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Einzelkommentar zu:
Google ehrt Fredy Hirsch mit Doodle


#27 stromboliProfil
  • 15.02.2021, 00:49hberlin
  • Antwort auf #22 von kuesschen11
  • ich würde gerne in dem zusammenhag einen artikel aus der siegessäule einbringen, der sich mit dem thema der unsichtbarkeit des gleichgeschlechtlichen unter den dortens entrechtet eingepferchten menschen beschäftigt.

    Dort beginnt, dass düstere verhältnis der wegen herkunft- rasse -kriegsgefangenschaft -religionszugehörigkeit & politischer verfolgung entrechteten, im hinblick auf ihr verhältnis zu den rosawinkelträgern aufarbeitet.

    www.siegessaeule.de/magazin/queere-geschichte-des-holocaust/

    Was im tagesspiegelartikel selbst heute noch rüberkommt, wo mitinsassen eine inhaltliche fortführung ihrer damaligen lagerpolitik betreiben...
    "die tschechische Vereinigung der Holocaustüberlebenden, in ihrem Newsletter nach Zeugen des Paares suchen zu wollen, wurde überraschenderweise zunächst zurückgewiesen. Eine Überlebende legte ihr Veto ein. Auch wenn alle wüssten, dass Hirsch schwul gewesen war, so sollte darüber nicht gesprochen werden. Das würde sein Andenken beschmutzen.

    Historikerin Anna Hajkova geht mit gutem grund davon aus, dass es bezüglich der von den nazis ermordeten ",dank" dieser denkhaltung, mit einem weitaus höheren anteil an ermordeten gleichgeschlechtlichen menschen zu rechnen ist.
    Verdeckt u.a. durch die zuordnung zu den anderen, der sogn. "endlösung" zugeführten hauptgruppen aus juden_sinti-roma_russische kriegsgefangene.

    Das knüpft hierbei auch an die diskussion um die lesbische leidensgeschichte und ihre allgemeine marginalisierung in wahrnehmuzng und geschichtsschreibung.
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