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Lage von LGBTIA in der Corona-Krise: Charité ruft zur Teilnahme an Online-Umfrage auf

Die Berliner Charité will mehr über die Situation von queeren Menschen in der Corona-Pandemie erfahren.


Die Charité ist das älteste Krankenhaus von Berlin und mit über 3.000 Betten eine der größten Universitätskliniken des Kontinents (Bild: Copyright Charité – Universitätsmedizin Berlin)

Wie gut manövrieren die Menschen in Deutschland seelisch durch die Corona-Krise? Dies will die Berliner Universitätsklinik Charité mit einer Online-Befragung herausfinden, die unter soscisurvey.de/coronaleben2/ zu erreichen ist. Die Beantwortung des Fragenkatalogs dauert zirka fünf bis zehn Minuten. Dabei wird unter anderem die Lebenszufriedenheit abgefragt oder ob durch die Pandemie die Kontakte mit Freund*innen eingebrochen sind.

"Ziel dieser Studie ist es daher die aktuelle Situation und das Befinden von Menschen in Deutschland während der Corona-Pandemie zu erheben", heißt es auf der Studien-Website. "Damit sollen bessere Angebote zur Bewältigung der sozialen Einschränkungen ermöglicht werden. Ein Schwerpunkt der Studie ist die Frage, ob lesbische, schwule, bisexuelle, asexuelle, trans und inter Menschen (LGBTIA+) in der aktuellen Situation besondere Herausforderungen erleben. Der Fragebogen richtet sich jedoch explizit an alle in Deutschland lebenden Menschen."

Menschen ohne Partner*in leiden besonders stark

Bereits Mitte April 2020 hatte die Charité Ergebnisse einer ersten Befragung unter 2.600 Menschen veröffentlicht (queer.de berichtete). Dabei kam heraus, dass Menschen ohne Partner*in stärker unter der Coronakrise litten als Personen in einer Beziehung – besonders einsam fühlten sich demnach asexuelle und trans Menschen.

Im August kam eine britische Studie zu dem Ergebnis, dass die Corona-Krise in der LGBTI-Community eine "Krise der psychischen Gesundheit" ausgelöst habe (queer.de berichtete).

Gegenüber queer.de erläuterte Hauptautor Prof. Dr. Wolfram Herrmann, warum eine neue Studie notwendig ist: "Die erste Studie hat die Belastungen von LGBTIA-Menschen während der Pandemie aufgezeigt", so Herrmann. "Uns interessiert nun, was sich beim zweiten Lockdown eingespielt hat. Wie kommen die Leute nun zurecht, ist es vielleicht leichter oder schwerer?"

Twitter / HerrmannWolfram

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und anonym. Teilnahmeberechtigt ist jede Person ab 18 Jahre.

Die Charité ist bereits seit 2018 Mitglied des Berliner Bündnisses gegen Homophobie (queer.de berichtete). (dk)



#1 ebebbAnonym
  • 26.01.2021, 21:53h
  • Die Hilfen sind willkürlich, mal ein bisschen (in jedem Fall zuwenig), mal nix, dann wieder mehr und anschliessend wieder so gut wie nix,
    Wie geht das ?

    Wer ist dafür verantwortlich ?

    Kann man denn machen was man will ?
    Wo ist der rote Faden ? Genau DAS ist Willkür.

    Die "Sorge" um die Innenstädte ist wie sonst auch eindeutig verlogen, so siehts aus.

    Viel Spaß mit verödeten Innenstädten,
    ich jedenfalls will nicht dazu missbraucht werden diese wieder mit großem eigenem Aufwand wieder zu beleben.

    Gute Nacht
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#2 Still_Ith
  • 26.01.2021, 22:24h
  • Hat sich bei mir eigentlich nicht soo viel geändert, hinsichtlich Queerness. In schwulen Räumen willkommen war ich vorher schon nicht. Das Einzige, was in dem Sinne fehlt, ist eine Cis-Hetero-BDSM-Runde, in der ich mir aber auch in schöner Regelmäßigkeit die obligatorischen, transfeindlichen Allgemeinplätze anhören durfte. Und auch wenn Letzteres mir tatsächlich fehlt, um mal vertraute Gesichter zu sehen: Ich glaube nicht, dass mich von denen jemand vermisst, bzw. dass irgendjemand da in mir je mehr gesehen hat als eine Zumutung.

    Trotzdem traurig, dass ein großer Teil davon wohl endgültig weg und zu bleiben wird. Ist schon einiges, was sich vermutlich nicht wieder erholen wird.
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#3 LonerganAnonym
  • 27.01.2021, 02:57h
  • Verändert hat sich da nicht viel. Lebe eher ausserhalb der Szene.
    Klar vermisst man das Chillen mit Kumpaney & Kegel, Tupperparty mit den Hausfrauen und den Fortschritt der Schwangerschaftsbäuchlein, Chorsingen, Bowlingclub und gemeinsam Sport, aber wozu gibts Internet, Skype und Videokonferenz?

    Mich nervt eher die ganze Einkaufsschinderei und dass sich Viele an keine Regeln halten. Vielleicht sind das die berüchtigten Covidioten.
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#4 andreAnonym
  • 27.01.2021, 20:39h
  • Habe die Umfrage gemacht. Aber eher wohl was für psysisch labile Menschen oder Leute die schnell down sind bei Einsamkeit. Die können rege ankreuzen. Deshalb die Antworten recht aufgesplittet. Fast nichts trifft auf mich zu. Was ich dann auch markiert habe. Ist ja eigentlich so gewollt "nicht zutreffend". Ein großer Abschnitt ist der Hausarzt. Muß ich auch passen. Die letzten Jahre nie dort gewesen. Mein größtes Problem, seit Monaten ist, ich nehme zu, weil die Sportstudios geschlossen haben. Da könnte ich gleich losheulen. Ich bin kerngesund bis auf meine Immunschwäche. Das stört mich aber überhaupt nicht. Ist nicht schlimm. War auch nicht gefragt, ging ja um Corona.
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#5 KumpelAnonym
  • 28.01.2021, 04:48h
  • Antwort auf #4 von andre
  • Ich finde diese Umfrage schon recht interessant. Deshalb habe auch ich daran teilgenommen. Im übrigen habe ich durch den Lockdown seit Ende September 5 Kilo abgenommen. Habe bewußt meine Ernährung etwas umgestellt. Viel weniger Fleisch, dafür mehr Obst und Gemüse. Mein Vorsatz für dieses Jahr, komplett auf Fleisch zu verzichten. Vielleicht schaffe ich es ja doch noch meine blöde Immuntrombozytopenie endlich wieder rückgängig zu machen. Man muß nur wollen. Ich lebe als Single alleine, fühle mich aber keineswegs dadurch einsam. Allerdings kann ich hier nur für mich schreiben. Einmal im Jahr sollte man schon mal zum Doc, um ein Check up durchführen zu lassen.
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