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Kommentare zu:
Benvenuto Cellini – Bisexueller, Künstler, Mörder


#1 MarcAnonym
  • 13.02.2021, 12:53h
  • Vielen Dank für diese informative und kenntnisreiche Darstellung! Wieder einmal sehr bereichernd und wirklich interessant.
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#2 AtreusProfil
  • 13.02.2021, 16:20hSÜW
  • Kritik: Die Frequenz, mit der Du, Erwin, hier Deine Beiträge veröffentlichst, ist viel zu gering. Danke für diesen und all die vorangegangenen Einblicke in queere Geschichte, bzw. in die Geschichte queerer Persönlichkeiten.

    Idee: Kann man Dir nicht einen Blog auf queer.de widmen, mit einer Vorstellung Deiner Person, analog zur Marke Phil Hollister? - Als kulturhistorisches Gegengewicht zu dessen Bestandsaufnahme der Gegenwart?!
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#3 Erwin In het PanhuisAnonym
  • 14.02.2021, 07:30h
  • Antwort auf #2 von Atreus
  • Vielen Dank für Deine "Kritik" bzw. Dein Lob. Weil ich diese Artikel in meiner Freizeit schreibe und aufgrund des notwendigen Rechercheaufwandes sind allerdings mehr als durchschnittlich zwei Artikel im Monat leider nicht möglich.
    Was den zweiten Teil deines Kommentars angeht, werden die Macher von queer.de diese und andere Entwicklungen im Blick haben und ggf. mit konzeptionellen Veränderungen reagieren.
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#4 KunstfreundAnonym
  • 14.02.2021, 10:11h
  • Vielen Dank für deinen sehr gut recherchierten und umfassenden Artikel zu einem außergewöhnlichen Künstler
    Ich habe schon als Junge über ihn gelesen aber natürlich nicht über seine Sexualität
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#5 AtreusProfil
#6 MadashtonAnonym
  • 14.02.2021, 11:49h
  • Einfach merci für diesen spannenden Artikel, hab gerade Sehnsucht nach Florenz bekommen und endlich entscheiden können, welche Skulptur ich noch für mein Zimmer haben will - hab mir gerade eine Replik des Perseus besorgt :) Liebe Grüsse aus der verschneiten Schweiz, Patrick
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#7 Geniale KunstAnonym
  • 15.02.2021, 13:52h
  • Wieder ein großartiger Artikel !

    Hast du schon mal überlegt, Deine Beiträge gedruckt zu einem Buch zusammen zu fassen ?
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#8 Erwin In het PanhuisAnonym
  • 15.02.2021, 15:17h
  • Antwort auf #7 von Geniale Kunst
  • Ich freue mich, dass Du meine Beiträge als geeignet ansiehst, in einem Buch veröffentlicht zu werden.
    Leider ist ein Buch viel schwieriger als viele kleine Online-Aufsätze umzusetzen. Meine Bücher über die BRAVO und die Simpsons haben nur deshalb gut funktioniert, weil es populäre und über Deutschland hinaus bekannte Themen sind. Mein Buch über die schwule Geschichte in Köln war nur durch massive Unterstützung vom Centrum Schwule Geschichte möglich.
    Für mein Buch über die Sex-Komödien der 70er Jahre habe ich keinen Verlag gefunden und es erschien deshalb im Selbstverlag. Über Amazon verkaufe ich hier 1-2 Bücher pro Monat, pro Buch verdiene ich hier übrigens 10 % = 1 Euro. Männerschwarm und Quer-Verlag sind bei meinen Anfragen immer skeptisch geblieben. Historische Themen sind nicht populär und lassen sich nur schwer verkaufen.
    Wenn einige meiner rund hundert Queer-Artikel als Buch erscheinen sollten, würde ihnen zudem der rote Faden fehlen. Auch das Urheberrecht an den Fotos stellt sich bei Print in ganz anderer Form als bei digitaler Form. Insofern bleibt ein Buchprojekt kaum umsetzbar.
    Positiv ausgedrückt: Kostenlos abrufbare Online-Artikel bei Queer.de sind für meine Themen, für meinen Wunsch möglichst breit zu wirken und für die Leserschaft die zur Zeit beste Form der Veröffentlichung.

    www.amazon.de/-/en/Erwin-In-het-Panhuis/e/B00DWXSAWC?ref=sr_
    ntt_srch_lnk_2&qid=1613396114&sr=8-2
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#9 RetroGayProfil
  • 16.02.2021, 14:02hDortmund
  • Antwort auf #8 von Erwin In het Panhuis
  • "Männerschwarm und Quer-Verlag sind bei meinen Anfragen immer skeptisch geblieben. Historische Themen sind nicht populär und lassen sich nur schwer verkaufen."

    Ja, das ist traurig.
    Dabei könnte das Wissen um die Geschichte von LGBT und deren Leistungen in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik die heutige Community in ihrem Selbstbewußtsein stärken.
    Zudem herrscht das Diktat einer heteronormativen Sichtweise,
    die Kunst, Kultur und Geschichte von LGBT der Vergangenheit unsichtbar macht und kleinredet.
    Wie oft kommt das Argument, dass die Homosexualität/Queerness einer historischen Person nicht zweifelsfrei beweisbar wäre.
    Und selbst wenn, sei es ja nicht relevant,
    weil es -genau wie heute- Privatsache ist
    und damit unsichtbar bleiben soll.
    Der Beweis, dass eine vermeintlich heterosexuelle Person der Geschichte auch tatsächlich so hetero war, wie es die Heteronormativität verlangt, muß hingegen nie erbracht werden.
    Da herrscht eine Hybris anzunehmen,
    dass das, was hochwahrscheinlich ist, auch tatsächlich ist.
    Nur bei hochwahrscheinlich queeren Sexualitäten wird eine Beweisführung verlangt, die meistenfalls nicht zweifelsfrei zu führen ist.
    Dies führt dann dazu, dass diese Person, ihre Leistungen und ihre Bedeutung nicht als queer wahrgenommen werden darf.

    Tatsächlich wurden über Jahrhunderte Darstellungen von Homosexualität systematisch ausradiert.
    Bei griechischen und römischen Keramiken wurde sie einfach herausgekratzt, oder in der Museumsvitrine nach hinten gedreht.
    Homoerotische Shunga wurden aus den Kopfkissenbüchern herausgeschnitten und vernichtet.
    Wieviele Nachlässe von alleinstehenden Onkeln und Tanten wurden über die Jahrhunderte von queerem Inhalt gesäubert?
    Es ist ein Wunder, das queere Kunst und Antiquitäten überhaupt noch existieren.

    Und wie schön für all diejenigen, die mit ihrem heteronormativen Bullsh*t die hegemoniale Männlichkeit weiter festzementieren wollen,
    dass wir uns für die Hinterlassenschaften unseres kulturellen Erbes so wenig interessieren.
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#10 RetroGayProfil
  • 16.02.2021, 14:23hDortmund
  • Antwort auf #9 von RetroGay
  • Herzlichen Dank für deine Beiträge!
    (Irgendwie sind gerade meine Gedanken mit mir durchgegangen)
    Leider sind ja viele Bücher, die du anführst vergriffen oder sündteuer. Auch das ist leider ein Zeichen des allgemeinen Desinteresses.
    Umso schöner, dass du uns an deinem Wissen mit solch erhellenden Beiträgen teilhaben läßt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »

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