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Kommentare zu:
TikTok schmeißt "homophobe" Veganerin raus


#1 PeerAnonym
  • 25.02.2021, 13:10h
  • Solchen radikalen Fanatikern darf man keine Plattform zum Verbreiten ihrer Hetze bieten.

    Ich wünschte, Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Co würden ähnlich konsequent in solchen Fällen vorgehen.
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#2 Grete WurmAnonym
  • 25.02.2021, 13:20h
  • Antwort auf #1 von Peer
  • Grundsätzlich ja, aber TikTok ist auch mit Vorsicht zu genießen:
    TikTok behält es sich vor, politische Inhalte zu entfernen, wenn dies im Interesse der chinesischen Regierung ist. So wurden Videos über die Proteste in Hongkong 2019 in TikTok zensiert. Ebenfalls zensiert TikTok Inhalte mit Kritik am chinesischen Sozialismus. Gewaltfreie Falun-Gong-Inhalte werden als Gewalt eingestuft, um sie zu löschen, was die Verfolgung von Falun Gong auch im Ausland ermöglicht. (Auszug aus Wikipedia)
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#3 NevermindAnonym
  • 25.02.2021, 13:25h
  • >>Ihre rabiate Rhetorik wird oft als kontraproduktiv bewertet.<<

    Das trifft nicht nur auf verpeilte kanadische Veganer*innen zu.
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#4 mind and soulAnonym
#5 Veganer_inAnonym
  • 25.02.2021, 14:41h
  • Nur zur Klarstellung - ich kenne hunderte tierrechtlich aktivistische Veganer_innen, die alles andere als rechts sind. Wer sich wirklich ernsthaft und intelligent mit Unterdrückungsmechanismen gegen nichtmenschliche und menschliche Tiere auseinandersetzt, wird zu dem Ergebnis kommen, dass diese denselben Ursprung haben und deshalb auch insgesamt kritisiert und bekämpft werden müssen. Leider gibt es eine Minderheit Rechtsradikaler, die Veganismus, Tierrechte etc. eher einer "Blut-und-Boden"-Bewegung zuordnen. Vor diesen, wie auch hier, gilt es sich in Acht zu nehmen. Sie schieben das Thema Veganismus nur vor, um auch in Bereichen zu fischen, mit denen sie sich gar nicht wirklich identifizieren, und um sich nach außen hin vordergründig eine seriöse Maske aufzusetzen.
    Echte Tierrechtler_innen sind jedenfalls in aller Regel auch Menschenrechtler_innen. Es ist unsinnig, beide Anliegen voneinander zu trennen. Also ist an dem Bockmist, den diese Person verzapft, auch nicht "der Veganismus" schuld, sondern ihre persönliche rechtsradikale Haltung.
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#6 defiziternährungAnonym
#7 NevermindAnonym
#8 TrekieAnonym
  • 25.02.2021, 15:16h
  • Antwort auf #5 von Veganer_in
  • Die AFD war auch mal nur eine "Euro skeptische Partei" und wurde dann schnell von dem übernommen was wir heute sehen. Bei der auffälligen Häufung von sowas unter -nennen wirs mal "extremistischen Veganern", zeigen sich da doch durchaus Parallelen. Ggf sollten vegane Gruppen soch ja mal etwas deutlicher von solchen leuten wie Hildmann, der Schreckschraube aus dem Artikel oder PETA distanzieren wenn man nicht in einen Topf geworfen werden will.
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#9 Veganer_inAnonym
  • 25.02.2021, 15:16h
  • Antwort auf #6 von defiziternährung
  • Weder ist vegane Ernährung defizitär, noch war Hitler wirklich Vegetarier. Man könnte sich darüber informieren, dann wüsste man das.
    Vielleicht sollte man sich auf das konzentrieren, was wirklich im Artikel steht. Nämlich dass hier eine Rechtsextreme homophob ist.
    Ich bin ja gespannt, ob jetzt wieder eine der zahllosen Veganismus-Grundsatzdiskussionen losbricht, oder ob man sich ausnahmsweise mal auf das eigentliche Thema des Artikels fokussieren kann.
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#10 Veganer_inAnonym
  • 25.02.2021, 15:26h
  • Antwort auf #8 von Trekie
  • "Ggf sollten vegane Gruppen soch ja mal etwas deutlicher von solchen leuten wie Hildmann, der Schreckschraube aus dem Artikel oder PETA distanzieren wenn man nicht in einen Topf geworfen werden will."

    Genau das tun sie - und genau das habe ich eben getan.
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#11 VegetayAnonym
  • 25.02.2021, 15:27h
  • Antwort auf #6 von defiziternährung
  • Dass der damals komplett Vegetarier war ist mittlerweile nicht mehr wirklich klar. Feststeht allerdings, dass er ein Darmproblem hatte und deswegen nur wenig Fleisch essen konnte. Es besteht kein kausaler Zusammenhang zwischen Fleischverzicht und rechtes Gedankengut. Das eine verhindert leid, das andere verursacht Leid.
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#12 NiveaulimboAnonym
#13 LoserAnonym
  • 25.02.2021, 16:05h
  • Oppression olympics - nie eine gute Idee. Das ist der einzige Wettkampf, bei dem alle nur verlieren.
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#14 defiziternährungAnonym
  • 25.02.2021, 17:12h
  • Antwort auf #12 von Niveaulimbo
  • natürlich nicht alle und jede*r, aber beispiele wie diese Diekmeyer oder Hildmann plus deren ganze follower oder die klage von ökovereinen, die zurzeit von ultrarechten überrannt werden, oder einem ganzen ökofaschistischendorf (in brandenburg?) zeigt schon die organische nähe von rechtsextremen zum ökologisch-veganen blut und boden oder zur doitschen mutter in baumwolle und birkenstock.
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#15 NiveaulimboAnonym
#16 dellbronx51069Anonym
#17 gastAnonym
#18 ErklärbärAnonym
#19 haulchenProfil
  • 26.02.2021, 06:05hMarburg
  • Antwort auf #16 von dellbronx51069
  • Die rein begriffliche Antwort hat Erklärbär ja schon gegeben. Wenn ich es richtig sehe, schwingt bei Menschen, die von "menschlichen und nichtmenschlichen Tieren" reden, oft die Philosophie von Peter Singer mit, also die Überlegung, dass die Ausbeutung von Tieren sich letztlich nur dann begründen lässt, wenn man sich auf den Gedanken einlässt, dass menschliches Leben grundsätzlich einen höheren Wert hat als anderes Leben. Singer weist daraufhin, dass alle Versuche, eine Höherwertigkeit menschlichen Lebens sachlich zu begründen, zu Definitionen des Menschseins führen müssten, die einzelne Gruppen von Menschen ausschließen, wenn man sie konsequent anwenden wollte. Auf Basis dieses Befunds plädiert er dafür, den Zaun lieber weiter zu stecken und auch andere Tiere stärker als bisher als Träger von Rechten anzuerkennen. Das Grundanliegen ist also die Stärkung der Tierrechte, nicht die Nivellierung von Menschenrechten, und es geht auch nicht darum, Menschen ihren Wert an sich abzusprechen, sondern um die Feststellung, dass auch Tiere so einen Wert und damit eine entsprechende Würde haben. Da die meisten von uns aber eben doch zumindest emotional von einer Höherwertigkeit des menschlichen Lebens überzeugt sind, können nicht-speziesistische Argumentationen schnell mal als Abwertung menschlichen Leidens gehört werden. (Achtung: Das ist alles nach Hörensagen zusammengefasst. Ich habe "Animal Liberation" zwar hier liegen, aber noch nicht selbst gelesen. Ich lasse mich gerne von Leuten korrigieren, die mit Singer besser vertraut sind als ich!)
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#20 Taemin
  • 26.02.2021, 10:46h
  • Vielleicht ein bisschen off topic:

    2005 hatte ich 100 kg erreicht (bei 1,77 m) und entschloss mich zu einer radikalen Abnehmkur, die ausschließlich daraus bestand, dass ich nur noch etwa 1/4 der bis dahin üblichen Nahrungsmenge zu mir nahm. Nach drei Monaten (!) gelangte ich bei 70 kg an. Da sah ich dann etwa so ungesund und verhungert aus wie diese Veganismuspäpstin, obwohl ich mich sehr viel besser fühlte als ich aussah. Auf dringenden Rat meines Hausarztes stoppte ich und fütterte mich auf 77 kg an, so dass ich wieder wie ein lebendes Wesen aussah. Dabei bin ich bis heute geblieben, auch wenn mein ursprüngliches Ziel die 64 kg gewesen waren, die ich bis Mitte 20 gehabt hatte. Worauf ich hinauswill: Es kann doch nicht kulinarisches oder ernährungswissenschaftliches Ideal sein, sich durch Nahrungsmittelentzug oder Umstieg auf ungesunde Ernährungsweise zum Gerippe herunterzuhungern. Sicher ist diese Frau nur ein extremes Beispiel, aber sie verkauft sich als Vorbild. Das halte ich für gefährlich. Veganismus führt sicher nicht immer in die Magersucht, aber bei dieser Dame scheint es so zu sein. Für mich ist die ein abschreckendes Beispiel.
  • Antworten » | Direktlink »
#21 Veganer_inAnonym
#22 lotosblueteAnonym
  • 26.02.2021, 16:25h
  • Antwort auf #21 von Veganer_in
  • Heute habe ich mit einer vegan lebenden Kollegin, die sich selbst im linken politischen Spektrum verortet, den Fall dieser Aktivistin besprochen. Auf meine direkte Frage hat die Kollegin unverblümt geantwortet, dass auch sie nicht vegan lebende Menschen für minderwertig und sich selbst aufgrund ihres Lebensstils für einen besseren und höherwertigeren Menschen hält.
    Ist diese Meinung für Veganer*innen repräsentativ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#23 Veganer_inAnonym
#24 lotosblueteAnonym
#25 Harmlose FrageAnonym
#26 Veganer_inAnonym
  • 26.02.2021, 16:58h
  • Antwort auf #24 von lotosbluete
  • Ich möchte diese Diskussion nicht weiter fortführen, sorry. Ich schrieb hier bereits:

    "Vielleicht sollte man sich auf das konzentrieren, was wirklich im Artikel steht. Nämlich dass hier eine Rechtsextreme homophob ist.
    Ich bin ja gespannt, ob jetzt wieder eine der zahllosen Veganismus-Grundsatzdiskussionen losbricht, oder ob man sich ausnahmsweise mal auf das eigentliche Thema des Artikels fokussieren kann."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#27 lotosblueteAnonym
  • 26.02.2021, 17:11h
  • Antwort auf #25 von Harmlose Frage
  • "Und gibt es die auch umgekehrt?"
    Eine sehr gute Frage. Auch diese Umfrage würde mich interessieren, denn ich höre in meine Umgebung oder lese im Netz immer nur Einzelmeinungen.
    Und meine persönliche Meinung ist, dass jeder Mensch frei sein muss, die Entscheidung für einen veganen (oder anderen) Lebensstil selbst treffen zu können. Daraus mache ich keine Ideologie.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#28 IdeologieWatchAnonym
#29 Stein
#30 Homonklin_NZAnonym
  • 27.02.2021, 14:36h
  • Ach du meine Güte. Eine gewisse Form der Askese scheint echt so Einigen das Denken zu verbiegen.

    Ob jetzt homophob, antisemitisch, Holocaust verharmlosend oder carniphob militant ist eigentlich egal. Solche Leute kann man nur meiden oder in einen Gedankenzoo bringen.
    Ob es das Fehlen bestimmter lebenswichtiger Partikelnährstoffe ausmacht, oder dass die in einem Wahn leben, denn jede Pflanze, die sie essen, ist von so vielen auch tierischen Mikroorganismen und dann noch Bakterien bewohnt, inklusive des Verdauungstrakts der Verzehrer, denn ohne diese Mikroorganismen bekämen sie Blähungen bis hinter den Neptun. Man weiß nicht, was da fehl läuft. Mit Verbindungen zu dieser hochverrückten PETA-Organisation, die nicht nur Berichte frei erfindet und Bilder dazu (teils sofort erkenntlich) fälscht, verwundert Manches nicht mehr zu sehr.

    Soll sie uns BBQ'er und Spare-Rib-Vertilger doch nicht mögen, wir mögen auch nicht jeden faden Knilch im Universum, siehe Hildmann mit seinen unterm Eis Harrenden, und was sich der noch so schmeißt, um auf seine Fantasien zu kommen.
    Man könnte nun sagen, dass man Leuten, die Pflanzenteile lebend dahinmetzeln und fressen, Vorsicht haben soll. Aber es gibt in jedem Lager die jeweiligen Spinner. Solange sie mit dem Mist nicht missionieren gehen und keine Übergriffe starten, lass sie vor sich hin im Mantramodus labern.
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#31 AufklärungAnonym
  • 27.02.2021, 15:25h
  • Antwort auf #30 von Homonklin_NZ
  • 1. Vegane Ernährung ist keine "Form der Askese".

    2. Der einzige Nährstoff, der bei veganer Ernährung supplementiert werden muss, ist Vitamin B12. Dieses ist in Fleisch aber auch nur deshalb enthalten, weil auch die "Nutztiere" es gefüttert bekommen. Sonst müssten es auch Carnivore supplementieren.

    3. Bei carnivorer Ernährung wird ca. 10x soviel Pflanzenmaterial verbraucht, als würde man die Pflanzen direkt zubereiten/essen. Daher "metzeln" sich vegan ernährende Menschen 10x weniger "Pflanzenteile lebend" als Carnivore.

    4. Sich vegan ernährende Menschen missionieren nicht mehr als z.B. die Fleischindustrie, deren Lobbyisten und die zuständigen Minister. Nur sind die Äußerungen vegan lebender Menschen über ihre Ethik den Carnivoren entsprechend lästig. U.a. weil sich da eine Minderheit aus ethischen Gründen gegen den Mehrheits"geschmack" wendet.

    Die Ideologie, derer Carnivore sich bedienen, heißt Karnismus. Näheres dazu unter folgenden Links:

    de.wikipedia.org/wiki/Karnismus

    www.rootsofcompassion.org/warum-wir-hunde-lieben-schweine-es
    sen-und-kuhe-anziehen-melanie-joy
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