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Deutsche ESC-Hoffnung

Jendrik Sigwart seit vier Jahren mit Freund zusammen

Mit seiner Nominierung als deutscher Beitrag für den Grand Prix schoss Jendrik Sigwart diesen Monat schlagartig ins Licht der Öffentlichkeit – jetzt berichtet der Hamburger ein bisschen über sich.


Jendrik Sigwart wird am 22. Mai um viele "douze points" kämpfen (Bild: NDR)

Die diesjährige deutsche ESC-Hoffnung Jendrik Sigwart ist nicht mehr zu haben: "Ich bin seit vier Jahren mit meinem Freund Jan zusammen. Wir leben in einer Wohnung in Hamburg", erklärte der 26-Jährige gegenüber der "Bild"-Zeitung. Sein Freund ist zwei Jahre älter und gebe ihm stets Kraft: "Ich liebe ihn!", so der Musicaldarsteller. Er hoffe, dass ihn sein Freund trotz Corona zum ESC nach Rotterdam begleiten kann.

Sigwart wurde erst Anfang Februar vom Norddeutschen Rundfunk als diesjähriger deutscher ESC-Sänger vorgestellt (queer.de berichtete). Der gebürtige Hamburger habe in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys überzeugt, erklärte der NDR damals. Der Song, mit dem er 39 Jahre nach Nicole und elf Jahre nach Lena Meyer-Landrut die ESC-Krone wieder nach Deutschland holen will, soll erst kommende Woche bekannt gegeben werden. Das Lied hatte Sigwart auf seinem Lieblingsinstrument, der Ukulele, selbst komponiert. Auf Instagram, so verriet er kürzlich, habe er den Songtitel schon in einem Posting versteckt – er will aber nicht sagen wo. In dem sozialen Netzwerk hatte er bereits seinen Weg zum ESC in kurzweiligen Videos begleitet.

Der "Bild"-Zeitung verriet Sigwart auch, dass er seine Erwartungen auf ein gutes Ergebnis niedrig hält. "Natürlich möchte ich gern gewinnen. Aber ich wäre auch auf dem letzten Platz nicht frustriert." Menschen, die sich in sozialen Netzwerken über sein oft fantasievoll gestaltetes Äußeres lästern, betrachte er mit Anteilnahme: "Ich bin ja auch ein komischer Kauz und falle auf. Für Leute, die sich über mich lustig machen, fühle ich nur Mitleid."

Das TV-Publikum bekommt den diesjährigen deutschen Beitrag erstmals kommende Woche am Donnerstag (25. Februar) um 17.50 Uhr und 19.56 Uhr im Ersten zu hören. Das Finale in Rotterdam, für das Deutschland automatisch gesetzt ist, soll dann am 22. Mai stattfinden. Noch ist wegen der sich ständig verändernden Corona-Lage unklar, ob Publikum im Saal sein wird – der Stehplatz vor der Bühne soll durch den Green Room, also dem Aufenthaltsbereich von Künstler*innen und ihren Delegationen, ersetzt werden. Im schlechtesten Fall würden auch sie nicht anreisen und aus der Heimat zugeschaltet. (cw)