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- 11. November 2005 1 Min.
Wien Nach dem gestrigen Urteil des Verfassungsgerichtshofes, homosexuelle Lebenspartnerschaften bei der Krankenversicherung gleichzustellen, ist in der österreichischen Regierungskoalition ein Streit um die Homo-Ehe wieder aufgeflammt. Justizministerin Karin Gastinger vom kleinen Koalitionspartner BZÖ sieht sich in ihrer "Einschätzung bestätigt, dass eine Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften notwendig ist", sagte sie heute morgen dem Radiosender Ö1. Bereits im September hatte sie sich für eine "Homo-Ehe light" eingesetzt, die größte Homo-Gruppe HOSI Wien kritisierte jedoch, dass ihr Projekt "nicht besonders weitgehend" sei (siehe queer.de-News). Dagegen wehrt sich der große Koalitionspartner ÖVP gegen jede "eheähnliche" Anerkennung homosexueller Partnerschaften: "Ich halte von Eingetrangenen Partnerschaften überhaupt nichts. Das ist eine Ehe zweiter Klasse", so ÖVP-Justizsprecherin Maria Fekter. "Für uns sind homosexuelle Lebensgemeinschaften auch wie eine Lebensgemeinschaft zu behandeln und nicht wie eine Ehe - egal ob erster oder zweiter Klasse." (dk)














Ich finde es interessant, dass Schwule in diesen Tagen ganz selbstverständlich die Ehe einfordern, als gebe es nichts besseres.