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Besser leben

Lifestyle-Tipp: Der eigene Swimmingpool

So langsam werden die Tage wieder länger, aber die pandemiebedingten Reiseeinschränkungen bleiben wohl erstmal. Warum bringt man Sonne und Badespaß dann nicht nach Hause?


Swimmingpools können das Zentrum jedes Gartens werden (Bild: Beatrice Murch / flickr)

  • 25. Januar 2021, 08:14h, noch kein Kommentar

In Coronazeiten sind sie besonders gefragt: Pools und Schwimmbecken für den eigenen Garten, die man sogar selbst aufbauen kann. Denn sie bieten Erfrischung, ohne dass man beim Baden anderen zu nahe kommt. Und wenn die Budapester Bäder oder auch die schwule Sauna um die Ecke wieder mal zu haben, gibt es dennoch ein 24-Stunden-Wellnessparadies mit nur wenigen Schritten Fußweg.

In Baumärkten gibt es Pools praktisch allen Größen und Formen: vom schnell aufblasbaren Kunststoffpool bis hin zu großen Stahlwandbecken, die in den Boden eingelassen werden müssen. Welcher Pool der richtige ist, kommt dabei zunächst auf den Einsatzzweck an. Will man sich abkühlen? Will man einen guten Ort für ein Tête-à-Tête mit dem oder der Liebsten? Oder will man sportlich seine Runde ziehen? Freilich spielt auch eine Rolle, wie groß und wie beschaffen der Garten ist.

Dabei muss man für den eigenen Pool kein finanzieller Krösus sein. Klar, ein riesiges Edelstahlbecken, für das der halbe Garten umgegraben werden muss, kann schon mal so teuer werden wie ein neuer Mercedes. Es gibt aber auch sogenannte Quick-Up-Pools, die durchaus weit größer sein können als das gute alte Planschbecken. Dabei handelt es sich um schnell aufzubauende Bassins mit Luftring, Stahlwandbecken oder Holzschwimmbecken, die auf dem Boden aufgestellt werden. Sie können schnell auf- und abgebaut werden und haben wegen ihrer Konstruktion eine hohe Stabilität. Bei mehr als zwei Drittel der verkauften Swimmingpools in Deutschland handelt es sich um diese relativ billige Version.

Vergleichsportale berichten auch darüber, dass die Preise während des Jahres schwanken können. Die billigste Zeit, einen Pool zu kaufen, ist laut RTL der Juni.

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Pumpen und Desinfektion

Auch frieren muss man in solchen Pools nicht: Eine zuverlässige Pool Wärmepumpe ist bereits für wenige hundert Euro erhältlich. Sie verbraucht auch nicht viel Strom, weil sie kostenlose Energie in der Umgebungsluft zum Beheizen des Pools nutzt. Wichtig ist hierbei, dass man eine Steckdose in der Nähe hat, damit die Pumpe auch funktioniert.

Außerdem sollte man sich mit dem Thema Wasserpflege beschäftigen. Wichtig ist hier, bei ständiger Nutzung regelmäßig alle paar Tage den pH-Wert zu messen. Dieser sollte zwischen 7,2 und 7,4 liegen. Ansonsten ist das Becken statt eines Paradieses für Menschen eines für Algen, Bakterien und Insekten.

Steht das Wasser zu lang ohne richtige Desinfektion, kann dies zu Durchfall führen. Als Desinfektionsmittel hat sich weltweit Chlor durchgesetzt. Bei privaten Schwimmbecken sollte 0,5 bis 1 Milligramm des chemischen Elements in einem Liter Wasser vorhanden sein. Am einfachsten ist dabei die Nutzung von Chlortabletten. Weicht der pH-Wert zu stark ab, muss nachgechlort werden.

Hier noch ein paar weitere Tipps für einen Pool, mit dem das ganze Jahr hindurch Spaß hat: Eine Poolabdeckung lohnt sich für praktisch jedes Becken, denn sie hält Schmutz fern – nach einem Sturm oder im Herbst muss man dann nicht Blätter aus dem Becken fischen. Zudem ist auch schön, eine günstige Außendusche zu installieren, so dass man nicht durch das halbe Haus ins Badezimmer laufen muss. Auch können sich Treppen lohnen, insbesondere wenn ältere Badende das Planschvergnügen nutzen – oder wenn jemand ein Schnapsdrossel ist. Dann kann man in aller Ruhe im eigenen Pool den Sonnenuntergang mit einem Cocktail in der Hand genießen und alle Sorgen vergessen. (cw)