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Kommentare zu:
Belgien schmeißt homophoben Imam aus dem Land


#11 SchreckgespenstAnonym
  • 29.01.2021, 06:25h
  • Liebe Redaktion, es wäre interessant, wenn Ihr das verfolgen würdet. Ich habe so eine Befürchtung, wo dieser Mann Unterschlupf findet, weiter Hass streuen könnte und somit die nächsten Generationen verdirbt.
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#12 RichtigAnonym
  • 29.01.2021, 09:24h
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    "Wer auch immer kommt, um Hass in der Gesellschaft zu säen, hat hier keinen Platz", so Mahdi, der selbst Sohn einer Flämin und eines irakischen Flüchtlings ist. [...] "Wer sich nicht an unsere Werte halten will, muss die Konsequenzen tragen."
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    Richtig so!

    Ich wünschte, Deutschland würde auch so konsequent vorgehen.

    Wer hier her kommt, um Hass zu schüren, einen "Gottesstaat" zu errichten, Menschen zu töten, o.ä. hat hier nichts zu suchen!!

    Solche Leute sollten konsequent und schnellstmöglich abgeschoben werden - gerade auch zum Schutz der Mehrheit der gesetzestreuen und integrationswilligen Migranten.
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#13 LarsAnonym
  • 29.01.2021, 12:53h
  • Antwort auf #1 von Atreus
  • "Stattdessen werden die Verträge mit der Diyanet verlängert und Kooperationen für den schulischen Islamunterricht geschlossen."

    Ich halte es für wichtig, einen schulischen Islamunterricht ohne Abhängigkeit von Moscheeverbänden zu fördern. Dieser würde ein zeitgemäßes Religionsverständnis ermöglichen und die verfassungstreuen Muslime, für die ihre Religion zur kulturellen Identität gehört, stärken. Das würde aber einen pragmatischen Umgang mit religiösen Traditionen und Identitäten voraussetzen.

    Leider werden "liberale Muslime" in ihren Communities oft als "Hobbymuslime" verspottet.
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#14 lucdfProfil
  • 29.01.2021, 12:57hköln
  • Hassprediger haben in einer Demokratie nichts zu suchen. Das hat mit Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten nicht zu tun. Ab in die Wüste!
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#15 LegatAnonym
  • 29.01.2021, 13:20h
  • Antwort auf #13 von Lars
  • "Ich halte es für wichtig, einen schulischen Islamunterricht ohne Abhängigkeit von Moscheeverbänden zu fördern. "

    Ich halte es für wichtig, einen schulischen Religionsunterricht (ja, selbstverständlich auch den evangelischen und katholischen) komplett aus öffentlichen Schulen zu verbannen und stattdessen Ethikunterricht für alle verpflichtend zu machen.

    Nicht, dass sowas im Kirchenstaat Deutschland in näherer Zeit passieren wird, da KEINE der aktuellen Bundestagsparteien säkularistisch ist. Eine Schande ist das!
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#16 LarsAnonym
  • 29.01.2021, 13:55h
  • Antwort auf #15 von Legat
  • Ja, das ist das konsequent laizistische Argument. Da machst Du natürlich nichts falsch.

    Dass dadurch nicht alle Probleme aus der Welt geschafft werden, sieht man am Beispiel Frankreich.

    Gegen die Abschaffung des Religionsunterrichts spricht meines Erachrtens, dass im Islam, anders als bei den christlichen Konfessionen, die historisch-kritische Betrachtung von Religion nur von wenigen Gelehrten betrieben wird. (Viele machen das tatsächlich auch nur nebenberuflich.). Es wäre also schon gut, wenn muslimische (und queere) Schülerinnen und Schülern eine Theologie kennen lernen würden, in der die Erkenntnisse der Wissenschaft und der historisch-kritische Umgang mit Texten berücksichtigt werden. So bekämen muslimische, queere Schüler eine bessere Möglichkeit, innerhalb ihrer religiösen und kulturellen Communities Toleranz und Akzeptanz wirksam einzufordern.
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#17 KaiJAnonym
#18 LegatAnonym
  • 29.01.2021, 14:17h
  • Antwort auf #16 von Lars
  • Dazu müsstest du erst mal muslimische Lehrpersonen finden, die den von dir gewünschten historisch-kritischen Islamunterricht durchführen würden. Die kannst du ja mal an einer Hand abzählen.

    War bei mir übrigens im evangelischen Religionsunterricht genauso und bei allen die ich kenne und mit denen ich jemals über das Thema gesprochen habe (Protestanten und Katholiken) also vielleicht so an die 500 Personen: Historisch-kritisch war der christliche Religionsunterricht bei einer kleinen Handvoll, bei allen anderen, mich selbst eingeschlossen, wurde insbesondere das Evangelium eher als eine Art Tatsachenbericht dargestellt und Jesus war sowieso total supi und so. Würde mich interessieren, wie das bei dir war.

    Jedenfalls war da unterm Strich gar nix in diese Richtung. Es wurde nicht mal erwähnt, dass Religion ein Weltbild ist, dass Glauben ohne Beweise oder Beweismöglichkeit voraussetzt.

    Außerdem, wenn du Islamunterricht fördern möchtest, warum nicht all die anderen Religionen? Sonst ist das doch gleich wieder diskriminierend. Die einzige faire Lösung ist also wieder der verpflichtende Ehtikunterricht für alle.
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#19 SchleicheRAnonym
  • 29.01.2021, 14:28h
  • Antwort auf #16 von Lars
  • Religionsunterricht braucht man eigentlich gar nicht. Für die Schule reicht es, wenn man Religion behandelt und diese in den jeweiligen Kontext einordnet (insgesamt 5h innerhalb des Geschichtsunterrichts z.B.).
    Religiöse Eltern können dann ihre religiösen Kinder zu einem Religionslehrer schicken, der von der Kirche angestellt wurde. Der Religionsunterricht findet dann aber nicht mehr in der Schule statt, sondern muss nach der Schule durchgeführt werden. Und auch hier muss der Staat den Religionslehrer erst zugelassen haben. Geschichtslehrer hospitieren dann 1-2 mal im Jahr den Religionsunterricht (Kontrollfunktion).

    So hätte man diese "Kloppsköppe aus dem Mittelalter" nicht in der Schule. Die Schüler hätten die Wahl, ob sie nach der Schule noch zur Theologiestunde gehen und der Staat müsste den Religionsunterricht nicht bezahlen. Und das Allerwichtigste ist eben, dass die Kinder was Vernünftiges lernen. Denn, sind wir mal ehrlich, Wissen um Religion bringt rein gar nichts, außer belegten Speicherplatz...
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#20 LarsAnonym
  • 29.01.2021, 15:13h
  • Antwort auf #18 von Legat
  • Also, mein Religionsunterricht war im Laufe der Jahre sehr sehr unterschiedlich in Inhalt, Niveau, (von links bis neokonservativ) aber eindeutig an der Aufklärung und der Geschichtswissenschaft orientiert. (Zum Beispiel, was die Abfassung und historische Einordnung der Bibeltexte angeht). Deshalb spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob und wie man selbst glaubte.

    Ich würde auch nicht sagen, dass das ein Einzelfall war. In der Parallelklasse haben sie im Religionsunterricht das "Leben das Brian" geguckt und von anderen Schulen weiß ich das auch.

    Fragen der Sexualität (insbesondere der queeren) wurde weitgehend ignoriert, da war der Religionsunterricht aber kein Sonderfall.

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    Dein Argument, dass es keine Sonderbehandlung für eine Religionsgemeinschaft geben soll, ist richtig. Aber aus meinen Erfahrungen heraus sehe ich in dem katholischen oder evangelischen Religionsunterricht keine nennenswerte "Gefahr". Mich hat der Religionsunterricht jedenfalls dazu gebracht, es zu hinterfragen, wenn Pfarrer in den Kirchen munter mit Bibeltexten aus verschiedenen Epochen und Zeiten hantierten.
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    Ich persönlich könnte mir, vielleicht parallel mit Ethik, ein Fach "Religionskunde" vorstellen, in dem Schüler nicht nach Konfession oder Glauben getrennt werden, sondern gemeinsam lernen, welche Religionen es gibt, und wie Menschen mit ihnen umgehen: Vom unhinterfragten Befolgen von Geboten - über die historisch-kritische und psychologische Auseinandersetzung - bis zur bewussten und begründeten Ablehnung. Dazu bräuchte es aber wirklich sehr gut ausgebildete Lehrkräfte mit interkulturellem Wissen.
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