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Kommentare zu:
Tilda Swinton outet sich als queer


#1 AthreusProfil
  • 14.01.2021, 13:11hSÜW
  • Die Frau ist ein Ölgemälde, ein fleischgewordenes Kunstwerk, dessen Ausstrahlung ganze Räume mit Wärme erfüllt. Ich möchte nur starren und zuhören und empfinde nichts als Bewunderung für Tilda Swinton.
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#2 KumpelAnonym
#3 Leo_Anonym
  • 14.01.2021, 18:37h
  • Tolle Frau, tolle Schauspielerin.

    Sich aber als heterosexuelle Frau als queer zu bezeichnen, halte ich für kontraproduktiv und anmaßend.
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#4 queer grrl powerAnonym
#5 SöderAnonym
#6 Leo_Anonym
  • 15.01.2021, 00:37h
  • Antwort auf #5 von Söder
  • Klar, sie lebt seit Jahrzehnten mit Männern, zumindest nach außen. Wer weiß evtl. hat sie ja auch schon andere Erfahrungen gemacht, aber so ist mir ihr queeres "Coming Out" halt einfach suspekt. Aber klar queer ist halt einfach viel hipper als hetero.
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#7 BabaAnonym
#8 violetbearAnonym
#9 iwiewitzigAnonym
  • 15.01.2021, 13:59h
  • booa hier fliegen die fetzen ja queerbeet kleiner scherz

    die frau ist cool

    und ich glaube in den comments manch einer ein wenig neidig

    wo ist da der zsmhalt queer community, mmh?
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#10 Girlygirl
  • 15.01.2021, 14:23h
  • Hier ist ein interessanter Artikel dazu auf Englisch:
    www.advocate.com/film/2021/1/14/what-does-tilda-swinton-mean
    -when-she-says-shes-queer



    Wir dürfen nicht vergessen, dass queer ursprünglich gar nicht direkt mit Sexualität und/oder gender zu tun hatte, sondern Gender Expression. Geschlechtsnonkonforme Männer und Frauen (die oft schwul/lesbisch waren, da Heten sich sowas nicht trauten) wurden als "queer" beleidigt. Queer bedeutete ja auch ursprünglich "seltsam, verrückt, anders". Auch wenn es heutzutage überwiegend als Synonym für "nicht hetero" und/oder trans* benutzt wird, assoziieren viele ältere Menschen mit dem Wort queer noch andere Sachen. Ich halte es persönlich auch für unwahrscheinlich, dass Swinton nicht hetero ist, da sie in der Vergangenheit bereits sagte, dass sie nur auf Männer stünde. Wenn sie auch auf Frauen stünde, hätte sie das sicher schon gesagt, immerhin hat sie auch nie ihre polyamore Beziehung mit einem jüngeren und einem älterem Mann verheimlicht (die Männer sind auch hetero). Ich hab auch Leute schon sagen hören, dass Polygamie allein schon queer macht. D.h. wir haben scheinbar eine andere Definition von queer als Frau Swinton. Wie man das jetzt finden soll, ist jedem selbst überlassen.
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#11 StaffelbergblickAnonym
  • 15.01.2021, 14:35h
  • "Die wohl androgynste Hollywood-Schauspielerin spricht ... ". Tilde Swinton als Hollywood-Schauspielerin zu preisen finde ich schon eine herausfordernde Auffassung. Tilde Swinton hat schottische Wurzeln , hat Sozial- und Politikwissenschaften studiert, war zeitweise in der kommunistischen Partei. Außerdem zeitweise in einem Township in Südafrika. Lebt jetzt in Schottland.
    Aufgefallen ist sie primär in europäischen Filmen von Jarman. Dann Independent-Produktionen. Für mich gehört sie zu den wichtigsten europäischen Schauspielerinnen, egal ob sie für "Hollywood" spielt oder nicht. Sie als "Hollywood-Schauspielerin" zu katalogisieren, emfinde ich grenzwertig schon als Ehrverletzung. Für Hollywood ist mir diese Frau zu intelligent.
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#12 KumpelAnonym
#13 SchonAnonym
#14 DulsieAnonym
  • 15.01.2021, 18:59h
  • Die Bedeutung von queer hat sich im Laufe der Jahre doch komplett geändert. 90% der Queeren sind heterosexuell. Wer bunte Haare hat ist queer, wer Grüne wählt ist queer, wer tolerant gegenüber Les/Schwul/ Trans ist queer etc etc
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#15 Sorry aberAnonym
  • 15.01.2021, 22:53h
  • Das ist kein Outing. Sie ist hetero und punkt und schmückt sich einfach mit rosa Federn. Ich finde es ja toll, dass sie so weltoffenen ist, aber mein Outing war verdammt hart für mich. Daher verstehe ich das nicht und finde, es zieht diese ganze Thematik ins Lächerliche.
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#16 MonsteraAnonym
  • 16.01.2021, 10:15h
  • Die Bi-/Pan-/Aphobie in dieser Kommentarspalte tut echt weh. Queer muss nicht immer homosexuell heißen. Man kann sein ganzes Leben in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung sein und trotzdem queer sein. Ich verstehe die Leute die meinen, dass Swinton queer im übertragenen Sinne meint, da sie sich ja extra sehr unpräzise ausgedrückt hat. Aber so oder so ist es doch gut zu sehen, dass sich ein Promi so unverfroren in die Öffentlichkeit stellt und das Wort ausspricht. Queer wird heute oft als positive Selbstbezeichnung von Leuten benutzt, die ihre Identität als außerhalb der gesellschaftlichen Norm ansehen. Ob das nun auf ihr androgynes Aussehen oder ihre romantische/ sexuelle Orientierung und/oder ihr Geschlecht bezogen ist, kann nur sie wissen.
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#17 queer grrl powerAnonym
  • 16.01.2021, 12:56h
  • Antwort auf #16 von Monstera
  • "Die Bi-/Pan-/Aphobie in dieser Kommentarspalte tut echt weh."

    Oh nein, das tut nicht weh. Das löst nur das alte Kopfschütteln und Lachen aus. Das war so schon immer, ist so und wird immer so bleiben. So sind sie in ihren Echo-Kammern. Wie ich an anderer Stelle bereits schrieb, verdanke ich dieser community NICHTS.

    Das Beste daran: Tilda erfährt von diesen lächerlichen Kommentaren nichts. Sie feiert sich und wird dafür gefeiert. Das wissen sie auch.
    Die Kommentare hier werden nur geschrieben, weil sie eher einen kultischen Hintergrund haben. Sie sind notwendiger Bestandteil eines festen und wiederkehrenden Selbstvergewisserungs-Rituals. Ein weites Feld für Soziologen und Psychologen.

    Nein, Tilda darf gar nicht queer sein. Das führt sonst noch zu Dissonanz. Jens Spahn jedoch gilt hier als super queer. *Lach*

    Tilda muss nur eine Tür öffnen und einen Raum betreten. Egal, welchen Raum. Jeden Raum. Es bleibt keine Frage offen und jede ungestellte Frage ist sofort beantwortet. Immer und überall. DAS ist Queerness. Tilda IST Queerness in Person.

    "Queer" ist in der community schon lange nicht mehr als nur eine leere Worthülse, die für "Beliebigkeit" steht.

    Indem sie anderen ihr Sein absprechen, sich über die Abwertung anderer (vermeintlich) selber aufwerten, sind sie so elend selbst-entlarvend. Und alle so abgefahren mega super queer. (nicht). :-)

    Queerness, queere Menschen, Freund:innen, und vor allem coole Sex-Partner:innen findet man ganz woanders. ;-)
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#18 stromboliProfil
  • 17.01.2021, 00:07hberlin
  • Antwort auf #14 von Dulsie
  • einerseits hast du nicht unrecht.. der begriff neigt zur verramschung.

    Aber Tilda Swinton ist da ein anderes kaliber.
    Einfach mal ihre filmographie anschauen .. mit wem sie gearbeitet und welche rollen sie dabei wundervoll ausgefüllt hat.
    Ich kenne keine "misslungenen" filme und wenn mal kommerz, dann immer mit höchstleistung.

    Nein, es kommt nicht auf die sexuelle orientierung an, es kommt drauf an was insgesamt für ein leben geführt wird.
    Da ist sie universal QUEER; ein vorbild!
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#19 LupdejuppAnonym
  • 17.01.2021, 10:44h
  • Antwort auf #11 von Staffelbergblick
  • "Für Hollywood ist mir die Frau zu intelligent",
    ...

    Avengers Endgame, Dr. Strange, Constantine, Narnia, Hail Caesar, Benjamin Button, The Beach, Snowpiercer, Only Lovers left alive....

    Die Frau macht seit knapp 25 Jahren als Schauspielerin nix anderes als Hollywood, offensichtlich hat die Dame ne andere Vorstellung davon was dumm ist....
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#20 KumpelAnonym
#21 KuliAnonym
  • 17.01.2021, 12:16h
  • Sie ist zumindest queerfriendly und eine tolle Person.
    Ob sie queer ist oder einfach nonkonform hetero?
    Es gibt auch weiße Frauen die sich als schwarz bezeichnen, weil sie sich soziokulturell so empfinden.
    Per definitionem sind sie es natürlich nicht, aber stört es andere, wenn sie sich so bezeichnen? Die Meinungen sind unterschiedlich, von: die engagiert sich und ist eine von uns über: sie engagiert sich und ist ein guter Alley, aber sie soll sich nicht mit fremden Federn schmücken, zu: sie hat keine Ungerechtigkeiten erfahren, wie wir es als Schwarze erleben, also ist die Selbstbezeichnung falsch.

    Ähnlich ist es bei cis Heteros, die sich als queer bezeichnen. Im Endeffekt passt jede der Antworten ein bisschen.
    Dadurch, das LGBTI aber weiterhin spezifische Diskriminierung erfahren, kann man auch die letzte Antwort nicht von der Hand weisen.
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#22 antosProfil
#23 queer grrl powerAnonym
  • 17.01.2021, 13:28h
  • Antwort auf #18 von stromboli
  • "Nein, es kommt nicht auf die sexuelle orientierung an, es kommt drauf an was insgesamt für ein leben geführt wird.
    Da ist sie universal QUEER; ein vorbild!"

    So und nicht anders!

    Heisst das, wir gründen endlich eine Queere Community, die den Namen auch verdient und in der das Prädikat "queer" nicht mehr nur allein aufgrund einer "sexuellen Orientierung" oder einer "Geschlechtsidentität" über den Tisch weg verramscht wird?

    Cool! Ich wäre dabei...und bringe gleich eine ganze Menge Queers mit, die die aktuelle community aus guten Gründen nie zu Gesicht bekommen hat. Allerdings fordern die alle echte tagtägliche Konsequenzen ein, was das "Leben, das geführt wird, insgesamt betrifft".

    No compromise! Wir machen keine Gefangenen! :-)
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#24 KaiJAnonym
#25 KaiJAnonym
#26 queer grrl powerAnonym
  • 17.01.2021, 14:18h
  • Antwort auf #25 von KaiJ
  • "Mir graut vor deinen Konsequenzen."

    ...sagt ein "Gläubiger" einer jede menschliche Freiheit und Selbstbestimmung unterjochenden radikalen Sekte. Klar, ihr seid doch die Fachleute und zuständig für "Grauen".
    "Grauen" ist doch euer alltägliches Geschäft und eure Kernkompetenz.

    Mir graut vor nichts! Am wenigsten vor euch Schiessbudenfiguren! ;-)
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#27 KaiJAnonym
#28 StaffelbergblickAnonym
  • 17.01.2021, 15:02h
  • Shakespeare abgewandelt
    ".... queer oder nicht queer ...
    das ist HIER die Frage .."
    oder so ähnlich.
    Um das Drama zu beenden ....
    "Was willst Du mit dem Dolch im Rücken, sprich .... "

    Die irritierten Zuschauer verlassen am Schluß das Theater ... und gehen jetzt erstmal "... zum Italiener, ... zum Griechen"

    in den nachfolgenden Kulturkolumnen der exponierten Theaterkritiker fanden sich tiefgreifende Analysen. Einige sahen bereits unüberwindliche Spaltungstendenzen.
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#32 qwertzuiopüAnonym
  • 18.01.2021, 02:01h
  • eine tolle Schauspielerin!

    evtl hats in den Kommentaren schon jemand erwähnt, aber junge Menschen kennen sie eventuell auch aus Game of Thrones, wo sie selbst im Film Genderrollen eindrucksvoll durchkreuzt.
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#33 stromboliProfil
#34 PeteraktivAnonym
  • 18.01.2021, 13:03h
  • Antwort auf #3 von Leo_
  • Die eigene Geschlechtswahrnehmung hat ja mit der Sexualität nicht direkt etwas zu tun - daher bezeichne ich mich selbst auch als Nichtbinär und verstehe mich als Queer, auch wenn ich aus meiner biologisch männlichen Perspektive heterosexuell bin. Ich sehe da keinen Widerspruch. Hier sollte nicht versucht werden, eine "Geschlechterpolizei" aufzumachen. Es geht um gemeinsame Interessen!
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#35 KaiJAnonym
  • 18.01.2021, 18:14h
  • Antwort auf #34 von Peteraktiv
  • Ich denke schon, dass die Geschlechtswahrnehmung indirekt und direkt über die Sexualität verläuft. Mensch empfindet dabei sein Geschlecht über's gleiche und verschiedene Geschlecht. Deine biologische Einordnung kann ich, zumal jedermensch zu einem anderen geschlechtlich verschieden oder gleich ist, nicht nachvollziehen, da Sexualität über den Kopf verläuft. Zu der von Leo_ hier angestossenen Diskussion meine ich, dass eine queere Definition darüber verlaufen sollte, ob mensch in der Übersetzung vom Wort queer her sich quer zu bzw. sich ausserhalb von absolut cis-hetero empfindet. Das sollte sich auch Tilda Swinton gefragt haben, wenn sie sich als queer outet.
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#36 TheDadProfil
  • 20.01.2021, 22:19hHannover
  • Ich liebe Tilda Swinton seit ich den Film "Orlando" gesehen habe..
    Außerdem ist sie meine "Zwillingsschwester", denn wir wurden am gleichen Tag geboren..

    Das sie sich jetzt als Queer empfindet wundert mich überhaupt nicht, eher warum sie dazu nicht mal früher befragt wurde..
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