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"No woman no cry"

Adam Rippon ist verlobt

Zwischen Schneeschaufeln und Netflixschauen fanden Adam Rippon und sein finnischer Freund auch noch Zeit, sich schicke Ringe zu kaufen.


Jussi-Pekka Kajaala (li.) und Adam Rippon stoßen auf ihr gemeinsames Leben an (Bild: Instagram / jussipekkakajaala)

Der 30-jährige US-Eiskunstläufer Adam Rippon hat am Mittwoch auf Instagram seine Verlobung mit dem aus Finnland stammenden Immobilienhändler Jussi-Pekka Kajaala bekanntgegeben. Die beiden Männer gehen seit 2018 miteinander aus (queer.de berichtete). Sie hatten sich über die Dating-Plattform Tinder kennengelernt, die sich eigentlich hauptsächlich an Heterosexuelle wendet.

Kajaala kommentierte seinen Instagram-Eintrag zur Verlobung mit dem Scherz: "No woman no cry". Rippon ging etwas mehr ins Detail. Der in Los Angeles lebende Olympionike erklärte, dass er seinen Freund wegen der Corona-Pandemie fast das ganze Jahr 2020 hindurch nicht gesehen habe. "Als es endlich eine Chance für mich gab, nach Finnland zu kommen und ihn zu treffen, habe ich sie ergriffen. Ich war dort zwei Monate lang", schrieb der Sportler, der wie US-Präsident Joe Biden in Scranton (Pennsylvania) geboren worden war.

Die Zeit vertrieben hätten sich die beiden damit, dass Rippon seinem Freund "fünf Millionen Witze" erzählt habe, die er für eine geplante Comedyserie nutzen wolle. Hintergrund ist, dass der Wintersportler, der 2018 seine Karriere auf dem Eis beendete, derzeit mit Medienprofi Susan Kittenplan und Drehbuchautor Billy Finnegan ("Grace and Frankie") eine Produktion über die Welt des Eiskunstlaufens für den großen US-Sender NBC plant. Außerdem habe Rippon Schnee geschippt, damit sein Freund "an der Hütte arbeiten kann, die er gerade baut". Neben einem Netflix-Marathon habe sich das Paar "ein paar Ringe gekauft und das Zauberwort gesagt", so Rippon.

Adam Rippons größter sportlicher Erfolg ist der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang (queer.de berichtete). Bei dieser Olympiade sorgte er auch durch seine Kritik am US-Delegationsleiter, dem damaligen Vizepräsidenten Mike Pence, für Schlagzeilen. Pence, ein evangelikaler Christ, gilt als extrem LGBTI-feindlich und hatte beispielsweise in seinem ersten Kongresswahlkampf für "Homo-Heilung" geworben (queer.de berichtete). 2018 gewann er auch die Realityshow "Dancing with the Stars", die US-Version der RTL-Sendung "Let's Dance" (queer.de berichtete). (dk)