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Kommentare zu:
Mary Wiseman outet sich als queer


#1 LegatAnonym
  • 18.01.2021, 14:49h
  • Warum muss ausgerechnet die schrecklichste Star Trek Serie aller Zeiten so queer sein? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber die Serie ist erzählerisch einfach nur Schrott. Warum konnte man nicht eine erzählerisch gute (TOS, TNG, DS9) oder wenigstens mitteläßige (TAS, VOY, ENT) Star Trek Serie machen und dabei Queerness thematisieren? Nein, man macht das in einer der modernen Shit-Shows (STD, PIC, LOW), die als Hauptthemen brutalste Gewalt, lächerliche Charaktere und nur dümmlich zusammengeschusterte Action-Stories haben, die auf sämtliche bisherige Star Trek Continuity scheißen! Als queerer Trekkie kann ich da nur kotzen und verzweifeln!
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#2 TrekkieAnonym
  • 18.01.2021, 15:11h
  • Oh, wie wundervoll! Ich mag die Rolle und die Schauspielerin sehr.
    Auch die anderen, bisher offen queeren Rollen und/oder Schauspieler_innen finde ich gut.

    Zu #1:
    "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun,"

    Richtig.

    "aber die Serie ist erzählerisch einfach nur Schrott."

    Ich sehe das ganz anders. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, und das will ich auch nicht.
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#3 DamarAnonym
#4 LegatAnonym
  • 18.01.2021, 15:31h
  • Antwort auf #3 von Damar
  • Ist ja schön und gut zu behaupten, dass das angeblich damals einfach nicht möglich gewesen sein soll. Wenn man sich darüber informiert erfährt man allerdings sehr schnell, dass seitens Autoren, Regisseuren und Schauspieler sogar schon seit TNG sehr vieles Richtung Queerness möglich gewesen wäre, aber der damalige Produzent Rick Berman hat sich immer dagegen gestemmt.

    Trotzdem will mir nicht in den Kopf, warum wir (oder mindestens ich, mein Mann und viele unserer Bekannten) ein so großes Unglück ertragen müssen, dass Queerness nun ausgerechnet ab Discovery thematisiert werden muss. Eine Serie in der Torture-Porn auf dem Niveau der SAW-Filme an der Tagesordnung ist und die meisten Charaktere einfach nur komplett wahnsinnig oder blöde sind. Tilly ist übrigens auch als Charakter so extrem überdreht, dass sie bestenfalls als Karikatur durchgeht. Die Stories sind absolut mieser Schrott, die wo sie nur können ignorieren, dass diese Serie eine Prequel-Serie zu TNG, DS9 und VOY sein soll. Das funktioniert absolut gar nicht. Als eigenständiges Machwerk wäre die Serie noch gerade so erträglich, wenn auch Null mein Geschmack, da ich auf diesen Torture-Porn Kram einfach nur kotzen möchte.

    Aber ja, über Geschmack sollte man nicht streiten. :-)
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#5 AriaOfDysphoriaAnonym
  • 18.01.2021, 15:50h
  • Ich bin sehr glücklich, das wir als Community endlich einen Platz in dem wohl exemplarischen Franchise haben, welches eine (meist) Utopische Zukunft für unsere Spezies zeigt. Eine Zukunft in der wir einen Platz haben. Gerade weil Trek schon immer ziemlich Fortschrittlich, verglichen mit damals kontemporären Serien war, wundert es mich, dass es so lange Gedauert hat bis wir queere Charaktere bekommen haben.

    Auch wenn ich die bereits vorhandene Repräsentation großartig finde und deren Bedeutung keineswegs schmälern möchte, so müsste ich Lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mir nicht auch einen Trans* lesbischen Charakter wünschen würde, damit ich mich auch repräsentiert fühle. *lach*

    P.S. Ja Discovery hat Probleme und davon nicht zu wenige. Aber selbst wenn wir die 3 Staffel ausklammern würden, so ist sie immernoch im gesunden Mittelmaß. Ich möchte aber auch anmerken das jede Classic Trek Serie ihre eigenen Probleme hat. TOS aka. Raumschiff Enterprise, für all das gute das es auf den Tisch gebracht hat, hat auch große Probleme. Und nein, ich spreche dabei noch nicht einmal von den fragwürdigen Moralvorstellungen, die teilweise schlechter als Milch gealtert sind.
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#6 AranosAnonym
#7 EdeaAnonym
  • 18.01.2021, 17:18h
  • Ich weiss nicht warum so viele discovery nicht mögen, ich liebe alle 3 Staffeln sehr und die story ist spannend. Ich habe mich sehr oft in sczenen wiedererkannt, ich bin selbst Transgender und ich kann es kaum erwarten die nächste staffel zu sehen.
    Habe discovery natürlich im original geschaut, vielleicht ist die deutsche übersetzung einfach nur schlecht.
    Live long and prosper
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#8 ZenkimausAnonym
#9 LegatAnonym
  • 18.01.2021, 19:20h
  • Antwort auf #7 von Edea
  • "Habe discovery natürlich im original geschaut, vielleicht ist die deutsche übersetzung einfach nur schlecht."

    Ich habe die Serie nur auf Englisch geschaut, am Ende jeder Folge auf Knien darum bettelnd, die nächste Folge möge doch BITTE noch ganz so extrem scheiße sein wie die vorherige. Leider wurde mein Flehen nie erhört. An der Synchronisation hat es für mich also ganz sicher nicht gelegen.
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#10 LegatAnonym
#11 LegatAnonym
#12 DamarAnonym
  • 18.01.2021, 20:35h
  • Antwort auf #9 von Legat
  • Diesen Eindruck hatte ich bei Picard ständig und bei Discovery ab Staffel 3 bis Folge 9...
    Die queeren Figuren wären bei jeder anderen Serie Mitte der 2010er so oder so gekommen, um da mit soviel Verspätung nachzuziehen. Egal wie Discovery geworden wäre, wären sie so oder so gekommen.
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#13 DamarAnonym
  • 18.01.2021, 20:39h
  • Antwort auf #7 von Edea
  • Ich fand die erste und teils die zweite Staffel trotz einiger Schwächen noch ganz sehenswert. Aber Staffel 3 war im gleichen Stil wie der fast Totalausfall Picard. Die Story hätte man in 3 Folgen abhandeln können, stattdessen wurde sie aufgebläht.
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#14 Abs NymAnonym
  • 19.01.2021, 00:17h
  • Als Frau, die seit ewig "dabei" war und ist gehört neben Voyager nun auch Discovery zu meinen Lieblingsserien des Star Trek Universums.
    Captain Tiberius Kirk war eher der Cowboy der sich auf ein Raumschiff verirrte hatte, es sprachen die Fäuste und der Mann war ein Macho. Frauen waren eher hübsches Beiwerk. Es passte für die meisten Männer in die damalige Zeit. Mädchen die Raumschiff Enterprise interessant fanden waren eher rar und auch nur von manchen Mitfans gedultet.
    Mit Kathryn Janeway gab es zum.ersten mal eine Frau als Captain ... Was wurde das damals von selbstherrlichen Männern zerrissen, bis heute zum Teil immer noch.
    Nun kommt Discovery daher mit einer Vielzahl interessanter Charaktere ... Das scheint manche zu überfordern.
    Ach ja queere Charaktere sind auch dabei nur spielt deren Queerness keine außergewöhnliche Rolle ... Das entspricht dem Geist, dem Versprechen auf die Zukunft, die ich in Star-Trek immer gesehen habe und das nun endlich mit Discovery erreicht wurde und es geht noch mehr.
    Btw. Mit der Serie Orion und Admiral Lydia Van Dyke undihrem Raumschiff Hydra, wurde schon Jahrzehnte vor Kathryn Janeway eine Frau in einer militärischen Organisation an eine Spitzenposition gestellt. Im Star-Trek Universum hat es nur etwas länger gebraucht.
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#15 LegatAnonym
  • 19.01.2021, 07:50h
  • Antwort auf #14 von Abs Nym
  • "Das entspricht dem Geist, dem Versprechen auf die Zukunft, die ich in Star-Trek immer gesehen habe und das nun endlich mit Discovery erreicht wurde und es geht noch mehr."

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man sich das so zurechtlegen kann. Meiner Meinung nach gab nie eine düsterere und deprimierendere Star Trek Serie als Discovery. Da wird gefoltert was das Zeug hält, Babys ermordet, Kannibalismus begangen, empfindungsfähige Lebewesen im Vorbeigehen brutalst niedergemetzelt, von den ganzen seelischen Grausamkeiten die da an der Tagesordnung sind ganz zu schweigen und die Föderation ist nur noch ein korrupter Haufen, unterwandert von einer SS-ähnlichen Organisation, die scheinbar alles kontrolliert. Wie man das als positive Zukunftsvision sehen kann, begreife ich nicht. Etwa nur, weil hier Queerness in der Tat nicht, wie fast sonst immer, problematisiert wird, sondern selbstverständlich ist? Dann scheint es mir so, als hätte hier eine sehr merkwürdige Entwicklung stattgefunden. Zehn Schritte vorwärts bei der Akzeptanz von Queerness, zweihundert Schritte zurück bei allen anderen elementaren Themen. Daher auch meine Bestürzung. Es ist der (scheinbar) queere Himmel, während rundherum alles im Höllenfeuer lodert (es wird sogar durch "The Burn" direkt darauf angespielt). Ich kann mich darüber nicht freuen.
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#16 HäwastustdudiranAnonym
#17 LegatAnonym
  • 19.01.2021, 09:52h
  • Antwort auf #16 von Häwastustdudiran
  • Normal würde ich dir recht geben, aber hier liegt der Sachverhalt für mich anders. Ich meine damit ENDLICH kommt eine Star Trek Serie, die queere Themen ganz selbstverständlich integriert. Das hatte ich schon ewig herbeigesehnt, weil das für mich in eine positive Zukunftsvision - die Star Trek ja eigentlich sein soll - absolut dazugehört. Jetzt kommt eine solche Serie und was ich da an der überbordenden Brutalität, den dümmlichen Actiongeschichten und der kackdüsteren Atmosphäre so auszusetzen haben, habe ich ja schon hier sehr weiträumig ausgeführt. Findest du es da nicht wenigstens ein bisschen nachvollziehbar, dass ich da nicht ganz so einfach loslassen kann?
    Unterhaltungsmedien werden in ihrer gesellschaftlichen Wirkung oftmals unterschätzt. Bei so viel vernichtenden Kritiken, welche dies Serie (und auch "Picard") erhält, ist es leider nur allzu wahrscheinlich, dass diese Serie unterm Strich nichts positives zum Queer Empowerment beiträgt, sondern leider ganz im Gegenteil.
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#18 HäwastustdudiranAnonym
  • 19.01.2021, 12:40h
  • Antwort auf #17 von Legat
  • Was soll ich dazu schreiben. Vielleicht dümmlich Ich bin dann vielleicht auch dümmlich. Wenn Kritiker Serien gut finden heisst es noch lange nicht das das toll ist. Ich denke das das alles eine mögliche Zukunft sein kann, aber nicht muss. Wenn du soviel in Dinge hineininterpretiert bitte. Ich will geile Unterhaltung und was den einen gefällt missfällt den anderen. Jetzt wünsche ich dir viel Gesundheit und Zufriedenheit lebe lang und in Frieden
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#19 TrekkieAnonym
  • 19.01.2021, 16:17h
  • Vernichtende Kritik...

    Haben so gut wie alle Star Trek Franchise Serien gehabt. TNG, wie DS9 etc...

    Insbesonders selbst ernannte StarTrek-Nerds kotzen sich zu jedem neuem ST Franchise immer wieder aus. Mir gehen diese Nerds ziemlich auf den Sack, die zwanghaft alles Neue mit dem Alten vergleichen. Erinnert mich an erzkonservative, die nicht in der Lage sind, mal gedanklich alte Zoepfe abzuschneiden, um ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die schauen ein neues Franchise mit der alten Brille. Da sieht man eben schlecht.

    Ich habe unzaehlige Stunden mit TNG verbracht, aber heute wuerde mich die Serie wohl kaum noch so begeistern wie damals. Die Stories zu oede, bis auf wenige (aber gute in den spaeteren staffeln) kaum Charakterentwicklungen. Ueber lange Strecken recht eindimensional. Am schlimmsten fand ich die Kuechen-Psychologiefolter mit Deanna Troi.

    Mein Liebling ist wohl noch immer DS9 :-) Ich mag das leicht dystopische Discovery-Franchise. Und verzeih der Serie ihre Fehler gerne, so wie ich das bei allen anderen Star Trek Serien auch gemacht habe.
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