Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38021
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Belgien schmeißt homophoben Imam aus dem Land


#21 SäkularAnonym
#22 seb1983
  • 29.01.2021, 16:24h
  • Antwort auf #19 von SchleicheR
  • Der große Vorteil von Religionsunterricht an staatlichen Schulen ist die zumindest eingeschränkte Kontrolle des Lehrinhaltes.

    Was Jungs an saudisch und türkisch finanzierten Koranschulen mitten in Deutschland im Windschatten staatlicher Aufsicht auf türkisch und arabisch eingetrichtert würde und leider schon oft wird überlasse ich mal der Fantasie.
    Sicherlich alles auf dem Boden des Grundgesetzes damit diese später zu gut integrierten Männern werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#23 SäkularAnonym
#24 NeinAnonym
  • 29.01.2021, 17:25h
  • Antwort auf #21 von Säkular
  • Auch religionswissenschaftlicher Unterricht hat an Schulen nichts verloren. Denn da geht es naturgemäß nur um Religion.

    Stattdessen sollte es Ethik-Unterricht geben. In diesem Ethik-Unterricht darf es dann auch mal Themenblöcke zum Thema Religion geben, wo aber alle Religionen gleichberechtigt und kritisch betrachtet werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#25 KaiJAnonym
  • 29.01.2021, 18:12h
  • Antwort auf #24 von Nein
  • Doch. Einen aufklärenden Religionsunterricht muss es als Angebot an staatlichen Schulen geben, damit Kinder einem Dogmatismus entgehen können. Ein Ethikunterricht kann nur das Grundgesetz als allgemeine Grundlage haben, da es darüber hinaus schon zu einer ideologischen Beeinflussung kommen würde. Die Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz hat aber schon im Geschichtsunterricht ihren Platz, in dem Gesellschaftsformen ausführlich behandelt werden sollten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#26 LarsAnonym
  • 29.01.2021, 18:13h
  • Antwort auf #24 von Nein
  • Schüler mit einer religiös geprägten Identität sollten die Chance bekommen, sich gründlich mit Religion auseinanderzusetzen. Das Thema zu vermeiden, erzeugt keine kritische Auseinandersetzung. Gerade die ist aber wichtig für Menschen, die in einem religiös geprägten Kontext und in einem von einer bestimmten Religion geprägten Kultur aufwachsen.

    Übrigens wissen auch viele Muslime sehr wenig über ihre Religion, weshalb sie sie entweder bewusst als Tradition betrachten, oder eben nicht hinterfragen.

    Aus der Erfahrung mit radikalisierten Muslimen weiß man, dass viele, die sich radikalisiert haben, gar nicht aus streng religiösen Familien stammen.

    Ich verstehe aber, dass man sich fragen kann, warum man sich die ganzen Vorurteile und Abwertungen, die man überwunden geglaubt hat, im Zuge des interkulturellen Dialogs noch mal antun soll.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#27 LegatAnonym
  • 29.01.2021, 22:12h
  • Antwort auf #26 von Lars
  • "Schüler mit einer religiös geprägten Identität sollten die Chance bekommen, sich gründlich mit Religion auseinanderzusetzen."

    Ich sehe keinen Grund, warum das in der Schule stattfinden müsste.

    "Das Thema zu vermeiden, erzeugt keine kritische Auseinandersetzung."

    Aber ein damit auseinandersetzen auch nicht zwangsläufig. Religion ist Unterwerfung unter eine Doktrin. Das ist die Kernidee von Religion. Du sollst etwas glauben, weil andere Menschen behaupten, etwas (Gott, Zauberei, Hölle etc.), das nicht mal überprüfbar ist, sei die Wahrheit.

    "Gerade die ist aber wichtig für Menschen, die in einem religiös geprägten Kontext und in einem von einer bestimmten Religion geprägten Kultur aufwachsen."

    Die beste Lösung ist frühzeitig den Wert von Emanzipation in den Menschen zu wecken. Emanzipation ist das Gegenteil von Unterwerfung und damit von Religion.

    "Übrigens wissen auch viele Muslime sehr wenig über ihre Religion, weshalb sie sie entweder bewusst als Tradition betrachten, oder eben nicht hinterfragen."

    So wie die meisten Christen und oftmals geht das einher mit willentlicher Ignoranz. Weißt du, wenn mir Christen erklären, dass sie an die Bibel glauben, dann erkläre ich ihnen, dass ihr Gott jederzeit von ihnen verlangen könnte ihr eigenes Kind zu fesseln und zu ermorden heißt es, dass das Gott ja niemals tun würde, weil es doch der liebe Gott sei. Dann zeige ich ihnen in der Bibel die Geschichte von Abraham und Isaak und TROTZDEM bleiben sie dabei, dass Gott sowas ja niemals tun würde, obwohl das was ich behaupt exakt genau so da steht. Solche willentliche Ignoranz ist bei Bibelgläubigen erschreckend verbreitet.

    "Aus der Erfahrung mit radikalisierten Muslimen weiß man, dass viele, die sich radikalisiert haben, gar nicht aus streng religiösen Familien stammen."

    Für diese Behauptung hätte ich gerne gerne Beweise.

    "Ich verstehe aber, dass man sich fragen kann, warum man sich die ganzen Vorurteile und Abwertungen, die man überwunden geglaubt hat, im Zuge des interkulturellen Dialogs noch mal antun soll."

    Kultur <> Religion! Es ist eine der großen Lügen der Religionen zu behaupten, Religion sei untrennbar mit Kultur verbunden. Kulturschaffen bedarf keiner Religion und ganz ehrlich, wir haben genug religiöse Kunst jeder Art auf dem Planeten. Das ist schön anzusehen und anzuhören, aber es reicht!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#28 AnonymAnonym
#29 LarsAnonym
  • 30.01.2021, 00:00h
  • Antwort auf #27 von Legat
  • "Ich sehe keinen Grund, warum das in der Schule stattfinden müsste."

    Dann hast Du keinen Kontakt zu jugendlichen Schülern in Stadtteilen mit hohem muslimischen Anteil. Ich schon.

    "Kulturschaffen bedarf keiner Religion"

    Goethe (eher ein Kulturschaffender als ein Religiöser) sagte sehr schön: "Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, der hat auch Religon. Wer diese beiden nicht besitzt, der habe Religion."

    Oder, wie es sinngemäß im Taoismus heißt: "Gib den Menschen etwas, an das sie sich halten können."

    Beim Umgang mit Radikalisierung von muslimischen verweist die bpb zu Recht auf die sozialen Aspekte und die soziale Attraktivität von muslimischen Gruppen. Religiosität ist dabei nur ein Teilphänomen:

    www.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/3
    16281/muslimische-jugendarbeit
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 LegatAnonym
  • 30.01.2021, 08:33h
  • Antwort auf #29 von Lars
  • OK, wir brauchen leider ein wenig (hoffentlich wenig) Meta-Diskussion. Hier nochmal der Verlauf auf einen Blick:

    Lars: "Schüler mit einer religiös geprägten Identität sollten die Chance bekommen, sich gründlich mit Religion auseinanderzusetzen."

    Legat: "Ich sehe keinen Grund, warum das in der Schule stattfinden müsste."

    Legat: "Dann hast Du keinen Kontakt zu jugendlichen Schülern in Stadtteilen mit hohem muslimischen Anteil. Ich schon."

    Erkennst du, dass das was du schreibst 1. keine Antwort auf meine Frage ist und 2. lediglich eine haltlose Behauptung über meinen vorhandenen oder nicht vorhandenen Kontakt zu jugendlichen Schülern in Stadtteilen mit hohem muslimischen Anteil ist? Außerdem hast Du nicht dargelegt, welche Rolle das in dieser Diskussion spielen sollte. Ich habe eine Vermutung was du damit sagen möchtest, aber ich will es von dir hören. Du musst dir bitte mehr Mühe mit deiner Argumentation geben.

    "Goethe (eher ein Kulturschaffender als ein Religiöser) sagte sehr schön: "Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, der hat auch Religon. Wer diese beiden nicht besitzt, der habe Religion.""

    Goethes persönliche Meinung einer angeblichen Untrennbarkeit von Wissenschaft, Kunst und Religion ist ein Hirnfurz, der allein durch die Tatsache wiederlegt ist, dass Kunst, Wissenschaft und Religion völlig unabhängig voneinander existieren können und heutzutage in der Regel auch tun. Beispiel: Wie viele wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Aerodynamik gibt es, die mit einem vom Wissenschaftler persönlich gemalten Bildnis der Jungfrau Maria beginnen? Ziemlich sicher keine einzige! Warum? Weil der Wissenschaftler, selbst wenn er überzeugter Katholik sein sollte weiß, dass diese Dinge nicht in eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Aerodynamik gehören.

    "Oder, wie es sinngemäß im Taoismus heißt: "Gib den Menschen etwas, an das sie sich halten können.""

    Eine weitere wichtige Kernidee von Religion: Anstatt die Menschen zu befreien, indem man ihnen zeigt, wie sie selbst zu Fischern werden, wirf ihnen zwei Fische hin, um sie weiterhin in Abhängigkeit zu halten.

    "Beim Umgang mit Radikalisierung von muslimischen verweist die bpb zu Recht auf die sozialen Aspekte und die soziale Attraktivität von muslimischen Gruppen. Religiosität ist dabei nur ein Teilphänomen:

    m.bpb.de/politik/extremismus/radikalisierungspraevention/316
    281/muslimische-jugendarbeit

    "

    Muslimische Jugend in Deutschland e. V. (MJD)
    Muslimisches Jugendwerk e. V.
    JUMA e. V. (jung, muslimisch, aktiv)
    M.A.H.D.I. e. V.
    Bund muslimischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BMPF)
    MOSAIQ e. V.
    Stand up gegen Rassismus e. V.
    MUJOS e. V. (Muslimische Jugendcommunity Osnabrück)

    Wunderbar, alles eingetragene Vereine und daher staatlich gefördert und kontrolliert. Gefällt mir sehr gut, unterstütze ich sehr gerne und ist ein weiterer Grund dafür, dass Religionsunterricht an Schulen nicht benötigt wird. Die Schule sollte niemals Weltbilder propagieren, sondern integrativ einordnen und die kritische Auseinandersetzung fördern. Verbannung von jeglichem Religionsunterricht und Einführung von verpflichtendem Ethikunterricht für alle ist die Antwort. Ich habe nichts von dir gelesen, was meine Überzeugung in dieser Hinsicht widerlegen würde. Ich hoffe aber, dass da noch was richtig gutes von dir kommt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »

» zurück zum Artikel