfach nichts tut, um den Geschlechter TUV einfach abzuschaffen. Es ist einfach nicht von Interresse was zu tun, weil die Community zu gespalten ist. Vergesst es.
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#7 Julian SAnonym
  • 12.01.2021, 10:35h
  • Manche versuchen ja immer noch, Hoffnung für die SPD zu sehen. Aber seht es endlich ein: von Union und SPD haben wir nichts mehr zu erwarten. Gar nichts mehr.

    Es wird sich erst dann etwas ändern, wenn sowohl Union als auch SPD so schwach wie möglich sind, dass es für keine erneute Groko reicht.
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#8 YannickAnonym
  • 13.01.2021, 19:30h
  • Parteien, die sich nach wie vor weigern, ein 10 Jahre altes Urteil des höchsten Gerichtshofs umzusetzen, sollten kein Land regieren. Punkt.

    Das kennt man sonst nur aus Bananenrepubliken. Alleine schon dafür sollten Union und SPD abgestraft werden.
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#9 Homonklin_NZAnonym
  • 19.01.2021, 05:52h
  • Antwort auf #6 von CanadianSarah
  • Das dürfte trauriger Weise ziemlich zutreffen, dass die das wieder nicht ändern, und diese zum Himmel schreiende Schande weiter bestehen, weiter gären lassen.

    Ich habe nie verstanden, was Geschlechtsidentität mit Zeugungsfähigkeit zu tun haben soll. Vermutlich wollte man verhindern, dass unbequeme Gesetzänderungen nachfolgen, wenn Trans*Menschen Familien mit eigenen Kndern gründen. Wie perfide müssen Gesetzmacher denken, wie unmenschlich, das sehen wir an solch einem Outcome.

    Zwangsscheidung, Zwangssterilisation - Nazi-Gebaren, auch wenn dann 2011 endgültig aufgehoben, der Schatten bleibt mit dem Gesetzestext.

    Und weiter im Zug verwehrt man Trans* glaich eine ganze Reihe weiterer rechtlich als auch verfassungsgemäß bedeutsamerDinge, lebensqualitatiive und würdegemäß an sich selbstverständliche Standarts, als wäre da keinerlei Problem.
    Das ist Deutschland 2021. Immer noch.

    Schreibe man anstatt Trans* einmal Jude hin...
    Aber man will Diskriminierung abbauen und Programme gegen Transphobie hochfahren?
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