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Kommentare zu:
Nach 15 Jahren: Erstmals tanzt ein Männerpaar bei "Let's Dance"


#1 Nesiree DickAnonym
  • 17.01.2021, 13:07h
  • Nicolas bei Lets Dance und Lars im ultra-trashigen Dschungelcamp in Hürth.
    Da hat Ersterer aber wohl das noblere Ticket gezogen.
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#2 PresseWatchAnonym
  • 17.01.2021, 15:21h
  • Meanwhile titelt Spiegel.de "»Let's Dance« erstmals mit gleichgeschlechtlichem Tanzpaar". Mal wieder ein Beweis dafür, dass unter "gleichgeschlechtlich" oder "homosexuell" primär Männer wahrgenommen werden - Kerstin Otts Auftritt fällt dabei einfach mal unter den Tisch.

    Dazu eine Abwandlung eines Uralt-Witzes:
    Sitzen zwei Homosexuelle im Cockpit. Sagt die eine Pilotin zur anderen: "Siehste, jetzt haben wieder mal alle nur an Männer gedacht."
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#3 angela merkelAnonym
  • 17.01.2021, 15:44h
  • schön, dass langsam mehr schwule im fernsehen vorkommen - insofern super!
    (verstehe allerdings immer noch nicht, warum die beiden prinzen in prinz charming (staffel 1&2) so komplett uninteressante schnösel ohne charakter oder sex-appeal waren, und nicht jemand interessantes, oder supersexy, oder supererfolgreich oder superreich... da müssen die kandidaten ja alle so tun, als hätten sie interesse, kann ja auch sein, dass so typen grad angesagt sind und geschmäcker sind verschieden...
    nicht falsch verstehen - finde super, dass sowas überhaupt stattfindet in der deutschen medienlandschaft, aber wenn die kandidaten fast durchweg interessanter & hotter sind, als der typ, um den sie kämpfen sollen, wird es irgendwie komisch...)
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#4 snowAnonym
#5 PeerAnonym
  • 17.01.2021, 16:56h
  • Sehr gut.

    Was anderswo möglich ist, muss auch in Deutschland möglich sein.

    Mehr Sichtbarkeit ist immer wichtig.
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#6 qwertzuiopüAnonym
  • 17.01.2021, 17:14h
  • wenn wir schon ein LGBTI-Aushängeschild brauchen, können wir bitte Olivia Jones wieder zurückhaben statt der schwulen cis-männlichkeit in Person?
    Nicht dass mir der Typ was getan hätte, aber als medialer Repräsentant der LGBTI bzw Token ist er so viel Anbiederung an die Heteronormativität wie es nur geht.
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#7 NewsflashAnonym
#8 FennekAnonym
  • 17.01.2021, 17:36h
  • Antwort auf #6 von qwertzuiopü
  • Ach wie schön, wenn wir von Heteros Toleranz erwarten, aber nicht mal unsere eigene Vielfalt ertragen können und erwarten, dass jede(r) LGBTI genau so ist, wie wir uns das wünschen...

    So lange wir selber nicht unsere Vielfalt ertragen können (inkl. "straight-acting", Tunte, Lederschwuler, Bär, Chubby, etc. und das sind nur Schwule, da sind noch nicht die Lesben, die Bi-, Trans und Intersexuellen dabei), wie können wir dann von Heteros erwarten, dass sie das anders machen als wir selbst?
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#9 Girlygirl
  • 17.01.2021, 17:52h
  • Antwort auf #6 von qwertzuiopü
  • 1. Eine RTL-Show repräsentiert NIEMANDEN, weder Schwule, Lesben, Heteros etc...noch irgendeine andere Gruppe.
    2. Wenn es dir um Representation der LGBT Community ginge, wäre Olivia Jones ja auch nicht die richtige, sie/er ist eine Drag Queen im Körper eines schwulen Mannes. Er ist ja lustiger Weise auch ein Cis-Schwuler. Darüber hinaus ist Paartanz generell geschichtlich gesehen ein Ausdruck von Heteronormativität, Kerstin Ott musste letztes Jahr ja sogar die Rolle des männlichen Tanzpartners annehmen.
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#10 qwertzuiopüAnonym
  • 17.01.2021, 19:17h
  • Als Person akzeptiere ich ihn selbstverständlich.
    Aber natürlich ist er in dieser Show ein Repräsentant von LGBTI und insofern vermitteln er natürlich auch ein Bild. Zu glauben, dass die RTL-Redaktion das nicht so sieht, wäre sehr naiv.
    Und da die Redaktion über die Auswahl der Kandidaten über dieses Bild bestimmt, kann ich das auch kritisieren, ganz ohne Puschmann als Person abzulehnen.
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#11 Nicht im ErnstAnonym
  • 17.01.2021, 19:51h
  • Antwort auf #10 von qwertzuiopü
  • "Aber natürlich ist er in dieser Show ein Repräsentant von LGBTI"

    Haben wir's vielleicht ne Nummer kleiner? Ich glaube kaum, dass die Öffentlichkeit ihn gleichzeitig auch als Vertreter der Lesben, trans und intergeschlechtlichen Menschen wahrnimmt.

    Und selbst wenn es nur um Schwule geht, wüsste ich nicht, inwiefern eine extrovertierte Drag Queen da jetzt repräsentativer sein sollte als ein (in mehrfacher Hinsicht) eher schlichter schwuler Mann.
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#12 TimonAnonym
  • 17.01.2021, 19:53h
  • Da Schwule und Lesben ca 10-12 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, müsste eigentlich in jeder Staffel von Let's Dance mindestens ein gleichgeschlechtliches Tanzpaar dabei sein.
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#13 queergayProfil
  • 17.01.2021, 20:51hNürnberg
  • Ein tanzendes Männerpaar in einer Tanz-Show für ein überwiegendes Hetero-Zuschauer-Volk. Das ist ja schon was. So viele Männer-Tanz-Paare gab es ja bisher gar nicht zu sehen. Bei 'arte' gab es derlei wohl schon (Hochkultur).
    Werde mir zum ersten Mal diese RTL-Tanzerei ansehen.
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#14 qwertzuiopüAnonym
  • 17.01.2021, 21:14h
  • Antwort auf #11 von Nicht im Ernst
  • Sie werden ihn nicht unbedingt bewusst als Repräsentanten wahrnehmen, aber viele Menschen, die sich der LGBTI in ihrem täglichen Umfeld nicht bewusst sind, werden an ihn denken, wenn sie an Schwule denken. Damit ist er ein Repräsentant.
    Ich wundere mich etwas, dass dieser schlichte Gedanke hier anscheinend schwer nachvollziehbar ist.
    Habt ihr jemals darüber nachgedacht, wieso in vielen US-Serien und -Filmen genau ein einziger PoC vorkommt, obwohl der Anteil an der Gesamtbevölkerung wesentlich höher ist? Die Antwort ist, dass die Produzenten und Regisseure den PoC in ihrem Werk genau diesen Anteil zugestehen, oft genau eine Person von x. Die Serie South Park nimmt diese Praktik aufs Korn, indem sie das einzige schwarze Kind "Token" nennt. So ist es ebenfalls mit queeren Menschen im Fernsehen. Puschmann ist der Token-Schwule, der da ist, damit halt einer da ist. Und wenn schon nur genau einer da ist, wünsche ich mir einen, der in seiner Darstellung unserer Vielfalt nicht die Heteronormativität in Person ist, weil die Lesben und Schwulen in Deutschland mit der Assimilation an den Mainstream nie auch nur einen Blumentopf gewonnen haben.
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#15 Nicht im ErnstAnonym
  • 17.01.2021, 22:41h
  • Antwort auf #14 von qwertzuiopü
  • "viele Menschen, die sich der LGBTI in ihrem täglichen Umfeld nicht bewusst sind, werden an ihn denken, wenn sie an Schwule denken. Damit ist er ein Repräsentant."

    Für Schwule. Aber garantiert nicht für Lesben. Nicht für Trans. Und nicht für Inter.

    Um deine Formulierung zu zitieren:

    Ich wundere mich etwas, dass dieser schlichte Gedanke anscheinend schwer nachvollziehbar ist.

    Dein Argument, dass Olivia Jones deine emanzipatorischen Werte eher vertritt, habe ich schon verstanden. Allerdings kenne ich Puschmann zu wenig, um einschätzen zu können, was genau er vertritt, und so wahnsinnig emanzipatorisch ist professioneller Drag heute nun auch nicht.

    Ich verstehe auch, was du mit "Token" meinst. Aber wenn wir schon großspurig von "LGBTI" reden, dann erscheint es mir doch ein bisschen kleinmütig, nur den einen Schwulen durch einen anderen ersetzen zu wollen. Wo bleibt denn die vielbeschworene Vielfalt, wenn unsere angebliche Community zum tausendsten Mal durch eine Drag Queen repräsentiert wird?
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#16 qwertzuiopüAnonym
  • 18.01.2021, 01:55h
  • Antwort auf #15 von Nicht im Ernst
  • Da gebe ich dir völlig recht. Deshalb zu Beginn ja auch der vielleicht etwas versteckt ironische Spruch, wenn Puschmann die Ablösung ist, hätte ich gerne Olivia Jones zurück. Sie war nunmal lange Zeit Repräsentantin der LGBTI in Deutschland (weiter als in die Versammlung zur Wahl des Präsidenten muss erstmal eine*r kommen)

    Meinetwegen dürfte es definitiv gerne auch eine Trans- oder Interperson sein. Noch schöner wäre es freilich, wenn RTL nicht nur einer einzigen queeren Person diese Ehre angedeihen lassen würde.
    Wer in diesem Abschnitt auch wieder Ironie findet, darf sie gern behalten.
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#17 Homonklin_NZAnonym
  • 18.01.2021, 04:49h
  • Antwort auf #8 von Fennek
  • Bin mir zwar nicht sicher, aber gewöhnlich sind doch bei solchen Tanz-Sendungen auch von den Heteros nur ausgesuchte Typen dabei. Also keine Rollifahrer*innen, keine Kleinwüchsigen, keine Adipösen, selten Blinde...

    Das akzeptieren die selbst auch nicht immer.
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#18 TekkiAnonym
#19 WahrheitIstRelativAnonym
  • 18.01.2021, 08:47h
  • Spiegel hat sich übrigens korrigiert. Ist aber auch so, dass man Frauen, die miteinander tanzen, ständig überall sieht.
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#20 Ralph
#21 Ralph
#22 QwrttzuiopüAnonym
#23 PresseWatchAnonym
  • 18.01.2021, 15:18h
  • Antwort auf #19 von WahrheitIstRelativ
  • "Ist aber auch so, dass man Frauen, die miteinander tanzen, ständig überall sieht."

    Du vergleichst jetzt nicht ernsthaft den Anblick von Frauen, die nur deshalb mit Frauen tanzen, weil gerade kein Mann zur Hand ist, mit dem öffentlichen und bewussten Auftreten gleichgeschlechtlich lebender und liebender Menschen?
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#24 andreAnonym
#25 WahrheitIstRelativAnonym
#26 Ralph
  • 19.01.2021, 11:34h
  • Antwort auf #25 von WahrheitIstRelativ
  • Das ist aus meiner Sicht ein Denkfehler, denn es geht nicht um das bloße Auftreten von Leuten gleichen Geschlechts, sondern um deren sexuelle Orientierung. Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob zwei heterosexuelle Männer eine Wohngemeinschaft haben oder zwei schwule Männer eine Lebensgemeinschaft.
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#27 LupdejuppAnonym
  • 19.01.2021, 11:46h
  • Antwort auf #26 von Ralph
  • Naja, weil zwischen Wohngemeinschaft und Lebensgemeinschaft ein Unterschied besteht ...

    der Dude ist aber ja nicht mit seinem Tanzpartner liiert, daher seh ich da auch keinen Unterschied...

    Du unterscheidet ja auch nicht zwischen ner WG mit 2 heten und ner WG mit 2 homos....
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#28 WahrheitIstRelativAnonym
  • 19.01.2021, 13:06h
  • Ein tanzendes Männerpaar ist ein Tabu und deshalb etwas besonderes. Frauen tanzen überall miteinander und deshalb ist dies nichts besonderes. Nichts besonderes zu sein ist in diesem Fall das Erstrebenswerte!
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#29 Ralph
  • 19.01.2021, 15:06h
  • Antwort auf #27 von Lupdejupp
  • Das mit der Wohn- und der Lebensgemeinschaft habe ich ja nur deshalb als Beispiel gewählt, weil der Unterschied in der sexuellen Orientierung besteht (die ich dabei hervorgehoben habe). Wenn also zwei heterosexuelle Frauen miteinander tanzen, ist das was ganz Anderes, als wenn zwei lesbische Frauen das tun - oder eben zwei schwule Männer. Sollte eigentlich einleuchten.
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#30 LupdejuppAnonym
#31 Ralph

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