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Stimmungsaufheller

CBD gegen Depressionen: Ist Cannabidiol zur Linderung depressiver Episoden geeignet?

Depressionskrankheiten breiten sich in der Gesellschaft aus. CBD-Produkte schaffen durch entzündungshemmende und entspannende Wirkungen Linderung!


CBD als natürlicher Stimmungsaufheller ist im Pandemiewinter gefragt. (Bild: crystalweed / unsplash)
  • 15. Januar 2021, 12:50h, noch kein Kommentar

Depressive Phasen können in jedem Lebensalter auftreten. Dabei liegt die Wahrscheinlichkeit nachgewiesenermaßen bei 7 bis 18 %. Mediziner unterscheiden bei der Suche nach den Gründen zwischen neurobiologischen und psychosozialen Aspekten. Für die Behandlung, die zu einer Heilung führen soll, muss also berücksichtigt werden, ob genetische Voraussetzungen oder traumatische Erlebnisse als Ursache vorliegen.

In der Regel werden gegen Depressionen Antidepressiva verabreicht. Diese erwirken zwar in vielen Fällen eine gewisse Besserung, sind aber in Fachkreisen nicht unumstritten. Zum einen sind Antidepressiva bekannt für einen hohen Grad an Nebenwirkungen. Zum anderen werden viele Besserungen auf den Placebo-Effekt zurückgeführt. Wissenschaft und Medizin sind deswegen immer auf der Suche nach anderen Formen der Behandlung. So steht bei Depressionen seit einiger Zeit die Anwendung von Cannabis auf der Agenda. Zumal die Vorzüge des Hanfs schon seit Jahrtausenden bekannt sind. In der Schmerztherapie besteht seit 2017 die Möglichkeit, medizinisches Cannabis auf Rezept zu erhalten. Mit dem Hype um CBD (Cannabidiol), einer nicht berauschenden Substanz der Hanfpflanze, nimmt die Angelegenheit Fahrt auf. Wegen seiner beruhigenden und entspannenden Effekte soll der Wirkstoff bei zahlreichen psychotischen Erkrankungen Linderung verschaffen. Die Fragestellung hat viele Facetten und wer dahin gehend tiefergehende Informationen braucht, kann sich an ein Hilfe-Portal rund um das Thema CBD wenden.

Mit CBD Depressionen lindern

Grundsätzlich ist natürlich der erste Schritt, um CBD-Produkte gegen Depression einzunehmen, der Weg zum Arzt. Dieser klärt über alle Vor- und Nachteile der Behandlung aus medizinischer Sicht auf. In manchen Fällen kann es sogar verschrieben werden und die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Die Einnahme von CBD stimuliert den Serotoninspiegel. Serotonin ist eines der Glückshormone und hat im menschlichen Organismus vielfältige Aufgaben. Eine davon ist die Übertragung von Informationen zwischen den Nervenzellen des Gehirns. Bei gesättigtem Serotoninspiegel vermittelt das Gehirn Stimmungen wie Gelassenheit, innere Ruhe und Zufriedenheit. Dabei werden eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühlszustände gedämpft. Insbesondere dreht es sich dabei um Aggressivität, Kummer und auch Hunger. Neurochemisch lassen sich depressive Verstimmungen somit häufig auf den Mangel an Serotonin zurückführen.

CBD-Öl und Antidepressiva im Vergleich

Und so fußt die Annahme, dass CBD Depressionen in ihren Auswirkungen lindern kann, auf den Wechselwirkungen der entspannenden Effekte des Cannabinoids. Insbesondere Stress mit seinen vielfältigen Folgeerscheinungen kann minimiert werden. Angstzustände werden gedämpft und Panikattacken, die zu Depressionen führen, abgeschwächt.

Als Folge finden Körper und Geist erholsamen Schlaf, welcher dem Organismus die notwendige Regeneration angedeihen lässt. Gleichzeitig wird der Verlust von Dopamin, eines anderen Glückshormons, gestoppt. In der Gesamtheit löst sich die allgemeine Anspannung, welche entscheidend zu depressiven Stimmungen beiträgt.

Um nun die beschriebenen Wirkungen zu erreichen, werden seit vielen Jahren Antidepressiva verabreicht. Im Vergleich zum Naturprodukt CBD kann die Wirkung effektiver sein. Unbestritten sind aber die zahlreichen Nebenwirkungen der chemischen Helfer. Diese betreffen sowohl das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die sexuelle Virilität. Zudem treten oft Absetzungsprobleme auf, was Hinweise auf das medikamentöse Suchtpotenzial der verschiedenen Antidepressiva zulässt. Einige der Mittel stehen zudem im Verdacht, bei Kindern suizidales Gedankengut zu fördern, mithin genau die Indikation, gegen welche Antidepressiva verschrieben werden. Einige der Arzneien sind verantwortlich für Herzrhythmusstörungen und können zu verstärkten postpartalen Blutungen führen.

Weitere CBD-Anwendungsgebiete

Neben den positiven Wirkungen auf schwere Depressionen kann CBD auch bei anderen psychotischen Krankheiten wie Schizophrenie für Linderung sorgen. Anwender berichten von einer beeindruckenden Verbesserung ihres Krankheitsbildes. Daneben zeitigen die entzündungshemmenden Effekte von CBD ermutigende Ergebnisse. Patienten von Autoimmunkrankheiten wie MS (Multiple Sklerose) oder rheumatischer Arthritis sprechen von einer signifikanten Linderung ihrer Schmerzanfälle.

CBD kommt bei vielen Krankheitsbildern besonders dann gut zur Wirkung, wenn es prophylaktisch oder als Begleittherapie angewendet wird. Als unterstützende Maßnahme gegen Depressionen dürfte es vor allem in den langen Wintermonaten in Zeiten der Pandemie vorzügliche Dienste leisten. Auf jeden Fall sollte eine dauerhafte Anwendung mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. (ak)