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Oscar-Preisträger

Trauer um Christopher Plummer

Mit 82 Jahren gewann er für seine Rolle als schwuler Spätzünder in "Beginners" seinen ersten Oscar – nun trauert Hollywood um den in Kanada geborenen Schauspieler Christopher Plummer. Er wurde 91 Jahre alt.


Späte Liebe: Hal (Christopher Plummer, re.) und Andy (Goran Visnjic) in "Beginners" (Bild: Focus Features)

Der kanadische Oscar-Preisträger Christopher Plummer ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge im Alter von 91 Jahren gestorben. Plummer sei ein "außergewöhnlicher Mann gewesen", teilte sein Management am Freitag nach Berichten unter anderem des Senders ABC und des Filmportals "Hollywood Reporter" mit. "Durch seine Kunst und Menschlichkeit hat er alle unsere Herzen berührt und sein legendäres Leben wird für alle kommenden Generationen Bestand haben. Er wird für immer bei uns sein." Plummer starb laut Mitteilung in seinem Haus im US-Staat Connecticut.

Oscar für beste Nebenrolle in "Beginners"

Plummer war mehr als 50 Jahre im Filmgeschäft tätig. Er spielte 1965 in der Musical-Adaption "Meine Lieder – meine Träume" den Baron von Trapp, wirkte in Filmen wie "12 Monkeys" und "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" mit. 2012 holte der damals 82-Jährige den ersten Oscar in seiner langen Karriere – für die beste Nebenrolle in dem Drama "Beginners". Darin spielt er einen Mann, der erst im hohen Alter nach dem Tod seiner Frau sein Coming-out hat und sich in ein wildes, buntes und energiegeladenes schwules Leben stürzt. Plummer war nach Angaben der Filmakademie der älteste Schauspieler, der in dieser Kategorie einen Oscar erhielt. Der Film ist auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Direktlink | Deutscher Trailer zu "Beginners"

2018 wurde er ein weiteres Mal als "Bester Nebendarsteller" nominiert. In dem Entführungsthriller "Alles Geld der Welt" spielte er unter der Regie von Ridley Scott den Ölmilliardär Jean Paul Getty. Zu seinen letzten Auftritten vor der Kamera gehörte die Krimikomödie "Knives Out – Mord ist Familiensache" (2019) mit Daniel Craig als Privatdetektiv und Plummer, als ungeliebter Familienpatriarch, der auf mysteriöse Weise stirbt. (cw/dpa)



#1 Julian SAnonym
  • 06.02.2021, 14:37h
  • Eine wahre Schauspiel-Legende, der praktisch bis zuletzt drehte. Mit über 90 Jahren noch Filme zu machen, ist schon was besonderes.

    Unvergessen ist er mir auch in dem Musical-Film "Sound of Music" an der Seite von Julie Andrews. Aber er hat auch so viele andere tolle Rollen gespielt.

    Der hat seinen Platz im Schauspiel-Olymp sicher.
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#2 Miguel53deProfil
  • 06.02.2021, 20:04hOttawa
  • Vor rund fünf Jahren hatte ich das Glück, ihn live auf der Bühne zu sehen. Er trat beim Festival Music & Beyond in Ottawa auf. In einem Programm Shakespeare and Music, das er selbst entwickelt hatte.

    Als Volontär der Festival-Organisation bewachte ich die Türen zum Green Room, seiner Garderobe. So konnte ich ihn außerhalb der Bühne sehen und ein paar Worte mit ihm wechseln.

    Ein älterer Herr in einer simplen Strickweste. Kleiner als ich. Freundlich, aber unauffällig.

    Und dann stand er auf der Bühne. Wirkte groß. Frisch. Unglaublich beeindruckend. 11/2 Stunden ohne Pause und ohne jeden Stotterer.

    Was für ein Künstler.

    Er wird fehlen!
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#3 Große KünstlerAnonym
  • 07.02.2021, 21:54h
  • Antwort auf #2 von Miguel53de
  • Das ist meistens so bei den wirklich großen Künstlern.

    Die sind privat ganz bescheiden und freundlich.

    Diejenigen, die irgendwelche Allüren haben, sind meistens die, die eigentlich nur D-Promis sind und nichts können. Irgendwelche Möchtergern-Stars wie die ganzen Reality-"Stars" und "Influencer".
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