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  • 09. November 2005 16 1 Min.

Kassel In einem Symposium in Kassel haben Vertreter der evangelischen Kirche am Montag kontrovers um die Segnungen von schwul-lesbischen Paaren diskutiert, berichtet die kirchliche Nachrichtenagentur Idea. Das Gespräch wurde von der konservativen "Konferenz Bekennender Gemeinschaften" organisiert und stand unter dem sperrigen Titel "Sola Scriptura (allein die Schrift) in der evangelischen Kirche heute - am Beispiel gottesdienstlicher Segnung gleichgeschlechtlicher Paare". Der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, Chef der Bekennenden Gemeinschaften, kritisierte Segnungen als "oberpeinliche Nummer", die die Verbindlichkeit der Bibel in Frage stelle. Homosexualität sei keine Schöpfungsvariante Gottes. Laut Kirchenrat Rolf Sauerzapf sollte statt dessen Homosexuellen eher geholfen werden, "ihre sexuelle Orientierung zu überwinden." Dagegen verteidigte Rainer Stuhlmann von der Evangelischen Kirche im Rheinland die Homo-Segnungen. Er argumentierte, die Bibel sage nichts über eine liebevolle Beziehung zwischen Männern. Der Kölner Pfarrer verglich die Debatte mit vergangenen innerkirchlichen Diskussionen um Frauenordination und Sklaverei. (pm/dk)

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#1 AngelpowerAnonym
  • 09.11.2005, 14:18h
  • Ein Punkt den ich schon länger kritisiert habe , ist das die Synode im Bund es zwar beschloßen hat, aber die meisten es ablehnen oder nicht umsetzen. Da die evangelische Kirche eine Kirche aus verschiedenen Gliedern ist, ist sie auch unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt liberale , konservative und gemäßigte- das aber ausgerechnet ein Hamburger Pastor einen solchen Unsinn verfasst- hätte ich nicht gedacht! Was nur beweißt- beide Volkskirchen sind noch auf einen langen Weg!
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#2 DavidAnonym
  • 09.11.2005, 14:56h
  • "laut Kirchenrat Rolf Sauerzapf sollte statt dessen Homosexuellen eher geholfen werden, "ihre sexuelle Orientierung zu überwinden."

    Vielleicht sollte man solchen Herren auch Hilfe anbieten, um Ihre Homophobie zu überwinden.

    Ansonsten: Weiter so! Einfach alle Menschen, die nicht passen ausgrenzen. Dann kann man ja sehen wer alles übrig bleibt. Der Rest tut sich dann eben zusammen und macht was eigenes, anderes - ups, haben das die Protestanten nicht bereits gemacht?
    Vielleicht sollte man dann denjenigen einfach raten "zurück" zur katholischen Kirche zu wechseln.
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#3 SvenAnonym
  • 09.11.2005, 15:42h
  • Tja, aber wahrscheinlich werde einige sterben, bevor sie das Ende des Weges erreichen ...
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