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Neues aus dem Dschungel

Sam Dylan erzählt unter Tränen: "Ich wurde zwangsgeoutet"

Schon am ersten Tag im Tiny House macht Sam Dylan einen Seelenstriptease. Er spricht von Sex mit einer Frau und davon, dass er als Teenager von einem doppelt so alten Freund geoutet worden sei. Außerdem geht es um Sex mit Frauen.


Sam Dylan zeigt im Dschungel von Hürth seine Gefühle (Bild: Screenshot RTL)

Kaum ist Sam Dylan an Tag sieben von "Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow" ins Tiny House eingezogen, kullern bei ihm schon die Tränen: Der 29-jährige Ex-Teilnehmer von "Prince Charming" erzählte seinen Mitbewohner*innen Christina Dimitriou und Oliver Sanne in der am Donnerstagabend ausgestrahlten Sendung: "Ich wurde zwangsgeoutet."

Mit 17 sei er in einen 20 Jahre älteren Mann verliebt gewesen, so Dylan. Seine Familie habe damals nichts von seiner sexuellen Orientierung gewusst. Sein Freund sei dann plötzlich vor der Haustür gestanden, als Dylan gerade bei einem Cousin in Bielefeld zu Besuch war. Ohne Vorwarnung sei er damit geoutet worden: "Ich war einfach nur schockiert, dass ein fremder Mensch dein ganzes Leben plötzlich in die Hand nimmt." Damals sei er noch nicht dazu bereit gewesen, offen über seine Homosexualität zu sprechen, da er sie selbst noch nicht akzeptiert habe.

Ausgerechnet seine Mutter habe besonders schlimm reagiert: "Meine Mama ist mit mir zum Psychologen gegangen, weil sie dachte, mit mir stimmt was nicht", so der Dschungelcamp-Kandidat. Der Psychologe habe aber der Mutter erläutert, dass mit ihrem Sohn alles in Ordnung sei.

Das Moderationsduo Sonja Zietlow und Daniel Hartwich kommentierte den Leidensweg Dylans gewohnt mitfühlend: "Harter Tobak", sagte Hartwich als Reaktion auf den Seelenstriptease. Zietlow fragte: "Du meinst das mit dem Zwangsouting?" Hartwich: "Ne, das mit dem Bielefeld. Das wünscht man wirklich niemandem."


Schicksalsschlag Bielefeld: Das Moderationsduo Daniel Hartwich und Sonja Zietlow am Dschungel-Set von Hürth (Bild: Screenshot RTL)

Kinderwunsch und Sex mit Frauen

Dylan, dessen Beziehung mit seinem Reality-Kollegen Rafi Rachek immer wieder für Schlagzeilen sorgt, verriet auch weitere private Geheimnisse. So hoffe er, "dass mal ein Kind unterm Weihnachtsbaum sitzt". Daher suchten er und sein Partner eine Frau, mit der man zusammen ein Kind bekommen könnte. Er hätte am liebsten "eine kleine Cinderella, ein kleines Mädchen".

Dafür würde er auch wieder Sex mit einer Frau haben. Sein erstes und letztes Mal mit dem weiblichen Geschlecht habe er als 16-Jähriger gehabt, so Dylan weiter – das sei für ihn aber keine schöne Erfahrung gewesen: "Das ging dann auch schnell, hat mir nicht so gut gefallen."

Neben seinem Babywunsch gehört auch noch eine Traumhochzeit für Dylan zum großen Glück. Der 29-Jährige hat schon sehr konkrete Vorstellungen: "Eine Schwulenhochzeit wie bei 'Sex and The City 2'" wünsche er sich, "am liebsten vor laufender Kamera". In dem Film aus dem Jahr 2010 heirateten die beiden schwulen Nebenfiguren Stanford und Anthony, als Standesbeamtin fungierte Liza Minnelli.

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Bei ihrer ersten Dschungelprüfung mussten die drei Kandidat*innen je drei Fragen beantworten, während Holzboxen auf ihren Köpfen steckten, in denen allerhand Getier herumwühlte. Dylan fiel besonders auf, weil er sich am meisten Sorgen um seine Frisur zu machen schien. Er beantwortete außerdem eine Frage falsch, die bei einem Einbürgerungstest Pflicht wäre: Auf die Frage, wer der erste deutsche Bundeskanzler gewesen sei, sagte er: "Robert Adenauer".

Ob Sam Dylan es wie zuvor sein "Prince Charming"-Kollege Lars Tönsfeuerborn ins Halbfinale schafft, entscheidet das RTL-Publikum am Sonntag. Das große Finale ist für den 29. Januar geplant. (cw)

Twitter / RTLde
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#1 LeashProfil
  • 22.01.2021, 11:54hHamburg
  • Ich glaube er meinte sogar er wäre 16 gewesen? Egal, ich frage mich ernsthaft was der 20 Jahre ältere Typ sich erhofft hat was passiert wenn er bei den Eltern aufschlägt.
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#2 WadimAnonym
  • 22.01.2021, 14:43h
  • In allen Sendungen erzählen Männer dramatische Geschichten und heulen dabei bitterlich/.
    Mich interessiert es, ob viele von ihnen ein vorgeschriebenes Szenario, einen Schauspielunterricht und eine frisch geschnittene Zwiebel?
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#3 AtreusEhemaliges Profil
  • 22.01.2021, 14:48h
  • Ich finde es bedenklich, wenn man den Kinderwunsch mit Weihnachtsgeschenken gleichsetzt. Ich persönlich käme nicht mal in die Nähe, mind. achtzehn Jahre der Selbstlosigkeit, der Zeit in der man seine persönliche Freiheit, Freizeit und Wünsche zur Gänze dem Wohl eines anderen Menschen unterordnet, mit dem Erwerb einer Armbanduhr oder Buches zu vergleichen. Kinder sind kein Spielzeug, dass man sich mal eben gönnt.
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#4 SuseAnonym
#5 TheDadProfil
  • 22.01.2021, 18:13hHannover
  • Antwort auf #1 von Leash
  • ""Egal, ich frage mich ernsthaft was der 20 Jahre ältere Typ sich erhofft hat was passiert wenn er bei den Eltern aufschlägt.""..

    Vielleicht seinen Freund zu treffen, um dann erfahren zu müssen, dieser ist ungeoutet, die Freundschaft den Eltern damit unbekannt..

    Ob nun 16 oder 17..
    Also entweder 2005 oder 2006..
    Da ist es egal in welchem Jahr, da hat man als junger Mann schon lange mal die Chance gehabt mit den Eltern zu sprechen..

    Aber wer in Cloppenburg lebt
    ("katholische Diaspora im "evangelichem" Niedersachsen)
    und dann noch "in Bielefeld" einen Cousin besucht, offensichtlich ohne den Freund darüber zu informieren, dem passiert dann auch so ein "Zwangsouting"..
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#6 Nesiree DickAnonym
#7 Oder soAnonym
  • 23.01.2021, 09:11h
  • Antwort auf #3 von Atreus
  • Wie moralinsaurer. Mir geht so etwas wie diese 'Beichte' auch auf den Keks, aber der Kommentar steht dem in nichts nach. '18 Jahre der Selbstaufopferung..'. Geht es auch ne Nummer kleiner? Da fällt mir nur noch das Zitat aus den Simpsons ein: 'kann denn irgendwer bitte mal an die Kinder denken' , wahlweise gesprochen von der bigotten Pfarrersfrau oder dem zwielichtigen Barkeeper.
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#8 LeashProfil
  • 25.01.2021, 14:02hHamburg
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • Na du weißt ja bescheid wie das gelaufen ist damals, warst du der 20 Jahre ältere Typ?

    Also normale Menschen warten bis Sie eingeladen werden die Eltern das erste Mal kennenzulernen.

    "mit 16/17 da hat man als junger Mann schon lange mal die Chance gehabt mit den Eltern zu sprechen.." das entscheidest du nicht.
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