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  • 11. November 2005 12 1 Min.

Wien Nach dem gestrigen Urteil des Verfassungsgerichtshofes, homosexuelle Lebenspartnerschaften bei der Krankenversicherung gleichzustellen, ist in der österreichischen Regierungskoalition ein Streit um die Homo-Ehe wieder aufgeflammt. Justizministerin Karin Gastinger vom kleinen Koalitionspartner BZÖ sieht sich in ihrer "Einschätzung bestätigt, dass eine Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften notwendig ist", sagte sie heute morgen dem Radiosender Ö1. Bereits im September hatte sie sich für eine "Homo-Ehe light" eingesetzt, die größte Homo-Gruppe HOSI Wien kritisierte jedoch, dass ihr Projekt "nicht besonders weitgehend" sei (siehe queer.de-News). Dagegen wehrt sich der große Koalitionspartner ÖVP gegen jede "eheähnliche" Anerkennung homosexueller Partnerschaften: "Ich halte von Eingetrangenen Partnerschaften überhaupt nichts. Das ist eine Ehe zweiter Klasse", so ÖVP-Justizsprecherin Maria Fekter. "Für uns sind homosexuelle Lebensgemeinschaften auch wie eine Lebensgemeinschaft zu behandeln und nicht wie eine Ehe - egal ob erster oder zweiter Klasse." (dk)

-w-

#1 Adrian AhlhausAnonym
  • 11.11.2005, 13:23h
  • Die achtziger Jahre lassen grüßen. Man hatte die Diskussion. Will man so sein wie die Heten, also diese kopierenund eine Ehe zwischen gleichgeschlechtichen Paaren anstreben, oder möchte man eine alternative Lebenspartnerschaft die nicht so tut, als sein der "Hafen der Ehe" ein lohenswertes Ziel, denn das nur zweitklassig, einendend und schreibt überkommene Rollen zu.
    Ich finde es interessant, dass Schwule in diesen Tagen ganz selbstverständlich die Ehe einfordern, als gebe es nichts besseres.
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#2 wolfAnonym
  • 11.11.2005, 13:50h
  • immer wieder diese lächerliche worthülse "ehe", die keiner definieren kann !
    wenn 2 menschen zusammenleben wollen, dann sollen sie dürfen !
    daraus entstehen rechte und pflichten, klar, aber ursprünglich waren diese doch mal dafür gedacht, eine solche gemeinschaft zu stützen, oder ?
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#3 KritikerAnonym
  • 11.11.2005, 14:16h
  • Selbst einige Schwule sind nun endlich dahinter gekommen, dass man nicht um jeden Preis anders sein muss. Dieses "Andere" war ja mal ein Zeit lang interessant und hat öffentliches Interesse erregt, doch mittlerweile können einem diese ewig-gestrigen und aufmerksamkeitssüchtigen Homos nur noch leid tun.

    Auch wenn es immer wieder schrille Typen gibt, so ist doch eine große Zahl von Schwulen einfach "normal geworden" und im Bürgertum angekommen. Man hat auch für sich entdeckt, dass Homosexualität und traditionelle Werte sich nicht ausschließen.
    Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich, denn nur so kann man ein "normales" Leben führen, auch wenn manch einem dies wohl zu spießig ist. Homosexualität wird so zur Nebensächlichkeit, die auch das Linkshändertum.
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