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Heimkino

Queere Kurzfilm-Highlights aus aller Welt

Jetzt eine Woche lang kostenlos testen: Der neue Streamingdienst Filmpixs hat sich auf eine Nische spezialisiert und zeigt vor allem Kurzfilme und Dokumentationen.


Szene aus der queeren Alien-Komödie "Dominant Species" (Bild: Filmpixs)

Noch ein Streamingdienst? Muss das sein? Die Frage ist berechtigt, doch das Portal Filmpixs, das am 17. Februar weltweit an den Start geht, spezialisiert sich auf eine Nische, die durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Zu sehen gibt es dort nämlich in erster Linie Kurzfilme, ergänzt immer wieder um auch längere Dokumentationen, die anderswo kein Zuhause gefunden haben.

Die beiden Dänen Henrik Friis und Benn Wiebe, die viel Erfahrung mit Filmfestivals haben und die Idee zu Filmpixs hatten, präsentieren zum Start bereits mehr als 100 Filme aus der ganzen Welt, doch das Programm wird jede Woche noch erweitert.

Spannende Entdeckungen bei LGBTI-Filmen

Bereits von Beginn an lassen sich allerlei spannende Entdeckungen gerade auch in Sachen LBGTI-Inhalte machen. Zu den Höhepunkten gehört zum Beispiel "Les îsles" von Yann Gonzalez, dessen "Messer im Herz" vor ein paar Jahren erst in Cannes und dann auch in unseren Kinos für Furore sorgte. In seinem nicht-jugendfreien 23-Minüter aus dem Jahre 2017 ist nun zum Beispiel auch Félix Maritaud mit von der Partie.

Ebenfalls spannend: die Alien-Komödie "Dominant Species" des Amerikaners Joseph Sackett, der mexikanische Dokumentarfilm "Club Amazonas" von Roberto Fiesco oder die experimentelle lesbische Trennungsgeschichte "Adéu/Adiós" der Spanierin Ruth Caudeli.


Szene aus "Adéu/Adiós" (Bild: Filmpixs)

Viele der Werke wurden bereits auf queeren und anderen Filmfestivals auf der ganzen Welt mit Preisen bedacht, etwa "Lo Que No Se Ve" von Lamberto Guerra, "Mujer mi Madre" von Víctor Candela oder der französische Nonnen-Animationsfilm "Sacrées Nonnes". Besonders erwähnt werden sollte auch "Diva" von Adam Csoka Keller sowie der dokumentarische Fünfminüter "Throwing Shade(s)" über zwei trans Performers of Color in Los Angeles.

Filmperlen, die man sonst kaum findet

Auch jenseits queerer Inhalte hat Filmpixs Filme zu bieten, die zwar auf vielen Festivals gefeiert wurden, abseits solcher Veranstaltungen aber sonst kaum zu sehen sind. Den tschechischen Zeichentrickfilm "Dcera" von Daria Kascheeva etwa, der sogar für den Oscar nominiert war. Oder "Sin Cielo", der beim Seattle International Film Festival den großen Preis der Jury gewann.

Wer sich selbst ein Bild machen will: Filmpixs ist sowohl als App als auch als Webseite verfügbar und bietet Abos sowohl zum Monats- als auch zum Jahrespreis an. Auch eine kostenlose Testwoche ist natürlich möglich.