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  • 12. November 2005 15 1 Min.

Berlin Franz Müntefering (SPD) hat heute in einer Pressekonferenz erklärt, dass beim Antidiskriminierungsgesetz (ADG) keine Einigkeit mit der Union erzielt worden sei. Es gebe noch Verhandlungsbedarf, so der Noch-SPD-Chef und designierte Vizekanzler. Gestern war im Koalitionsvertrag vereinbart worden, dass lediglich die EU-Richtlinien umgesetzt werden würden. Das hieße, dass Schwule und Lesben beim Zivilrecht nicht vor Diskriminierungen geschützt wären. Müntefering sprach nun von "großen Lücken" insbesondere bei der Einbeziehung von Alten, Behinderten und Homosexuellen. Er wandte sich gegen eine "sklavische Umsetzung". Die designierte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte hingegen, die EU-Richtlinie müsse eins zu eins umgesetzt werden. Obwohl keine weiteren Details bekannt wurden, lobte der Lesben- und Schwulenverband (LSVD), dass "die SPD bei diesem wichtigen gesellschaftspolitischen Thema standhaft geblieben" sei. (dk)

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-w-

#1 TedAnonym
  • 12.11.2005, 23:47h
  • Das klingt stark nach Alibi-Aussage. Ich bezweifle, dass die SPD sich hier durchsetzen kann. Es scheint ja nicht so wichtig für die Herren Genossen zu sein.

    Aber ich hoffe natürlich, ich liege falsch!
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#3 SaschaAnonym
  • 13.11.2005, 00:44h
  • Off-Topic:
    Sicherlich stellvertretend für viele hier möchte ich dem Redaktionsteam von queer.de ein ganz dickes Lob dafür aussprechen, dass sogar Samstagnacht Texte überarbeitet und Beiträge aufgenommen werden und natürlich dafür, dass diese Seite das Zeug dazu hat, eine ganz wichtige Kommunikationsplattform für die Gay Community, für Menschenrechte und für eine Kultur des Respekts vor der Vielfalt zu werden.
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