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Kommentare zu:
Nach 15 Jahren: Erstmals tanzt ein Männerpaar bei "Let's Dance"


#11 Nicht im ErnstAnonym
  • 17.01.2021, 19:51h
  • Antwort auf #10 von qwertzuiopü
  • "Aber natürlich ist er in dieser Show ein Repräsentant von LGBTI"

    Haben wir's vielleicht ne Nummer kleiner? Ich glaube kaum, dass die Öffentlichkeit ihn gleichzeitig auch als Vertreter der Lesben, trans und intergeschlechtlichen Menschen wahrnimmt.

    Und selbst wenn es nur um Schwule geht, wüsste ich nicht, inwiefern eine extrovertierte Drag Queen da jetzt repräsentativer sein sollte als ein (in mehrfacher Hinsicht) eher schlichter schwuler Mann.
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#12 TimonAnonym
  • 17.01.2021, 19:53h
  • Da Schwule und Lesben ca 10-12 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, müsste eigentlich in jeder Staffel von Let's Dance mindestens ein gleichgeschlechtliches Tanzpaar dabei sein.
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#13 queergayProfil
  • 17.01.2021, 20:51hNürnberg
  • Ein tanzendes Männerpaar in einer Tanz-Show für ein überwiegendes Hetero-Zuschauer-Volk. Das ist ja schon was. So viele Männer-Tanz-Paare gab es ja bisher gar nicht zu sehen. Bei 'arte' gab es derlei wohl schon (Hochkultur).
    Werde mir zum ersten Mal diese RTL-Tanzerei ansehen.
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#14 qwertzuiopüAnonym
  • 17.01.2021, 21:14h
  • Antwort auf #11 von Nicht im Ernst
  • Sie werden ihn nicht unbedingt bewusst als Repräsentanten wahrnehmen, aber viele Menschen, die sich der LGBTI in ihrem täglichen Umfeld nicht bewusst sind, werden an ihn denken, wenn sie an Schwule denken. Damit ist er ein Repräsentant.
    Ich wundere mich etwas, dass dieser schlichte Gedanke hier anscheinend schwer nachvollziehbar ist.
    Habt ihr jemals darüber nachgedacht, wieso in vielen US-Serien und -Filmen genau ein einziger PoC vorkommt, obwohl der Anteil an der Gesamtbevölkerung wesentlich höher ist? Die Antwort ist, dass die Produzenten und Regisseure den PoC in ihrem Werk genau diesen Anteil zugestehen, oft genau eine Person von x. Die Serie South Park nimmt diese Praktik aufs Korn, indem sie das einzige schwarze Kind "Token" nennt. So ist es ebenfalls mit queeren Menschen im Fernsehen. Puschmann ist der Token-Schwule, der da ist, damit halt einer da ist. Und wenn schon nur genau einer da ist, wünsche ich mir einen, der in seiner Darstellung unserer Vielfalt nicht die Heteronormativität in Person ist, weil die Lesben und Schwulen in Deutschland mit der Assimilation an den Mainstream nie auch nur einen Blumentopf gewonnen haben.
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#15 Nicht im ErnstAnonym
  • 17.01.2021, 22:41h
  • Antwort auf #14 von qwertzuiopü
  • "viele Menschen, die sich der LGBTI in ihrem täglichen Umfeld nicht bewusst sind, werden an ihn denken, wenn sie an Schwule denken. Damit ist er ein Repräsentant."

    Für Schwule. Aber garantiert nicht für Lesben. Nicht für Trans. Und nicht für Inter.

    Um deine Formulierung zu zitieren:

    Ich wundere mich etwas, dass dieser schlichte Gedanke anscheinend schwer nachvollziehbar ist.

    Dein Argument, dass Olivia Jones deine emanzipatorischen Werte eher vertritt, habe ich schon verstanden. Allerdings kenne ich Puschmann zu wenig, um einschätzen zu können, was genau er vertritt, und so wahnsinnig emanzipatorisch ist professioneller Drag heute nun auch nicht.

    Ich verstehe auch, was du mit "Token" meinst. Aber wenn wir schon großspurig von "LGBTI" reden, dann erscheint es mir doch ein bisschen kleinmütig, nur den einen Schwulen durch einen anderen ersetzen zu wollen. Wo bleibt denn die vielbeschworene Vielfalt, wenn unsere angebliche Community zum tausendsten Mal durch eine Drag Queen repräsentiert wird?
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#16 qwertzuiopüAnonym
  • 18.01.2021, 01:55h
  • Antwort auf #15 von Nicht im Ernst
  • Da gebe ich dir völlig recht. Deshalb zu Beginn ja auch der vielleicht etwas versteckt ironische Spruch, wenn Puschmann die Ablösung ist, hätte ich gerne Olivia Jones zurück. Sie war nunmal lange Zeit Repräsentantin der LGBTI in Deutschland (weiter als in die Versammlung zur Wahl des Präsidenten muss erstmal eine*r kommen)

    Meinetwegen dürfte es definitiv gerne auch eine Trans- oder Interperson sein. Noch schöner wäre es freilich, wenn RTL nicht nur einer einzigen queeren Person diese Ehre angedeihen lassen würde.
    Wer in diesem Abschnitt auch wieder Ironie findet, darf sie gern behalten.
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#17 Homonklin_NZAnonym
  • 18.01.2021, 04:49h
  • Antwort auf #8 von Fennek
  • Bin mir zwar nicht sicher, aber gewöhnlich sind doch bei solchen Tanz-Sendungen auch von den Heteros nur ausgesuchte Typen dabei. Also keine Rollifahrer*innen, keine Kleinwüchsigen, keine Adipösen, selten Blinde...

    Das akzeptieren die selbst auch nicht immer.
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#18 TekkiAnonym
#19 WahrheitIstRelativAnonym
  • 18.01.2021, 08:47h
  • Spiegel hat sich übrigens korrigiert. Ist aber auch so, dass man Frauen, die miteinander tanzen, ständig überall sieht.
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#20 Ralph

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