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"The Whale"

Brendan Fraser spielt 270 Kilo schweren Schwulen

Bislang ist Brendan Fraser vor allem als Abenteurer bekannt, der vor Mumien flieht. Jetzt übernimmt der 52-Jährige die Hauptrolle in der Verfilmung des Theaterstücks "The Whale".


Brendan Fraser ist bereits seit drei Jahrzehnten in Hollywood aktiv (Bild: E! Entertainment)

Der kanadisch-amerikanische Schauspieler Brendan Fraser wird laut dem Branchenmagazin "Variety" in einem neuen Film einen fettleibigen schwulen Mann spielen. Der Film, bei dem Darron Aronofsky ("The Wrestler", "Black Swan") Regie führen soll, ist eine Adaption des hochgelobten Off-Broadwaystückes "The Whale" aus dem Jahr 2012. Autor des Stückes ist der offen schwule Dramatiker Samuel D. Hunter.

Das Stück handelt von einem 270 Kilogramm schweren Mann namens Charlie, der seine Zeit vor allem auf dem Sofa verbringt. Dann nimmt er wieder Kontakt mit seiner 17-jährigen Tochter auf. Das Verhältnis der beiden war abgebrochen, als Charlie seine Familie für seinen schwulen Freund verließ. Später starb dieser. Das führte dazu, dass Charlie vor Kummer eine Essstörung entwickelte.

Star aus "Die Mumie"

Frasers bekannteste Rolle ist die des Abenteurers Rick O'Connell in der actionreichen Filmtrilogie "Die Mumie" (1999 bis 2008). Er war auch Teil des hochkarätigen Ensembles im Film "L.A. Crash", der 2006 "Brokeback Mountain" überraschend den Oscar als bester Film des Jahres stibitzte (queer.de berichtete). Zuletzt war der 52-Jährige an der Seite von John Travolta und Morgan Freeman im Thriller "The Poison Rose – Dunkle Vergangenheit" und im Mafia-Film "Line of Descent" zu sehen. Privat war er von 1998 bis 2007 mit Schauspielerin Afton Smith ("Reality Bites – Voll das Leben", "Grüne Tomaten") verheiratet.

Fraser hatte 2018 für Schlagzeilen gesorgt, als er den früheren Chef der Hollywood Foreign Press beschuldigte, ihn 2003 im Beverly Hills Hotel sexuell belästigt zu haben. Er habe aus Angst um seinen Job so lange geschwiegen, dies habe ihn aber in die Depression getrieben, so Fraser. Der beschuldigte Philip Berk wies die Vorwürfe zurück. Rechtliche Konsequenzen gab es bislang nicht. Seit den Vorwürfen verschwand Fraser weitgehend von der Bildfläche. (cw)

Direktlink | Brendan Fraser in der britischen Comedyshow "There's Something About Movies"
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#1 AtreusProfil
  • 14.01.2021, 13:41hSÜW
  • Ich bin gespannt auf den Film, da ich Aronofsky sehr schätze und ich mit Fraser zwei sehr gute Filme verbinde: Den hier schon erwähnten "L.A. Crash" und das Drama "Gods and Monsters", in dem Frasers seine Homophobie überwindet und eine Freundschaft mit dem schwulen Frankenstein Regisseur James Whale beginnt, gespielt von Ian McKellen.
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#2 KumpelAnonym
#3 MaNoAnonym
  • 14.01.2021, 17:42h
  • Der Artikel ist am Ende nicht ganz korrekt. Fraser ist aktuell in den TV-Serien "Doom Patrol" und "Professionals" zu sehen bzw. zu hören.
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#4 LupdejuppAnonym
  • 14.01.2021, 17:50h
  • Puh, wenn nicht mal Marvel mit ihren Multimillionen Dollar Produktionen einen überzeugenden Fatsuit hinkriegen seh ich hier egtl schon schwarz....

    Und Fraser.... puh, klar, Mumie ist unterhaltsam, sympathisch is der Dude auch, aber.... Reise zum Mittelpunkt der Erde, George, Dudley, Monkeybone etc.,da ist schon viel Schrott dabei... Und diesen verschissenen "la crash" kannste egtl keinen der beteiligten verzeihen, n rassistischeres "anti-racist" Machwerk hab ich bis heute nicht gesehen....

    Aber mal abwarten, vllt reißen se hier ja wirklich was....
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#5 FennekAnonym
  • 15.01.2021, 11:15h
  • Finde ich auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema, das bisher noch in keinem LGBTI-Film aufgegriffen wurde.

    Wenn man das gut umsetzt, kann das ein sehr guter Film werden. Mal abwarten, ich bin gespannt...
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