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Kommentare zu:
Katholische Organisationen: LGBTI "gehören gleichwertig zu unserer Kirche"


#1 gastAnonym
  • 22.02.2021, 13:07h
  • Das ist Heuchelei pur - oder sollte man eher so sagen: Die katholische Kirche bangt um ihren Reichtum, um ihren Einfluss, sowie um ihre Einnahmen. Würde es den Herrschaften finanziell und gesellschaftlich nicht derart an den Kragen gehen, würden sie keinerlei Anstalten machen Reformen anzuschieben. Würde heute oder morgen eine Geldflut über diese Institution kommen, würden die Verfolgungen, die Aufwiegelung zur Diskriminierung, zum Hass, zur Ausgrenzung schneller reinstalliert werden als man auf drei zählen könnte.
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#2 DetailAnonym
  • 22.02.2021, 13:20h
  • Beabsichtigt oder nicht, mir ist angenehm aufgefallen, dass die Thesen, die "Maria 2.0" gerade veröffentlicht hat, nicht nur Männer und Frauen erwähnen, sondern schreiben:

    "In unserer Kirche haben alle Menschen Zugang zu allen Ämtern."
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#3 LupdejuppAnonym
  • 22.02.2021, 13:35h
  • Antwort auf #1 von gast
  • ??? Heuchelei wäre es wenn es von oberer Stelle komme und nicht von "weiter unten" gefordert wird........ oO

    Aber was juckt es dich ? Die aktuelle Situation wirst du ja sicher nicht für korrekt halten, Änderungen bzw Anstöße sind dir aber auch zuwider und abschaffen wird sich die Kirche sicher nicht.... da es für dich wohl keine realistische Position gibt kanns dir doch egtl recht egal sein, alles per se scheiße zu finden ist doch gleichermaßen ziellos wie ermüdend....
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#4 AriusAnonym
  • 22.02.2021, 13:36h
  • Die römisch- katholische Kirche ist mit 1,3 Milliarden Menschen eine Weltkirche, die nur hierarchisch regiert werden kann. Sollte die Katholiken in Deutschland, in der Schweiz, in den Niederlanden usw das Frauenpriestertum und die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren einseitig einführen wollen, gäbe es sofort bei 3/4 der Katholiken weltweit einen Aufschrei und es käme zu einer Kirchenspaltung - die Anglikaner und die Methodisten haben es gerade vorgemacht. Beide haben sich über das Thema Homosexualität gespalten.
    Auch die Bischöfe wissen dies ganz genau. Sie wollen nur ihren Steuerzahlern nicht alle Hoffnung nehmen.
    Eine Veränderung wird es in der römisch-katholischen Kirche in den nächsten Jahrzehnten nicht geben. Wer als schwuler Mann oder als lesbische Frau solange nicht warten will, soll sich nach Alternativen umsehen.
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#5 LunaAnonym
  • 22.02.2021, 15:00h
  • Warum denkt die Kirche ständig, dass es uns interessieren würde, was sie von uns hält?
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#6 LupdejuppAnonym
  • 22.02.2021, 15:19h
  • Antwort auf #5 von Luna
  • ?? Weil es kein "wir" gibt!!!

    Nicht falsch verstehen, ich selber bin da bei dir, ich hab persönlich nix direkt mit der Kirche/Religion allgemein am Hut deswegen is es mir auch ziemlich latte was da gepredigt wird, do your thing, finde nur die Begleitdiskussionen recht kurzweilig.... aber wie du u.a. anhand der Kommentarspalten zu entsprechenden Themen entnehmen kannst gibt's da doch einige die da ein erhöhtes Interesse haben, und auch da gilt: do you thing, geht mich ja genausowenig an bzw. hab damit ebenso nix am Hut.
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#7 fredinbkkkAnonym
  • 22.02.2021, 15:41h
  • Die römisch- katholische Kirche ist mit 1,3 Milliarden Menschen eine Weltkirche, die
    zum grossen Teil aus Getauften aber inzwischen inaktiven, bestenfalls kritischen Mitläufern besteht,sie ist noch nichtmal eine Religion sondern eine grosse Sekte als Abspaltung der abrhemitischen jüdischen Religion wie der Islam auch..Sie kann nur noch Gläubige gewinnen wo Ungebildetheit und Armut herrscht...mit den Greultaten in den vergangenen hunderten Jahren und dem riesigen Schaden den sie durch die Kindesmissbrauchskandale geschaffen hat ist sie in den aufgeklärten Teilen der Welt dem Untergang geweiht,und das muss keiner bedauern würde ich sagen...
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#8 AustretenAnonym
#9 PeerAnonym
  • 22.02.2021, 17:41h
  • Ich finde es ja gut, dass einige der Schäfchen längst viel weiter als die Oberen sind und ein Ende der Diskriminierung fordern.

    Aber irgendwann muss man sich auch mal eingestehen, dass es diese Reformen nicht geben wird. Und dann muss man sich auch fragen, ob man es noch mit seinem Gewissen und seinem Glauben vereinbaren kann, Mitglied solch einer Organisation zu sein.

    Aber ich frage mich eh, wie man es noch mit seinem Gewissen vereinbaren kann, weiterhin Mitglied einer Organisation zu sein, wo im Jahr 2021 und nach tausenden Missbrauchs-Skandalen immer noch Kindesmissbrauch vertuscht wird. Wie aktuell von Kardinal Woelki in Köln, der immer noch ein Missbrauchs-Gutachten zurückhält und stattdessen lieber in ein paar Wochen ein "alternatives Gutachten" veröffentlichen will.
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#10 LegatEhemaliges Profil
#11 Teddy63Ehemaliges Profil
  • 22.02.2021, 19:45h
  • "Heterosexuelle, Lesben, Schwule, trans- und intergeschlechtliche Menschen alle gehören gleichwertig zu unserer Kirche."

    Auch hier wird die jahrhunderalte dreiste Vereinnahmung von allen Menschen durch die Kirchen als "ihre Schäfchen" wieder deutlich sichtbar.

    Ich gehöre zu keiner Kirche. Punkt, aus.
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#12 gastAnonym
  • 22.02.2021, 20:37h
  • Antwort auf #3 von Lupdejupp
  • Mein Lieber
    In dir scheint viel (Selbst)Hass zu sein. Lebst du in der Zelle eines Klosters und bekommst nichts von den Widersprüchen dieser Institution mit?
    Vor und Zurück geht´s beim Papst, bei den Bischöfen, hin und her, ja und nein und vielleicht und eigentlich ...
    und von den Abscheulichkeiten dieses Monstrums rede ich noch nicht mal, nur von dem heuchlerischen Gesäusel ....
    Falls du biblisch geschult bist, empfehle ich dir dringend aus der Johannesoffenbarung folgendes zu lesen: Offenbarung Kapitel 18 ab Vers 4: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teil habt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen - denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel ....
    Ich wünsch dir alles Liebe und Durchblick.
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#13 Gast23Anonym
#14 Gast23Anonym
#15 Gast23Anonym
  • 22.02.2021, 21:48h
  • Antwort auf #8 von Austreten
  • Ist es nicht auch eine Art Mission, wenn man die Leute zu einem Austritt bringen will?
    Es gibt LGBTQI+ Menschen in der Kirche und die fühlen sich da wohl oder wollen sich da wohlfühlen.
    Dass du mit Bibel und Schwert missioniert wirst, ist vorbei. Und das bloße Angebot als Mission zu sehen, ist etwas übertrieben.
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#16 IngoAnonym
  • 22.02.2021, 22:10h
  • Ich selbst bin längst nicht mehr in der Kirche. Dennoch finde ich die Initiative der Frauen von Maria 2.0 sehr beeindruckend. Das sind gläubige Frauen, die sich dafür entschieden haben, diese ihre Kirche NOCH nicht aufzugeben, sondern für ihre Gleichberechtigung in dieser männlich dominierten Institution zu kämpfen und dabei nicht nur an sich, sondern z. B. auch an uns, zu denken. Und wer Maria 2.0 kennt weiß, dass es ihnen nicht um die Kirchensteuer geht.
    Das mag mancher von uns naiv finden und abwerten, aber für seine Sache zu kämpfen verdient Respekt. Mussten wir lange genug auch und müssen wir noch - für unsere Sache kämpfen.
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#17 AtreusProfil
  • 22.02.2021, 22:23hSÜW
  • Ich begreife ehrlich gesagt nicht, weshalb die queere Menschheit nicht versteht, dass das alles irrelevant ist, sofern seine Unheiligkeit nicht höchstselbst solche Aussagen trifft und wichtiger, aus leeren Sprechblasen Realität werden lässt. Ohne das Abnicken des Stellvertreter Gottes auf Erden (hust) können noch tausend andere Katholiken in und ohne Würden fordern und bitten. Friendly Reminder: Die vorletzte Äußerung Franziskus' zum Thema LGBT war: "Wenn man das im Kindesalter feststellt, kann mit dem Psychiater vll. noch etwas erreichen."
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#18 AtreusProfil
#19 SolitudusAnonym
  • 22.02.2021, 23:30h
  • Ich habe diese Disskussion jetzt ein bisschen verfolgt. Ob die Kirche ein Angebot ist oder nicht, das sei mal dahingestellt. Für die meisten queers, das legen die Studien nahe ist sie die pure Hölle. Daran wird auch keine Scheinheilige Entschuldigung im Rahmen des synodalen Weges ändern. Die Kirche ist mehr als viele andere Religionsgemeinschaften die Geißel queerer Menschen in dieser Welt par excellence: Ob in Afrika queers angezündet werden unter dem Banner hasserfüllter Priester (mit Benzinkanistern die auch durch die Mittel der deutschen katholischen "Hilfswerke" finanziert werden, andere NGO's geben denen schon lange kein Geld mehr) oder in Indien mehr als unter Hindus zu Ausgestoßenen und Angespienen werden ist da ja erstmal zweitrangig.
    Wenn ich also als queere Person diese Dinge mit meinem Geld ermögliche, weil ich und ich allein weiter Teil dieser Institution sein will, dann Verzeihung finde ich sollte man auch den gerechtfertigten Unmut der Geschädigten die man aktiv mitproduziert ertragen, selbst wenn man selbst queer ist, vorrangig ist man dann Täter unter Tätern. Und ausnahmsweise gebe ich da Herrn Oster recht: Auch in einer Verbrecherbande können Tugenden gelebt werden.
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#20 GegenfrageAnonym
#21 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 23.02.2021, 01:57h
  • Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das die greisen Fuzzis der RKK sich bewegen!
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#22 Taemin
  • 23.02.2021, 09:13h
  • Es gibt keine Chance mehr für die kath. Kirche. Wer 2021 noch immer nicht kapiert hat, dass wir nicht mehr in der Epoche leben, in der altorientalische Fantasyautoren Moses angesiedelt haben, über den ist die Zeit hinweggegangen. Die zivilisierte Menschheit sollte endlich aufhören, im Innern dieser unbelehrbaren Organisation auf Reform zu hoffen, sondern sie sollte sie aktiv bekämpfen, in gleicher Weise, wie man z.B. gegen Rechtsextremismus vorgehen muss. Es muss endlich Schluss sein damit, alljährlich Millionen in diese Bande zu pumpen und bei jeder Gelegenheit die vermeintliche Expertise dieser Menschenhasser zu wichtigen gesellschaftlichen und staatlichen Fragen einzuholen, um ihnen Einfluss auf unser aller Leben einzuräumen.
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#23 PeerAnonym
  • 23.02.2021, 11:16h
  • Antwort auf #13 von Gast23
  • "Für viele Menschen ist das aber ein Angebot, dass sie gern hätten."

    Du musst aber schon eingestehen, dass es schon fast was pathologisches hat und eher an das Stockholm-Syndrom erinnert, wenn Leute fortwährend verzweifelt um Anerkennung von Personen und einer Organisation betteln, die sie gar nicht haben wollen...
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#24 Julian SAnonym
  • 23.02.2021, 12:55h
  • Antwort auf #15 von Gast23
  • "Dass du mit Bibel und Schwert missioniert wirst, ist vorbei."

    Ja, heute sind deren Methoden viel perfider. Heute sorgen sie z.B. mit ihrem Kondomverbot dafür, dass Menschen in strenggläubigen Dritte-Welt-Staaten sich selbst dezimieren und deren Kinder als AIDS-Waisen verhungern.

    Und anderswo reden sie LGBTI zunächst Schuldgefühle ein und wenn das noch nicht reicht, geben sie ihnen mit Gehirnwäsche (die sie Konversionstherapie nennen) den Rest, so dass die spätestens dann nur noch den Selbstmord aus Ausweg sehen.

    Und diejenigen, die sich von denen nicht beeinflussen lassen, werden dann vielleicht von radikalen Religiösen attackiert und krankenhausreif geschlagen oder gar umgebracht.

    Ja, das Schwert lassen die heute weg. Heute lassen die ihre Opfer selbst die Arbeit machen. Die haben die Vernichtung Andersdenkender perfektioniert, so dass sie selbst ihre Hände immer in vermeintlicher Unschuld waschen können.
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#25 Religioten-WatchAnonym
  • 23.02.2021, 13:15h
  • Zuallererst ist einmal festzuhalten, dass Christ*innen nicht mehr in der von ihnen herbeifantasierten und kreischend geforderten Omnipräsenz zur Gesellschaft gehören, sondern lediglich eine Minderheit sind, die sich schön hinten anstellen muss. Was sie von wem halten, wäre mitlerweile irrelevant, wenn sie nicht durch überalterte Gesetze unter Artenschutz gestellt wären.
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#26 LupdejuppAnonym
  • 23.02.2021, 13:24h
  • Antwort auf #12 von gast
  • Yeah, dein Durchblick??, lieber nicht, wenn "andere Meinung" = "Selbsthass" ist dann ist das weniger Durchblick sondern mehr Weinerlichkeit.....

    Nö du, es ist mir schlicht latte, so einfach ist das... der Empörung wegen mich über etwas zu empören dass in meinem Leben keine Rolle spielt ist mir persönlich zu albern, aber you do you und gönn dir....
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#27 GerritAnonym
  • 23.02.2021, 13:30h
  • Antwort auf #15 von Gast23
  • "Es gibt LGBTQI+ Menschen in der Kirche und die fühlen sich da wohl oder wollen sich da wohlfühlen."

    Wenn man wirklich wert auf christlichen Glauben legt, frage ich mich, warum man dazu Mitglied einer Kirche sein muss. Man kann doch auch seinen Glauben haben und auch danach leben, ohne Mitglied einer Glaubens-Organisation zu sein.

    Aber unabhängig davon frage ich mich, wie man als angeblich christlicher Mensch Mitglied einer so unchristlichen Organisation sein kann, die Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe mit Füßen tritt und lieber Hass verbreitet.

    Und die nicht nur jahrzehntelang bei massenhaftem Kindesmissbrauch weggesehen hat, sondern immer noch bis zum heutigen Tag so viel wie möglich vertuscht.

    Wie kann man, wenn man sich wirklich als Christ sieht, noch bei so einem unchristlichen Verein Mitglied sein?

    Man sollte dort austreten, gerade WEIL man Christ ist.
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#28 LarsAnonym
  • 23.02.2021, 13:53h
  • Antwort auf #5 von Luna
  • Weiß nicht, ob die Kirche das interessiert, aber die Kommentarspalten zum Thema Religion (insbesondere RKK) gehören hier zu den am meisten genutzten, wobei Kirchenmitglieder dabei die Minderheit sind.

    Das ist ein Phänomen, dass mich seit langem fasziniert, weil ich es eigentlich etwas paradox finde.
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#29 Taemin
#30 nix daAnonym
  • 24.02.2021, 10:38h
  • Antwort auf #29 von Taemin
  • der katholische klerus ist allem anschein nach aber nicht homosexuell, sondern ephebosexuell oder pädosexuell. das ist etwas völlig anderes. die mär, dass schwulenfeinde selbst verkappte homos sind, ist so alt wie einfach gestrickt wie falsch. der katholische klerus verfolgt selbtbewusste homosexuelle, weil er von seinen sexuellen übergriffen gegen kinder ablenken will.
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#31 hugoAnonym
  • 24.02.2021, 12:20h
  • Nun, die Kirchen tun sich schwer, Sexualität als naturgwollt und durch die Biologie unterstützt, beim Menschen auch ausserhalb des Zeugungsaktes anzuerkennen ist. Wenn sich Menschen freiwillig, respektvoll und aus Freude sexuell miteinander alsleben, dann kann das nicht als falsch gebrandmarkt werden.
    Der Pflichtzölebat ist da eher als widernatürlich anzusehen!
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