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Ohne Samantha

"Sex and the City" geht weiter

Über zehn Jahre mussten die Fans auf neue Geschichten über Carrie und Co. warten. Jetzt geht "Sex and the City" weiter – allerdings ohne die sexuell emanzipierteste Figur.


Drei Viertel der "Sex and the City"-Damen sollen neue Abenteuer erleben: Cynthia Nixon (li.), Kristin Davis (2.v.l.) und Sarah Jessica Parker (re.) sind wieder dabei, Kim Cattrall aber nicht (Bild: HBO)

HBO Max wird mit der Serie "And Just Like That" ein neues Kapitel basierend auf dem Buch "Sex and the City" und der Original-TV-Serie produzieren. Das gab der amerikanische Warner-Streamingdienst, der in Deutschland derzeit nicht erhältlich ist, am Wochenende bekannt.

Die amerikanischen Schauspielerinnen Sarah Jessica Parker (55), Cynthia Nixon (54) und Kristin Davis (55) sind als Hauptdarstellerinnen und als ausführende Produzentinnen an Bord. Parker spielt erneut die Kolumnistin Carrie Bradshaw, Davis die brünette Charlotte York und Cynthia Nixon die rothaarige Anwältin Miranda Hobbes.

Von der Originalbesetzung fehlt die 64-jährige britisch-kanadische Schauspielerin Kim Cattrall in der Rolle der sexpositiven Samantha Jones, die mit ihrem Liebesleben immer wieder den anderen drei Frauen die Schamesröte ins Gesicht trieb. Grund ist offenbar ein seit Jahren andauernder Streit zwischen Cattrall und Sarah Jessica Parker. Dieser eskalierte vor knapp drei Jahren, als Cattralls Bruder starb und ihr Parker in sozialen Netzwerken ihr Beileid aussprach. Darauf erwiderte Cattrall: "Ich brauche in dieser tragischen Zeit deine Liebe und deine Unterstützung nicht."

Unklar ist bislang, welche anderen Figuren zurückkehren werden. So könnte es möglicherweise auch ein Wiedersehen mit den schwulen Nebenfiguren Stanford Blatch (Willie Garson) und Anthony Marentino (Mario Cantone) geben.

"Noch kompliziertere Realität"

Das Revival soll den drei Freundinnen auf ihrer Reise "von der komplizierten Realität von Leben und Freundschaften in ihren Dreißigern" zu der "noch komplizierteren Realität" ab 50 folgen, heißt es in der Mitteilung. Geplant sind zehn halbstündige Episoden mit Drehstart in New York im späten Frühjahr.

Auf Instagram posteten Parker, Davis und Nixon am Sonntag einen kleinen Videoteaser mit Szenen aus Manhattan. "Alles ist möglich. Wir treffen uns dort!", schrieb Davis. "Alles ist möglich, dies ist New York", ergänzte die offen bisexuelle Nixon, die sich 2018 im echten Leben um das Gouverneursamt von New York beworben hatte (queer.de berichtete).

Die vielfach preisgekrönte HBO-Serie lief in den USA von 1998 bis 2004. Insgesamt entstanden 94 halbstündige Episoden. Es folgten die unter Kritiker*innen und Fans höchst umstrittenen Spielfilme "Sex and the City – Der Film" (2008) und "Sex and the City 2" (2010). (dpa/dk)



#1 GodzillaAnonym
  • 11.01.2021, 16:21h
  • Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum auf Biegen und Brechen nach einer Fortsetzung geplärrt wurde und nun tatsächlich eine kommt.

    Für mich ist die Geschichte der Damen auserzählt. Was soll da jetzt noch groß kommen? Stories über die Wechseljahre und das 2 der 3 Grazien gerne Großmutter werden wollen, wieder Vorurteile & Stereotype am laufenden Band?
    Zumal ohne Sam auch was fehlt. Wie sie das wohl erklären werden?
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#2 LupdejuppAnonym
  • 11.01.2021, 16:31h
  • Antwort auf #1 von Godzilla
  • "Stories über die Wechseljahre und das 2 der 3 Grazien gerne Großmutter werden wollen, "

    Yeah, weil man für Frauen ab 45 keine guten Storys schreiben kann und sich ihre Themen sowieso nur um Eizellen oder deren Fehlen drehen.... oO
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#3 GodzillaAnonym
#4 LupdejuppAnonym
#5 GodzillaAnonym
  • 11.01.2021, 17:08h
  • Antwort auf #4 von Lupdejupp
  • Entweder hast du den Nachsatz des von dir zitierten nicht gelesen oder es hakt beim sinn- bzw. kontexterfassendem Lesen.

    Wem die Serie und die Filme bekannt sind weiß, wie sich Vorurteile und Stereotype aneinander gereiht haben. Nun wird eine Fortsetzung produziert, nach welcher Fans jener Serie & Filme jahrelang geschrieen haben. Daher ist es doch nur logisch davon auszugehen, dass genau mit diesem Prozedere weitergemacht wird, ergo, Stereotype und Klischees bis zum erbrechen. Womit werden die Macher also deiner Ansicht nach wohl aufwarten?! Bestimmt nicht mit tiefsinnigem & realitätsabbildendem Storytelling. Sondern genau mit dem von mir angebrachten und darauf kann ich gut und gerne verzichten, eben weil die Realität mittlerweile anders aussieht.
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