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Heimkino

Queere Feel-Good-Komödie aus Israel

In "Kiss Me Kosher"will die Israelin Shira ihre Freundin Maria heiraten. Mit ihrem Lesbischsein hat ihre Familie kein Problem, aber muss es ausgerechnet eine Deutsche sein?


Mit einem liebevollen Blick auf ihre Filmfiguren und frei von gesellschaftlichen oder religiösen Konventionen vereint die israelische Regisseurin und Autorin Shirel Peleg Menschen und ihre Beziehungen zueinander (Bild: X Verleih)
  • 19. Februar 2021, 08:41h, noch kein Kommentar

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen.

So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Für sie ist eine Ehe zwischen einer Israelin und einer Deutschen ein Ding der Unmöglichkeit. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, das sie im Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht. Aber wie lange kann das noch so gutgehen?

Intelligenten Dialoge mit reichlich Wortwitz und Herz


Kiss Me Kosher

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen! Ein witziger, temporeicher Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und verrückte Familien.

Mit einem liebevollen Blick auf ihre Filmfiguren und frei von gesellschaftlichen oder religiösen Konventionen vereint die israelische Regisseurin und Autorin Shirel Peleg in "Kiss Me Kosher" Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Vor der wunderschönen Kulisse Israels spielt der Film herrlich unkoscher mit gängigen Klischees in der Liebe, Religion und dem deutsch-israelischen Verhältnis, um diese lässig und pointiert zu demaskieren. Die intelligenten Dialoge mit reichlich Wortwitz und Herz machen den Debütfilm Pelegs zu einem Feel-Good-Film im besten Sinne!

In den Hauptrollen sind die beiden wunderbaren Hauptdarstellerinnen Moran Rosenblatt ("Wedding Doll", "Fauda") als Shira und Luise Wolfram ("Mathilde") als Maria zu sehen. Mit ihnen spielen in dem außergewöhnlichen, internationalen Darstellerensemble Juliane Köhler ("Zwei Leben") und Bernhard Schütz ("Babylon Berlin") auf der deutschen sowie Rivka Michaeli, die Entertainment- und Schauspielerikone Israels, Salim Daw ("Fauda"), Irit Kaplan ("Big Story") sowie John Carroll Lynch ("Crazy, Stupid, Love") auf der israelischen Seite vor der Kamera von Giora Bejach ("Lebanon").

Direktlink | Offizieller Trailer

Die Produktion entstand an 27 Drehtagen in vier Sprachen – hauptsächlich in Englisch sowie teilweise in Deutsch, Hebräisch und Arabisch – in und um Tel Aviv und Jerusalem. Nun ist "Kiss Me Kosher" auf DVD und digital erschienen. Eine ausführliche Besprechung von Fabian Schäfer gibt es hier: "Lesbisch – okay! Aber eine deutsche Freundin?". (cw/pm)

Infos zum Film

Kiss Me Kosher. Komödie. Deutschland, Israel 2020. Regie: Shirel Peleg. Darsteller*innen: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, Juliane Köhler, Bernhard Schütz, Irit Kaplan, John Carroll Lynch, Salim Daw. Laufzeit: ca. 101 Minuten. Sprache: deutsche Synchronfassung. Verleih: X Verleih.
Galerie:
Kiss Me Kosher
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