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Einzelkommentar zu:
Familienministerin entschuldigt sich für Leid von lesbischen Müttern


#5 PapakindAnonym
  • 14.01.2021, 14:14h
  • Alles richtig.
    Ich persönlich tue mich allerdings schwer, von Müttern und ihren Kindern zu lesen, als wäre das die wichtigste Einheit...auch wenn das sicher nicht so gemeint ist.
    Denn so lange haben in der jüngeren deutschen Geschichte Väter eine untergeordnete Rolle gespielt, wenn es um Sorgerechtsstreiteren ging. Schon alleine dass die ( heterosexuelle) Mutter als Selbstverständnis angesehen wird, der Vater aber, trotz Vaterschaftsnachweis ( den die Mutter übrigens verweigern konnte), nicht die gleichen Rechte zugesprochen kam.
    Auch war lange Zeit automatisch der Ehemann der Frau der berechtigte Vater, selbst wenn der Vater ein anderer war und derjenige Umgang haben wollte, durfte die Mutter dem ein Rigel vorsetzen. Das Kindeswohl hat dabei keine Rolle gespielt.
    Bei unverheirateten hatte die Mutter fast die alleinige Entscheidung.

    Muttersein wird in Deutschland immer noch vor Vatersein gestellt.
    Ich verstehe die besondere Rolle der Mutter während Schwangerschaft und Mutterschutz, darüber hinaus darf es aber keine Unterschiede seitens des Rechts geben.
    Egal welches Geschlecht oder sexuelle Orientierung... das darf nie als Maßstab darüber dienen, wer die Elternrolle innehat/ übernimmt.
    Darüberhinaus können Kinder schon recht früh mitteilen, beim wem sie sich am wohlsten fühlen. Das findet anscheinend noch zu wenig Beachtung, wenn man sich die langen Sorgerechtsstreitereien anschaut...wobei das für die Gerichte sicher auch Zeit braucht zu erkennen, ob ein Kind manipuliert wurde oder es aus seinem Herzen spricht.
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