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Trading-Tipps für Anfänger: Erfolgreich an der Börse handeln

Der Börsenhandel bietet online eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, um seine Geldanlagen zu vermehren! Was ist dabei zu beachten? Jetzt online informieren!


Erst die Trading-Grundlagen lernen und dann einsteigen! (Bild: MayoFi / pixabay)
  • 8. Februar 2021, 05:45h, noch kein Kommentar

Die Deutschen sind aufgrund eines ausgeprägten Sicherheitsbedürfnisses in Sachen Geldvermehrung eher konservativ eingestellt. Für viele war das Sparbuch die sicherste Form der Geldanlage, mit der man hoffte, seine Altersreserven zu sichern. Doch nach einem Jahrzehnt der Nullzinsen wird in allen Gesellschaftsschichten klar, dass mit sicheren Anlagen eher Geld verbrannt anstatt vermehrt wird.

Mittlerweile kann von der Couch aus investiert und gehandelt werden. Das erweist sich vor allem in der Corona-Krise als besonders praktisch. Doch niemand sollte so blauäugig sein, zu glauben, dass damit das Konto im Handumdrehen gefüllt wird. Um an der Börse online Geld verdienen zu können, muss jeder Neuling vorab die Spielregeln und das Börseneinmaleins lernen. So empfiehlt auch der bekannteste Trading Blog, sich erst einmal das Handwerkszeug anzueignen, bevor das eigene Kapital eingesetzt wird.

Traden lernen im Selbststudium

Für das Börsengeschäft gibt es keinen Studiengang und man kann es auch nicht in einer Ausbildung im Lehrberuf lernen. Trotzdem schadet es nicht, einige Fachbücher zu wälzen und Tutorials und Webinare aus dem Internet anzuschauen, in denen erfahrene Trader ihr Wissen oft kostenlos weitergeben. Zudem gibt es in den sozialen Netzwerken inzwischen viele Trading-Gruppen, die zum Informationsaustausch einladen.

Ein ausgeprägtes Fundament an Wissen ist die Grundlage dafür, das Börsengeschehen zu verinnerlichen. Denn beim Trading geht es in der Regel darum, Entscheidungen automatisiert und in kurzer Zeit zu treffen.

Der Weg zum ersten Trade

Entgegen der landläufigen Meinung darf nicht jeder an der Börse handeln. Dafür ist eine Zulassung von der Bafin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) notwendig. Die Lizenz zum Handeln wird nur einem Broker erteilt. Bei diesem wird das Depot eröffnet und er organisiert und reguliert die Geldflüsse zwischen Börse und Trader. Das kann entweder ein Brokerbüro sein oder eine andere Finanzinstitution wie die Hausbank. Heutzutage wird dabei vom Online-Broker gesprochen. Es wird empfohlen, sich bei der Suche nach dem geeigneten Broker nicht unter Druck setzen zu lassen und abzuwägen, welches Brokerprofil den eigenen Ansprüchen entspricht. Ist doch das Angebotsspektrum weit gespreizt.

Für Einsteiger eher weniger geeignet erweist sich der Discount-Broker. Dieser verlangt wenige bis keine Gebühren, offeriert aber auch nur die Eröffnung eines Depotkontos und das nackte Verwalten der Trades. Deshalb empfiehlt sich für Anfänger ein Broker, der einen gewissen Beratungsumfang anbietet. Insbesondere erweist sich ein Demokonto als nützlich. Damit kann das Trading geübt werden, bevor es ans Eingemachte geht. Die Handlungen beim Traden müssen automatisiert werden und in Fleisch und Blut übergehen. Ansonsten ist dem Trader schwerlich Erfolg beschieden.

Trading-Typen

Beim Börsenhandel werden zwei Großgruppen unterschieden. Es handelt sich dabei um sogenannte Investoren und eben die Trader. Erstere handeln unter langfristigen Gesichtspunkten. Das entscheidende Instrument ist die Fundamentalanalyse. Hierbei werden so viele Informationen wie möglich über ein Wertpapier gesammelt. Investoren betrachten sowohl das Betriebskapital und -vermögen als auch die Umsätze und Dividenden. Zudem werden übergeordnete politische und gesellschaftliche Faktoren bewertet. Demgegenüber konzentriert sich der Trader ausschließlich auf die Chartanalyse. Für ihn sind nur die historischen Kursbewegungen maßgeblich. Er untersucht die Charts nach Trends und richtet sein Handeln darauf aus.

Dabei unterscheidet der Insider drei Typen des Tradings. Sie werden anhand der Zeitschiene klassifiziert: So lässt der Swing-Trader Positionen gerne mehrere Tage offen, um von eher längerfristigen Trends zu profitieren. Am Wochenende, wenn nicht gehandelt wird, läuft er aber dabei in Gefahr, von negativen Erscheinungen wie z. B. Naturkatastrophen oder politischen Umstürzen überrascht zu werden. Demgegenüber lässt der Daytrader seine Positionen höchstens einige Stunden offen. Am Abend schließt er alle Positionen und findet einen ruhigen Schlaf. Beim Scalping benötigt der Trader Nerven aus Stahl. Positionen werden nur Sekunden bis Minuten offengehalten, um von den sehr kurzfristigen Ausschlägen eines Trends zu profitieren. Aufgrund der vielen Trades empfiehlt sich hier ein Broker, der wenige bis gar keine Gebühren berechnet. (ak)