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- 09. November 2005 2 Min.
Austin/Augusta Bei einem Referendum in Texas hat sich die Bevölkerung nach ersten Hochrechnungen mit 76 Prozent der Stimmen dafür ausgesprochen, die Ehe in der Verfassung als "Verbindung zwischen Mann und Frau" zu definieren. Dagegen haben im Bundesstaat Maine 57 Prozent dafür gestimmt, ein Antidiskriminierungsgesetz, das Schwule, Lesben und Transsexuelle schützt, beizubehalten.
Texas gegen Homo-Ehe
Texas ist der 19. US-Bundesstaat, der in seiner Verfassung die Homo-Ehe verbietet. Davor hatte bereits ein Gesetz Schwule und Lesben von der Eheschließung ausgeschlossen. Auch "Eingetragene Partnerschaften" fallen im zweitgrößten US-Staat unter das Verbot. Gouverneur Rick Perry (Republikaner) hatte die Verfassungsänderung unterstützt und Gegnern empfohlen, sich in einem anderen Staat niederzulassen, falls ihnen das Ergebnis nicht gefällt.
Maine für ADG
Dagegen ist ein erst im März in Maine von Gouverneur John Baldacci (Demokraten) unterzeichnetes Antidiskriminierungsgesetz von der Bevölkerung bestätigt worden. Die "Christian Civic League" hat daraufhin genug Unterschriften für das Referendum gesammelt, ist aber diesmal knapp unterlegen. Die religiöse Gruppe hatte in den vergangenen zehn Jahren bereits drei ähnliche Gesetze in Volksabstimmungen zu Fall gebracht.
Homos gegen Schwarzenegger
Auch in Kalifornien fanden mehrere Referenden statt, allerdings keines davon mit Homo-Bezug. Trotzdem unterstützte die größte schwul-lesbische Organisation "Equality California" erfolgreich Referenden gegen Gouverneur Arnold Schwarzenegger (Republikaner), unter anderem im Arbeitsrecht. Grund: Schwarzenegger hatte im September mit seinem Veto die Einführung der Homo-Ehe gestoppt. Im Gegenzug würden dafür Gewerkschaften 2006 die "Equality California" in homopolitischen Referenden unterstützen.(dk)
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