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USA

Katholische Bischöfe an queere Jugendliche: "Gott hat euch geschaffen, Gott liebt euch"

Eine Gruppe von katholischen Würdenträgern findet warme Worte für junge queere Menschen. Gleichzeitig kritisiert die Bischofskonferenz die neue Biden-Regierung dafür, dass sie Homo- und Transsexuelle vor Diskriminierung schützt.


Diese zehn Bischöfe setzen sich für queere Jugendliche ein (Bild: Tyler Clementi Foundation)

Zehn amerikanische Bischöfe unterstützen eine Aktion der LGBTI-Anti-Mobbing-Stiftung Tyler Clementi Foundation. "Gott hat euch geschaffen, Gott liebt euch und Gott ist auf eurer Seite", erklärten sieben aktive und drei emeritierte Bischöfe der römisch-katholischen Kirche.

"Als katholische Bischöfe in den Vereinigten Staaten machen wir gemeinsame Sache mit der Tyler Clementi Foundation und setzen uns für gefährdete LGBT-Jugendliche in unserem Land ein", heißt es in der Botschaft. Schließlich lehre Jesus Christus im Evangelium "Liebe, Barmherzigkeit und heißt alle Menschen willkommen, speziell diejenigen, die sich verfolgt oder marginalisiert fühlen". "Alle Menschen guten Willens sollten LGBT-Jugendlichen helfen, sie unterstützen und verteidigen." In dieser Gruppe gebe es mehr Selbstmordversuche und mehr Obdachlosigkeit ("weil Familien sie verstoßen"). Mobbing und Gewalt gegen queere Jugendliche sei auf "einem alarmierenden Stand".

Die katholischen Bischöfe verweisen auch auf den Katechismus, der etwa "Respekt" gegenüber Homosexuellen einfordere. Freilich verschweigen sie, dass der Katechismus gleichgeschlechtliche Liebe auch als "schlimme Abirrung" verurteilt, die "in keinem Fall zu billigen" sei.

Twitter / JamesMartinSJ
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Zu LGBTI-freundlich: Katholische Kirche droht Joe Biden

Die Mitteilung an queere Jugendliche kommt überraschend, da sich die katholische Kirche in den USA in den vergangenen Jahrzehnten den Ruf als extrem LGBTI-feindliche Organisation erarbeitet hat, die immer wieder in politische Debatte um die Gleichstellung eingreift. Im Präsidentschaftswahlkampf drohte etwa Kardinal Raymond Leo Burke dem Katholiken Joe Biden mit dem Ausschluss vom Abendmahl, sollte er sich für LGBTI-Rechte einsetzen (queer.de berichtete).

Erst am vergangenen Freitag kritisierte die Bischofskonferenz Präsident Biden, weil er mit einem Dekret einen breiten Diskriminierungsschutz von LGBTI anerkannte und damit Richtlinien und Handlungen der Trump-Regierung zurücknahm (queer.de berichtete). "[Der Erlass] bedroht die Rechte von Menschen, die die Wahrheit über die geschlechtlichen Unterschiede kennen und die die Institution einer lebenslangen Ehe zwischen einem Mann und einer Frau aufrecht erhalten wollen", monierten die Bischöfe.

Der LGBTI-Diskriminierungsschutz könnte unter anderem die "Gewissensfreiheit in der Gesundheitsvorsorge" untergraben, so die Bischofskonferenz. Hintergrund ist offenbar, dass katholische Kliniken unter anderem das Recht behalten wollen, die Behandlung von trans Menschen abzulehnen (queer.de berichtete). Die US-Kirche behauptete in der Vergangenheit schlicht, dass trans Personen nicht existierten (queer.de berichtete).

Die Tyler Clementi Foundation ist nach einem schwulen Studenten benannt, der wegen seiner Homosexualität gemobbt wurde und sich im Alter von 18 Jahren das Leben nahm (queer.de berichtete). Der Mitstudent, der den Teenager zum Selbstmord trieb, erhielt eine sehr milde Haftstrafe von 30 Tagen (queer.de berichtete). (dk)



#1 AtreusEhemaliges Profil
  • 27.01.2021, 14:19h
  • Bischöfe: Gott hat euch erschaffen, Gott liebt euch. ... Alle Menschen guten Willens sollten LGBT-Jugendlichen helfen, sie unterstützen und verteidigen.

    Bischöfe: Gott hat uns das Recht verliehen, sexuelle Minderheiten zu diskriminieren und wo wir können (Afrika) zu kriminalisieren und den Regierungen die Verfolgung und oder Todesstrafe zu empfehlen. Und falls wir noch Zeit übrig haben, treiben wir ein paar Kinder von fundamentalistischen Christeneltern durch Pseudo-Umpolungs-Menschenversuche in den seelischen Ruin oder gleich in den Suizid.

    Definition:

    Gesocks, das
    - bestimmte Gruppe von Menschen, die als asozial und oder verbrecherich angesehen/verurteilt werden oder handeln; Synonyme: Pack, Gesindel

    Heimtückisch
    - Wesen, Verhalten, das von dem Streben bestimmt ist, jemandem heimlich, auf versteckte Art und Weise zu schaden

    Fazit:

    www.kirchenaustritt.de
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#2 PeerAnonym
  • 27.01.2021, 14:47h
  • Jetzt, wo der Kirche immer mehr Menschen weglaufen und wo es immer schwieriger wird, die diversen und immer neuen Skandale zu vertuschen, haben auf einmal viele von denen Kreide gefressen.

    Wenn es an die eigenen Profite und das Luxusleben geht, waren die immer schon inhaltlich sehr flexibel...

    Aber Fakt ist auch:
    Reden alleine bringt nichts. Es müssen auch Taten folgen. Solange man Menschen weiter diskriminiert, braucht man denen auch nichts zu erzählen, um mit dem Gelaber von dem komplett gegenteiligen Handeln abzulenken.
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#3 BacheAnonym
  • 27.01.2021, 16:08h
  • Gott hat euch geschaffen, Gott liebt euch -
    Soll wohl heisen:

    Aber die Katholiban, deren inbrünstige Anhänger und andere Religioten und auch deren sich ereifernde Anhänger eben NICHT!!!
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#4 Carsten ACAnonym
  • 27.01.2021, 16:21h
  • Wow, 10 Bischöfe... Was für eine überwältigende Mehrheit... NICHT

    Ganz ehrlich:
    wenn ein paar Bischöfe mehr Ahnung von Marketing haben als ihre Kollegen bedeutet das noch lange nicht ein Wandel in der Gesamtorganisation.

    Auch in den USA steht die Kirche mit dem Rücken zur Wand. Da hat es in den letzten Jahren über 10.000 Opferklagen wegen sexuellem Missbrauch gegeben und statt kompromisslos aufzuklären (wie die Kirche es gerne verspricht) wurden rund 2 Milliarden Dollar (also 2.000 Millionen Dollar!!) an Schweigegeldern gezahlt. Natürlich von den Kirchensteuern und Spenden der Schäfchen...

    Da ist es eher ein mehr als peinliches Armutszeugnis, dass nur 10 Bischöfe das unterzeichnen und nicht noch viel mehr.
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#5 Carsten ACAnonym
#6 KonsequenzenAnonym
  • 27.01.2021, 16:51h
  • "Gott hat euch geschaffen, Gott liebt euch"

    Dann will Gott doch wohl auch, dass wir nicht mehr diskriminiert werden und endlich voll gleichgestellt sind.

    Dann müssten die uns ja verheiraten, wenn wir das wollen. Denn alles was nicht volle Gleichstellung ist, ist per definition Diskriminierung.

    Oder wollen die etwa Gottes Willen missachten? Dann wäre das ja Gotteslästerung, uns die Ehe zu verwehren.
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#7 YannickAnonym
  • 27.01.2021, 17:06h
  • Was ist schon von solchem Marketing-Blabla zu halten, wenn man gleichzeitig liest:

    "Zu LGBTI-freundlich: Katholische Kirche droht Joe Biden"

    Das zeigt, wie die wirklich ticken.

    Reden immer gerade so, wie es gerade am besten ist, aber der Hass bleibt erhalten.

    Und was anderes als Drohen können die ja eh nicht. Drohen mit Ausschluss, mit einer angeblichen "Hölle", etc.

    Dabei ist gerade die Kirche die letzte Instanz, die noch drohen darf. Die sollen erst mal vor der eigenen Haustüre kehren. Die haben nun wirklich gar keine moralische Rechtfertigung mehr zu irgendwas.

    Ich frage mich nur, wie lange die letzten verbliebenen Schäfchen sich das noch bieten lassen. Gerade als Christ muss man doch aus diesem unchristlichen und menschenverachtenden Verein austreten.
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#8 UschiAnonym
  • 27.01.2021, 19:17h
  • "Als katholische Bischöfe in den Vereinigten Staaten machen wir gemeinsame Sache mit der Tyler Clementi Foundation und setzen uns für gefährdete LGBT-Jugendliche in unserem Land ein", heißt es in der Botschaft. Schließlich lehre Jesus Christus im Evangelium "Liebe, Barmherzigkeit und heißt alle Menschen willkommen, speziell diejenigen, die sich verfolgt oder marginalisiert fühlen". "Alle Menschen guten Willens sollten LGBT-Jugendlichen helfen, sie unterstützen und verteidigen." In dieser Gruppe gebe es mehr Selbstmordversuche und mehr Obdachlosigkeit ("weil Familien sie verstoßen"). Mobbing und Gewalt gegen queere Jugendliche sei auf "einem alarmierenden Stand"

    Vom Ansatz ja ein guter Standpunkt, überraschend, sowas aus dem Dunstkreis überhaupt zu hören. Dann Ihr 10 Bischöfe macht Euch mal dran, das in der katholischen Kirche umzusetzen.... Dann reden wir weiter.....
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#9 Homonklin_NZAnonym
  • 27.01.2021, 20:20h
  • Passt zum Gleichnis vom bröselnden Kreidefelsen, das noch geschrieben werden muss. Wer nimmt die Knilche denn ernst? Außer einigen eh vorher verdummbibelt Indoktrinierten, die schlucken, was das Missionsprogramm grade sendet, mal blau,mal grün und dann wieder Beides oder was anderes.
    So versuchen sie heute ihre Werbung zu betreiben. Auch der Rattenfänger muss nachrüsten.

    Fehlt bloß noch eins : "Gott" - das gibt es nicht. Das ist beliebig austauschbar. Wandbild, Stuhlbein, Holzpfosten, Fliegendes Spaghetti-Monster, Mickey Moussse ...

    Die queeren Jungmenschen, warum finden die so häufig den letzten Ausweg im Suizid?
    Haben diese Knilche darüber mal ansatzweise nachgedacht?
    Vielleicht, weil verdummbibelte Eltern und verdummbibelte Umstände ihnen vorleben, dass man anders nicht willkommen ist, als hetero und verdummbibelt... ? Und das mit Gewalt, sozialem Schneiden, "Teufelsaustreibung", "Homoheilung" und weiteren demütigenden, gemeinschaftlichen wie elterlichen "Lieben".

    Nahgreise Knacker, die auf Frischfleisch harren, wäre eine nochmal andere Sicht. Leichte Beute für Praying Mantis.

    www.scinexx.de/wp-content/uploads/0/1/01-32003-mantis.jpg
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#10 Julian SAnonym
  • 28.01.2021, 09:19h
  • Ein paar wenige Mitglieder eines Fantasy-Fanclubs, der schon seit Jahren nur noch mit Kindesmissbrauch und dessen Vertuschung Schlagzeilen macht, überlegen angesichts wegbrechender Einnahmen, ob man für ein besseres Image vielleicht liebende Menschen ein bisschen weniger hassen sollte. Während man aber natürlich Gleichstellung nach wie vor ablehnt.

    So what?

    Who cares?
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