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Reisen

Drei der LGBTI-freundlichsten Städte in den USA

Ist die Pandemie erst einmal vorbei, empfehlen wir Reisen nach San Francisco, Las Vegas und Portland.


San Francisco gilt seit Jahrzehnten als queere Metropole der Vereinigten Staaten (Bild: timberfoster / unsplash)
  • 17. Februar 2021, 06:53h, noch kein Kommentar

Die USA haben bereits einen langen Werdegang hinter sich und werden immer LGBTI-freundlicher. Laut einem Index für queere Reisende liegt USA bereits auf Platz 24, kurz hinter Deutschland, und ist damit eine der sichersten Reiseziele. Besonders in einigen Städten wird die LGBTI-Community mit offenen Armen empfangen und mit grandiosen Pride-Festivals gefeiert. Wer in die USA reisen möchte, sollte sich diese drei Metropolen im Westen auf die Agenda schreiben. Hier lebt und liebt der Pride das ganze Jahr über.

San Francisco, Kalifornien

Die kalifornische Metropole an der Bay wird nicht ohne Grund oftmals die "Schwulen-Hauptstadt der Welt" genannt. Schon seit langer Zeit gilt San Francisco als eine der LGBTI-freundlichsten Städte der USA, wo alle Farben des Regenbogens zusammenkommen. Mit einer der größten und bekanntesten LGBTI-Communitys, zahlreichen schwulenfreundlichen Vierteln und Bars sowie dem absoluten Highlight des Jahres, dem San Francisco Pride Festival mit jährlich 50.000 Besuchern, ist die Stadt an der Bucht ein echter Queer-Hotspot.
Auch abseits des Festivals wartet bestes Entertainment für die Community. Zum Beispiel ist das Castro District eine der ersten Schwulenviertel in den gesamten USA, wo die LGBTI-Kultur gelebt, geliebt und gefeiert wird. Unter anderem das Castro Theatre und das GLBT History Museum sowie der LGBT Walk of Fame können hier besucht und bewundert werden. Events wie das San Francisco International LGBT Film Festival und der Dyke March sind allemal einen Besuch wert und bieten farbenfrohe Spektakel.

Las Vegas, Nevada

Die glitzernde Wüstenmetropole ist eine hervorragende Destination für queere Reisende. Las Vegas in Nevada hält alles, was es verspricht und heißt lesbische, schwule, bisexuelle und trans Besucher willkommen. 2016 wurde Las Vegas im ersten Jahr der Gay Travel Awards sogar zur Destination des Jahres gekürt. Die Casinos sind für alle Besucher die erste Anlaufadresse, die sich am Strip aneinanderreihen. Auf den Spielflächen wartet mit einer Vielzahl an Spielautomaten und Spieltischen erstklassige Unterhaltung. Diese Spiele gewinnen aktuell stark an Beliebtheit, während im Internet bei zahlreichen Anbietern regelmäßig jede Menge neue Online-Slots veröffentlicht werden. Im Netz kann man sie sogar kostenlos ausprobieren, wodurch immer mehr Menschen den Spielspaß der Slotmaschinen entdecken und auch in Las Vegas die Walzen zum Rollen bringen. Mit dem Online-Slot Quick Hit Las Vegas kommt sogar schon online Vegas-Stimmung auf. Besonders zu empfehlen sind in der Wüstenmetropole die Casinos Wynn und Encore, denn hier gibt es sogar einen dedizierten Pride Concierge für LGBTI-Gäste.

Auch abseits der Spielfläche wartet in Las Vegas Action und Unterhaltung pur. Neben grandiosen Shows, Musicals und Partys gibt es in Las Vegas mit "RuPaul's Drag Race". Drag-Shows der Extraklasse. Zu den Festivals der Stadt gehören das jährliche Las Vegas Pride Fest und das Las Vegas Queer Arts Film Festival, die beide unvergessliche Eindrücke versprechen. Das perfekte Schwulenviertel östlich des Strips, das liebevoll "Fruit Loop" genannt wird, ist zudem Dreh- und Angelpunkt der Szene.

Portland, Oregon

Auch im Nordwesten der USA befindet sich ein wahrlicher Hotspot für queere Reisende. In Portland in Oregon an der Westküste sind lesbische, schwule, bisexuelle und trans Gäste willkommen. Über fünf Prozent der Bevölkerung definieren sich hier als LGBTI-zugehörig, was deutlich über dem Schnitt des Rests des Landes liegt. Dank einer fortschrittlichen und akzeptierenden Einstellung der Regierung und Menschen vor Ort gibt es für queere Einwohner und Besucher in Portland jede Menge dedizierte Bars und Festivals. Ein echtes Highlight ist hier das Portland Queer Film Festival, das jedes Jahr im Oktober stattfindet und die Filmproduktionen der LGBTI-Community würdigt. Ein weiteres Queer-Spektakel ist das "Peacock in the Park", eine Variety-Show, die jeden Sommer in Portland abgehalten wird. Auch Portland bietet sein eigenes Pride-Festival, das jedes Jahr über drei Tage mit großen Paraden am Waterfront Park veranstaltet wird.

Neben diesen Events lebt die LGBTI-Szene in Portland jedoch auch das ganze Jahr über. Durch eine Vielzahl an Schwulenbars und Queer-Tanzpartys gibt es hier zum Beispiel auch den Portland Gay Men's Chorus, ein Chor schwuler Männer, der nicht nur ekstatische Aufführungen veranstaltet, sondern sich für weitreichende Akzeptanz der Community einsetzt. Tradition ist in Portland zudem einer der ältesten Drag-Clubs des Landes: Darcelle XV and Company sorgt für beeindruckende Shows.

Die USA etablieren sich immer mehr als eine attraktive Destination für queere Reisende. Besonders stechen die Metropolen San Francisco, Las Vegas und Portland im Westen der USA heraus, wo der Pride das ganze Jahr über lebt und LGBTI-Gäste gefeiert werden. (ak)