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Kommentare zu:
Deutscher ESC-Song vorgestellt: Jendrik Sigwart hegt keinen Hass


#1 Lys AsAnonym
  • 25.02.2021, 13:54h
  • Peinliche Nummer. Durfte Ralph Siegel wieder ran? Das ist als das Ergebnis, wenn alte Säcke beim NDR irgendwas hinter den Kulissen undemokratisch auskungeln. Nehmt dem NDR den ESC endlich weg. Unwürdig.
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#2 Paula RoydAnonym
  • 25.02.2021, 14:02h
  • Herzlich willkommen zum Eurovision Song Contest 2022 in... überall, nur nicht in Deutschland.

    Die hier präsentierte naiv-nervige Mischung auf Ukulele, Gepfeife und Claps klingt wie die gemeinfreie Hintergrundmusik in jedem aktuellen Werbespot für Lieferdienste, Pflegeprodukte, Kinder-Schokoprodukte, Joghurts, Tauschbörsen-Apps und so ziemlich alles andere...

    Schön, dass Jendrik keinen Hass hegt, in mir wallt dafür gerade eine ziemlich saure Verärgerung über die Verantwortlichen beim NDR auf...
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#3 LupdejuppAnonym
  • 25.02.2021, 14:16h
  • Ok, der Song ist türlich Schrott.... also so ziemlich genau das was man beim ESC hören und sehen will, trashige mucke, schreckliche Kostüme und völlig absurde Bühnenshows! Genau davon lebt der ESC doch, genau deswegen macht der doch überhaupt erst richtig Laune....
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#4 Paula RoydAnonym
  • 25.02.2021, 14:55h
  • Antwort auf #3 von Lupdejupp
  • Es gibt allerdings einen entscheidenden Unterschied zwischen camp und trashig auf der einen und billig und nervig auf der anderen Seite. Dieser Beitrag ist vermutlich eher letzteres und eher eines der Stücke, bei dem man nochmal schnell in die Küche geht. Mich macht diese demonstrative Fröhlichkeit aggressiv.

    Abgesehen davon hat die schleichende Professionalisierung des ESC, insbesondere der osteuropäischen Beiträge, seit Beginn des Jahrhunderts insgesamt zu einem erheblichen Rückgang des Trashfaktors geführt- Mittlerweile ist der größte Teil der Beiträge so durchproduziert und gestreamlined, dass es eher langweilig ist... Bombastballade im großen Abendkleid hier, sexy R&B-Ballade dort und überall Sänger, die die Noten treffen... was ist nur aus dem Grand Prix geworden...
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#5 LupdejuppAnonym
  • 25.02.2021, 15:02h
  • Antwort auf #4 von Paula Royd
  • Hach, wenn die Show dazu schön bekloppt wird passt des schon, aber ich versteh was du meinst...

    Und jupp, da hast du leider recht @ immer professioneller, aber trotzdem gibt's imho immer wieder solche Highlights.... Ich komm bis heute nicht über diesen einen Beitrag weg wo irgend n backgroundtänzer mit Pferdekopfmaske auf ner Leiter vor ner Schultafe stand.... herrlich!
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#6 Sabelmann
  • 25.02.2021, 15:06h
  • Das letzte Jahr (Ben Dolic) hatte mehr Chancen auf einen guten Platz!
    Deutschland hat wieder den Rückwärtsgang eingelegt!
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#7 AlexAnonym
  • 25.02.2021, 15:35h
  • Antwort auf #2 von Paula Royd
  • Corporate Nothing Music.

    Die beste Kritik, die ich zu dieser Art von Geräuschen gesehen und gehört habe, ist /watch?v=AIxY_Y9TGWI

    Ich habe dem, was das obige Video beinhaltet nichts mehr hinzuzufügen, außer dass der Deutsche ESC-Beitrag perfekt in diese Kategorie passt.
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#8 LarsAnonym
  • 25.02.2021, 15:45h
  • Das Lied ist der totale Schrott. Uns ist einer der letzten Plätze sicher. Wieso kann man nicht jemanden mit etwas Talent hinstellen?
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#9 WanndererAnonym
  • 25.02.2021, 15:46h
  • Gut, Deutschland hat ja keinen Bock darauf, den ESC auszurichten, weil das zu viel kostet. Deswegen ist ja die deutsche Liedauswahl auch immer etwas fragwürdig.
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#10 Endlessknight85Anonym
  • 25.02.2021, 17:31h
  • Was Merkel mit ihrem "Vollsten Vertrauen" macht, macht der NDR seit Jahren mit seinen Beiträgen.

    Die Beiträge die sich gut platziert hatten, hatten entweder Stefan Raab im Rücken oder waren sowieso schon Medienmenschen, wie Michael Schulte.....

    Wieso kann man dem demotivierten NDR nicht einfach mal den ESC abnehmen und an den MDR, HR oder WDR geben? Die haben bestimmt mal bessere Konzepte....oder mal für teuer Geld den Raab das ganze machen lassen
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#11 DirkAnonym
  • 25.02.2021, 17:55h
  • Ich habe das Lied gerade auf ARD gehört, Lied super, Video super. Stimme super,Typ super. Wünsche Hendrik Sigwart viel Erfolg und eine super Platzierung unter den ersten 5 Sängern und Sängerinnen.
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#12 AndyAnonym
  • 25.02.2021, 18:15h
  • Ich finde das auch eher naja.... Warum greift man nicht auf Erfolgreiches zurück. Michael Schulte z.B. Er hat sich seinerzeit super präsentiert und auch abgeschnitten. Seit dem bringt er eine Hit nach dem anderen und wird im Radio rauf und runter gespielt...
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#13 qwertzuiopüAnonym
  • 25.02.2021, 18:59h
  • das lied ist die fucking definition von depressiv machender passivagressivität. aber i dont feel hate, i just feel sorry.
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#14 DonSAnonym
  • 25.02.2021, 20:09h
  • Ich habe eh ziemlich wenig erwartet, aber die Erwartungen wurden aufs Schlimmste übertroffen. Einfach nur fürchterlich.
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#15 alterschwedeAnonym
  • 25.02.2021, 20:27h
  • ich sag mal so - wenn das in einem vorentscheid die mehrheit in deutschland begeistert hätte - ok, super & viel glück....
    aber so???
    schön, dass der typ immerhin schwul und manchmal sympathisch ist (jetzt nicht im video, aber sonst teilweise),
    aber so ist das doch scheisse - scheiss song, scheiss interpret, keiner weiss, wieso er teilnimmt und deutschland vertritt?? (das werfe ich nicht dem künstler vor, der teils ganz coole sachen macht sogar, sondern den öffentlich rechtlichen - die für so einen scheiss sogar noch bezahlt werden... alter......)
    es gibt nun wirklich immer noch genug wirklich tolle künstler in deutschland, warum muss wieder irgendwas völlig willkürliches aus der aller-untersten schublade gezogen werden, das sich NIEMAND IN DEUTSCHLAND FREIWILLIG ANHÖREN, IM RADIO SPIELEN ODER KAUFEN WÜRDE?!!! - wenn das dann wenigstens durch eine unglaublich besondere politische botschaft zu rechtfertigen wäre? aber so bewegt es sich nur zwischen MÜLL & FRECHHEIT.
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#16 valerieProfil
#17 Wyndakyr
  • 25.02.2021, 21:47h
  • Ganz niedlich sieht er ja aus, der Jendrik. Aber das war's dann leider auch schon.
    Selbst komponiert haben soll er das Lied also... warum hört es sich dann nur sehr verdächtig nach "Games people play" an. Ich kannte die Reggae-Version von Inner Circle aus den 90ern, die erste Version ist vermutlich die von Joe South Ende der 60er...
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#18 LorenProfil
#19 ToyboyAnonym
  • 26.02.2021, 02:10h
  • Katastrophe. Sorry. Wie oft darf der NDR die Geschichte eigentlich versemmeln? Warum entzieht die ARD dem augenscheinlich unfähigen NDR nicht die Kontrolle über den ESC? Deutschland wird mal wieder blamiert und irgendwo zwischen Platz 20 und letztem Platz landen. Echt eine Katastrophe.

    Meine Güte. Dann lasst lieber den Bohlen machen. Sein Eunuchen-Sound kommt ja bekanntlicherweise in Ost-Europa sehr gut an.
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#20 ESC-FanAnonym
  • 26.02.2021, 02:49h
  • Also, bin ich der einzige, der bei dem Genuschel nichts verstanden habe? Ich musste erstmal die Lyrics im Internet nachlesen.

    Ich finde diese Heiterkeit sehr aufgesetzt. Und der ernste Bezug ist für mich persönlich ein Schlag ins Gesicht. Wer so richtig gemobbt wird/wurde, trällert das nicht einfach mit einem Liedchen weg. Sehr oberflächlich und dumm finde ich das.

    Und dann kann ich auch nur zustimmen, dass der NDR das Thema Vorentscheid abgeben soll. Denn Jendrik tritt meiner Meinung nach nicht für Deutschland an (keiner hat ihn gewählt) sondern nur für den NDR.

    Zum Schluss muss ich noch sagen, dass sich Deutschland mit Beiträgen dieser Art sehr frech verhält. Wir ruhen uns immer darauf aus, dass wir schon im Finale gesetzt sind. Solche Platzverschwender Songs nimmt einem anderen Song den Startplatz im Finale weg. Vielleicht müsste sich Deutschland auch mal durch die Semi-Finals singen. Dann bekommen wir mal einen Eindruck, wie gut unsere Songs ankommen... nur mal laut gedacht.
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#21 michael hnkAnonym
#22 TabaerAnonym
  • 26.02.2021, 07:02h
  • Ich bin ehrlich erschüttert

    - aber nicht wegen dem Song, sondern wegen der Reaktion in diesem Forum. So viel Unmut, Kritik und unverholen zur Schau gestellte Ablehnung hätte ich hier nicht erwartet und ruft in mir lange überwunden geglaubte Clichées über berufsindignierte Diven, die mit absolut nichts zufrieden sind, ins Gedächnis. Solche Kommentare könnte ich mir, mit der hier fehlenden Portion Homophobie, gut bei kath.de vorstellen, aber nicht bei queer.de. Zur WM gibt es in Deutschland 80 Milllionen Bundestrainer, zur Pandemie 80 Millionen Viro- und Epidemiologen und zum ESC 80 Millionen Musikexperten (in der queeren Szene auch rund ums Jahr), und alle wissen es natürlich besser. Offensichtlich hat sich hier genau das Quorum versammelt, gegen das sich der Song richtet. Schade nur, dass es aus "eigenen" Reihen kommt.

    Das Lied ist meiner Ansicht nach klasse, sowohl vom Text wie auch von der Ausführung her. Es verpackt eine gegenwärtig grassierende Strömung - das vermeintliche Recht, jedem ungefragt und ungefiltert die Meinung sagen zu müssen, um eigene Frustrationen zu kompensieren - mit der passenden Antwort (Lotuseffekt) auf lustig-augenzwinkernde Weise.

    Das ist kein schweres, bedeutungsschwangeres Lied über rivalisierende Schwestern, zu früh verstorbene Väter, unerklärliche Liebe oder Vorbereitungen zu einem Date, zugegeben - und nicht, dass diese Themen gleich gut oder gleich schlecht angekommen wären. Aber der Song macht Laune, lädt dazu ein, die ganze missgünstige Mischpoke aus dem Umfeld mit dem abzustrafen, was sie am meisten fürchtet: ignorieren und sich seinen Teil denken. Es ist ein Zeichen für Selbstbewusstsein und Toleranz, und dass solche Songs durchaus Chancen haben, wurde eindrucksvoll von Israel und Österreich bewiesen.

    Wer's letztendlich beim ESC schafft, lässt sich m.E. ohnehin schlecht sagen und wirkt auf mich eher wie Lottospielen. Sieht man sich Ergebnisse für Deutschland bei Wikipedia an, ist alles und nichts möglich. Mal sind Songs ohne Aussage oben oder unten, mal die musikalisch eher ruhigeren oder fetzigeren, mal die ernsten oder lustigen Auftritte. Das, potentiert durch die Songs von Ländern aus mittlerweile drei Kontinenten und nur leicht über die üblichen Nord- und Ostklüngel in Bahnen gelenkt, macht die Berechnung noch schwieriger - und tatsächlich möchte ich dann mal einen schönen Abend erleben und eine gute Show genießen. Da ist dann der Weg tatsächlich das Ziel.

    Insofern finde ich die Auswahl sehr gut. Ich kann nur hoffen, dass Jendrik Sigwart die Take-Home-Message seines Songs verinnerlicht hat und sein Ding macht. Ich wünsche ihm auf jeden Fall viel Erfolg.

    Wer übrigens Probleme hat, den Text zu verstehen: a) Im Video sind ein paar Passagen eingeblendet, b) Grönemeyer ist trotzdem ein großer Künstler, und c) Ich frage mich, wie viele Deutsche bei ehemaligen Gewinnersongs wie "A-ba-ni-bi", "Molitva" oder "Amar pelos dois" textsicher mitsingen können.
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#23 MichaelTh
#24 DerDanielAnonym
  • 26.02.2021, 08:12h
  • Super Song.
    Sympathien Kerl

    Dieses ESC-Song bashiing hier ist aber leider unterirdisch!
    Aber naja, wie soll man sage, leider typisch.

    Ich finde es jedenfalls klasse.

    Ein Spass--Song mit einer Aussage.
    Nicht mehr und nicht weniger.
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#25 nunjaAnonym
  • 26.02.2021, 08:30h
  • 1. Das System mit Songeinreichung und Juries mag Zuschauer nicht beteiligen, hat die letzten Jahre aber argumentierbar bessere Beiträge gebracht (inkl. Schulte) als die Jahre zuvor. Mit nur begrenzter Songauswahl und nur einer Entscheidungsshow wählten Primetimezuschauer im Ersten (älter als ESC-Publikum) oft schlechte Beiträge aus. Wenn Zuschauerbeteiligung, bräuchte man ein System wie das Melodifestivalen mit mehreren groß aufgezogenen Shows und Bühnenauftritten, die der späteren ESC-Performance ähneln. Weiß nicht, ob das in Deutschand mit mehr Sendern und Castingshows als in Schweden funktionieren würde; das Erste, nicht der NDR, scheint für entsprechende Sendetermine und Budgets nicht bereit.
    (1a. Ein noch besseres Vorbild als Schweden wäre übrigens Italien, das mit San Remo deutlich bessere Songs einreicht und hervorragende Finalplätze erzielt, während Schweden mit den größtenteils immer gleichen Produzenten auch sehr auf Show und Konsensgemacksoptimierung setzt. Die Schweden tricksen mir auch zu sehr, "Background"-Sängerinnen bei Loreen etwa, aber das ist eine andere Debatte)

    2. Mir gefällt der Song und das Video auch nicht, zu viel wirres, zu viel nerviges. Problem ist auch, dass meine Erwartungshaltung bzgl. Jendrik die letzten Wochen höher war als das Endprodukt. (Ich bin dennoch sehr gespannt, wie Jüngere auf den Song reagieren.)

    3. Entscheidend ist dennoch die Bühnenshow. Hier kann Jendrik noch viel reißen (wenn es beim Live-Bühnenkonzept trotz Corona bleibt). Allerdings habe ich in diesem Punkt noch kein Vertrauen in den NDR, der in punkte Inszenierung oft ratlos war, und befürchte in diesem Song-Fall auch eher zuviel des guten.

    4. Beiträge müssen auffallen. Auch Beiträge, die zwischen "Hass" und Begeisterung polarisieren, schneiden besser ab als 08/15-Songs, die auf sicher programmiert sind. Grund ist das Voting-System: Sowohl Televote als auch Juries geben zwar für alles Stimmen ab, aber beide Voten aus allen Ländern gehen nur mit ihren Top Ten in die Gesamtwertung ein (das gilt auch für das Televoting, trotz der anderen Vergabeart im Showfinale!). Ein Beitrag, der zumindest manchmal in den Top Ten landet, bekommt also Punkte in der finalen Wertung, einer, der immer auf Platz 11 landet, keinen einzigen. Wer ruft für Elaiza an, welcher Juror gibt hier Punkte? Also lieber mal was riskieren.

    Zusammenfassung: Ich glaube, das jetzige deutsche Jury-System bringt manchmal Beiträge hervor, die einem nicht gefallen, aber bringt über die Jahre mehr Erfolge als ein System mit größtenteils Songs, die einem nicht peinlich sind, aber nur langweilen. Auf Dauer ist hier auch die Enttäuschung über den ESC größer, vergleiche etwa England mit der BBC.
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#26 PolarAnonym
  • 26.02.2021, 08:31h
  • Das Lied geht zumindest mir direkt ins Ohr.
    Wenn ich die Diskussion hier so verfolge bin ich etwas entsetzt. Man sollte alles nicht so verbissen ernst sehen. Meine Güte, es ist ESC, das Lied ist nett, der Interpret sympathisch und Schubidu und Glitzer ist auch dabei.... ESC eben.

    Es geht hier doch nicht um den gesungenen Literaturnobelpreis.
    Ich freue mich auf den Beitrag und drücke die Daumen.
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#27 Queer1234Anonym
  • 26.02.2021, 09:10h
  • Naja, nett ist das Lied eben nicht. Es ist nervig, aufgesetzt, die Message fragwürdig. Es verneint mal eben Hass als menschliche Emotion. In meiner Psychotherapie hab ich mal anderes gelernt. Und grade uns Homos sollte die Floskel "Wir hassen euch nicht, wir bemitleiden euch" aus der kirchlichen Ecke bekannt vorkommen. Sie ist unaufrichtig. Wenn man einen Text schreibt, der keinen Platz für Interpretation lässt, dann muss er halt passen, sonst ist er schlecht.
    Was ich musikalisch alles furchtbar finde, lass ich mal weg, das mag in Gottes Namen Geschmacksache sein.
    Ein Song gegen hatespeech mag ja eine nette Idee sein, die Umsetzung lässt nur zu wünschen übrig, und jeden der am Ende wieder rummosert, der Song sei nur aus Gründen "politischer Korrektheit" ausgewählt worden kann ich leider diesmal verstehen.

    Ich muss sagen, dass Jendrik in Interviews sympathisch und verrückt wirkt, deshalb ist es schade, dass das Lied so angestrengt rüberkommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass seine eigentliche Plattform bisher immer tiktok war, wo man in einem Minutenbruchteil Aufmerksamkeit erregen und alles rüberbringen muss, tiktoks sind in der Regel eben auch überdreht. Kann man halt nicht auf einen Song übertragen.
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#28 tomtomAnonym
  • 26.02.2021, 09:57h
  • Was für ein Müll.... NEXT!
    "ESC" steht nicht umsonst für ESCAPE/Flucht, zu davon laufen ist das.
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#29 PeerAnonym
  • 26.02.2021, 10:43h
  • Also so grottig wie die meisten hier finde ich das wirklich nicht. (Zumal sowas auch immer Geschmacksfrage ist!!!)

    Er kommt sympathisch, frisch und modern daher und bringt den Song auch gut rüber.

    Bei dem Song bin ich zwiegspalten - und zwar sowohl beim Text als auch der Melodie:

    Zum Text:
    Einerseits stimme ich zu, dass man sich von Menschen, die vom Hass zerfressen sind, nicht seine gute Laune verderben lassen sollte. Sonst endet man irgendwann so wie sie.

    Andererseits sind Hass und Hetze ein riesiges Problem, das psychische (und letztlich auch körperliche) Probleme verursacht, das Menschen in den Tod treibt, das andere Menschen zu Gewalt anstachelt, etc. Darauf einfach mit einem fröhlichen Pfeifen auf dem Lippen zu reagieren ist angesichts des Ernsts der Lage doch etwas deplatziert.

    Zur Melodie:
    die Hookline finde ich super, auch die schnell gesungenen Passagen mag man zwar beim ersten Hören nicht verstehen, aber sowas erzeugt Aufmerksamkeit und bleibt hängen. Auch die Stelle mit den höher werdenden Tonartenwechseln ist sehr aufmerksamkeitsstark. Und wenn bei der Live-Performance bei dem Stepp-Teil ähnlich wie im Video gesteppt wird, passt das auch.

    Was mir aber gar nicht gefällt, sind die instrumentalen Breaks. Das mag mein persönlicher Geschmack sein, aber da denke ich jedes mal "wie furchtbar".

    Zum Video:
    Das geht gar nicht: wieso muss der Schwule unbedingt geschminkt ausgehen wollen? Da werden wieder mal Klischees gefüttert, wo sich viele junge Schwule nicht wiederfinden. Dann bitte auch einen Schwulen zeigen, der sich nicht schminkt.

    Außerdem ist mir das mit den sechs Personen zu krampfhaft auf divers gemacht: so nach dem Motto "Welche Gruppe haben wir denn noch vergessen?'" (Und wenn man das schon so aufzählend macht, hätte ich mir z.B. auch einen Juden mit einer Kippa, einen Asiaten, etc. gewünscht.)

    Die erste Stelle im Video, die ich gut fand, was fast am Ende, wo die Holifarben zum Einsatz kommen und dann alle (unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrr Schminke, etc.) einfach zur zusammen bunt sind. Das war die stärkste Szene.

    Wo wir am Ende landen, kann niemand sagen. Ich selbst rechne zwar auch nicht mit dem Sieg, aber besser als "Wadde-hadde-dudde-da", "Guildo hat euch lieb" oder manch anderen deutschen Beitrag der letzten Jahre finde ich es allemal.
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#30 Olaf RoseAnonym
  • 26.02.2021, 10:50h
  • Nur noch eine peinliche Klamaukveranstaltung!
    Dürfte eigentlich nur noch bei RTLII laufen!
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#31 VorschlagAnonym
#32 WarumAnonym
  • 26.02.2021, 11:07h
  • Antwort auf #10 von Endlessknight85
  • "Wieso kann man dem demotivierten NDR nicht einfach mal den ESC abnehmen und an den MDR, HR oder WDR geben?"

    Ohja, dem WDR, der damals beim Papstbesuch in Deutschland bei Gegendemonstranten schnell die Kamera weggefahren hat. Dabei hätten die als internationaler Bildgeber eine besondere Verantwortung gehabt, die ganze Wahrheit zu zeigen und nicht nur einen verfälschenden Ausschnitt.

    Würden die den ESC übertragen, würden die vermutlich alle Regenbogenflaggen geschickt ausblenden, um nur ja niemanden zu verärgerg.

    Der ehemals progressive WDR ist nämlich schon spätestens seit den frühen 2000er-Jahren nur noch bieder und angepasst.

    Und bei MDR und HR hättest Du dann Provinzialität in Reinkultur.

    Ich will gar nicht sagen, dass der NDR alles richtig macht, aber er ist seit Jahren das populärste Dritte Programm und besser könnten die anderen es auch nicht machen.

    Ich würde mir nur wünschen, dass man endlich mal Barbara Schöneberger ersetzt. Früher fand ich die super, aber die wird immer alberner und verwechselt Albernheit mit Fröhlichkeit und Humor.
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#33 Lys AsAnonym
#34 Der CoachAnonym
#35 Paula RoydAnonym
  • 26.02.2021, 12:23h
  • Was bei den wohlwollenderen Kommentaren teilweise außer acht gelassen wird ist die potenzielle Identifikationswirkung des Publikums mit dem Lied, das das eigene Land repräsentieren soll. Hiedurch unterscheidet sich die Kritik des Publikums des Grand Prix' von der Kritik von Fußballfans; das Lied könnte, wenn es - wie im Großteil der letzten Jahren - vom Publikum ausgewählt wird, den Geschmack oder zumindest die EInschätzung des Publikums darüber wiedergeben, was in Europa gut ankommen könnte. Beim Fußball hat der einzelne Fan keinen Einfluss auf die Aufstellung der Mannschaft.

    Und von diesem Lied fühle ich mich nicht repräsentiert bzw. es spiegelt meinen Geschmack ganz bestimmt nicht wieder. Schlimmer noch, diese ganze sacharinsüße Geste wirkt wie der offensichtliche und offensichtlich durchschaubare Versuch der Erzeugung vermeintlicher Authentizität mit der genau richtig abgezirkelten Dosis massenmarktkonformer "Verrücktheit".

    Andererseits traue ich dem deutschen Fernsehpublikum leider nach seinen jüngsten Fehlentscheidungen auch nicht unbedingt zu, etwas Besseres auszuwählen (vgl. die einem ZDF-Fernsehfilm würdige pathetisch-triefäufige Geschichte über zwei Schwestern, die sich hassen, aber in Wahrheit doch lieben...).

    Und was die Würdigung des "tollen" und "wichtigen" Texts angeht: Welchen Menschen interessieren beim Grand Prix für die Texte, sofern sie sie überhaupt verstehen? Ich schaue den Grand Prix jetzt seit 1998 durchgehend und noch nie habe ich in meinem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis jemandem von der Intelligenz oder der wichtigen Botschaft eines Liedtextes hören. Was auffällt, sind bizarre oder fragwürdige Texte ("I love Belarus"), aber eigentlich geht es in der Katergorie Lyrics nur darum, sich keine größere Blöße zu geben, für das Siegertreppchen sind andere Faktoren (Komposition und Arrangement, Stimmsicherheit und Ausstrahlung des Interpreten, Kostüme, Bühnenshow und ggf. eine visuell vermittelte Botschaft) entscheidend.
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#36 PetterAnonym
  • 26.02.2021, 13:46h
  • Antwort auf #34 von Der Coach
  • Er kann wohl besser englisch als die meisten hier....

    Vor allem kann er auch auf englisch frei sprechen und sich frei ausdrücken, ohne sich einen abzustammeln oder umständliche Umschreibungen zu nutzen, was gerade für internationale Interviews nicht unwichtig ist. (Und die potentiellen Stimmen für ihn kommen nun mal vom internationalen Publikum und nicht aus Deutschland.)
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#37 Lys AsAnonym
  • 26.02.2021, 14:08h
  • Antwort auf #35 von Paula Royd
  • Die beiden hassliebenden Schwestern haben damals einzig und allein aufgrund von Schiebung gewonnen. Herr Schreiber vom NDR hatte einen "Expertenjuror" benannt, ohne dessen Stimme die beiden nicht gesiegt hätten (die Expertenstimmen zählen so viel wie das ganze Publikum, glaube ich).

    Ds Dreiste bei der Sache: Der vom NDR benannte Juror war Vocal Coach einer der beiden Schwestern, für die ers dann gestimmt hat!

    Schiebung par excellence.
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#38 HelgehungerAnonym
  • 26.02.2021, 15:37h
  • Mir gefällt der Song! Mal nicht typisch für den ESC. Fröhlich, tanzbar, happy Message! Unverbraucht und authentisch!
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#39 HühnerhaseAnonym
  • 26.02.2021, 15:56h
  • Alles gut, entspannt euch, Jendriks Song wird auf jeden Fall herausstechen und sich von den glattproduzierten Electropopnummern, abheben, bei denen wir kaum noch unterscheiden können, aus welchem Land sie kommen.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 makkabaeusProfil
  • 26.02.2021, 17:39hFrankfurt am Main
  • Antwort auf #32 von Warum
  • Du schreibst dass der NDR "seit Jahren das populärste Dritte Programm" macht. Ohne Beleg ist das eine Falschbehauptung. Ein Programm ohne Highlights, fast keine regionale Berichte und alles aus der Konserve und Mottenkiste. Als 4-Länder-Anstalt beschämend. Merke: der NDR kann nix außer Tagesschau.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#41 HühnerhaseAnonym
  • 26.02.2021, 19:38h
  • Antwort auf #40 von makkabaeus
  • Haha stimmt, außer für Tagesschau ist der NDR noch gut für Kultnacht, alte Sclager, Discohits und Boney M...
    Für Silvester super ich liebe das!!!!

    Aber zum ESC:
    warten wir es doch ab, ganz ehrlich, was haben die Leute 2010 über Lena gemeckert. OH JEEE Oh JEEE!!!
    "Sattelite" ist jetzt auch nicht die musikalische Offenbahrung ABER wir haben gewonnen.
    Ich bin optimistisch, mir gefällt's und wer weiß, ob wegen Corona alles ganz anders kommt.

    An die Leute, die hier so negativ ihre Meinung kundtun, startet doch eine Anti ESC Pedition gegen den NDR und den Song, dann könnt ihr vielleicht noch was erreichen, ;_)))) oder einfach nicht gucken....:-))))))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#42 euqumanAnonym
#43 euqumanAnonym
#44 kuesschen11Profil
  • 27.02.2021, 11:08hFrankfurt
  • Ich finde den Song von Jendrik I Dont Feel Hate gut, locker und frisch.

    Der Text trifft aktuelle Themen und Botschaften.

    Dafür wünsche ich ihm beim diesjährigen ESC viel Erfolg.

    Viele Kommentare hier im Forum finde ich allerdings sehr unterirdisch und dem Sänger gegenüber unfair und das kommt noch aus den eigenen Reihen.
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#45 LeckerStangeAnonym
  • 27.02.2021, 11:32h
  • Grauenvoll!!!
    Schlimm was man heute so Musik nennt!
    Da ist mir ja Heino noch lieber!
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#46 RettepAnonym
#47 NasoAnonym
  • 28.02.2021, 19:26h
  • Witzige Nummer!
    Vielleicht gibt es ja dieses Mal sogar eine gute Platzierung, da alle, die diesen Song und den Sänger gleich mit runtermachen und sich darüber beschweren, bei der Entscheidung nicht gefragt worden zu sein, nicht ihren "Müll" schicken können.
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