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Er ist wieder da

Trump meldet sich mit Transphobie zurück

In der ersten Rede nach dem Ende seiner Amtszeit verbreitete Donald Trump nicht nur Fahlschbehauptungen über seine Wahlniederlage, sondern suhlte sich auch in Trans-Hass.


Donald Trump ist bei der CPAC-Konferenz wieder mal in seinem Element

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag bei der CPAC-Konferenz in Orlando unter dem Jubel seiner Fans davor gewarnt, dass trans Menschen den Frauensport vernichten könnten. Bei dem jährlich stattfindenden Event von rechten Republikaner*innen deutete Trump auch an, dass er sich 2024 erneut um die Präsidentschaftskandidatur bewerben könnte; er behauptete außerdem wahrheitswidrig, die letzten Wahlen im November gewonnen zu haben ("Ich könnte sogar beschließen, sie ein drittes Mal zu schlagen").

Beim Thema Transidentität echauffierte sich der 78-Jährige darüber, dass "biologische" Frauen im Sport angeblich keine Chance mehr gegen trans Frauen hätten. "Junge Mädchen und Frauen werden nun gezwungen, gegen biologische Männer zu kämpfen", polterte Trump. "Wenn sich das nicht ändert, wird der Frauensport, wie wir ihn kennen, sterben." Deswegen würden sich Verantwortliche nicht mehr für Athletinnen interessieren. "Welche Trainer würde denn zum Beispiel eine junge Frau rekrutieren, wenn ihr Rekord einfach von jemandem, der als Mann geboren wurde, gebrochen werden kann", so Trump.

Trumps Äußerungen "beleidigend und gefährlich, aber nicht überraschend"

LGBTI-Aktivist*innen kritisierten die Worte Trumps scharf. So erklärte Alphonso David, der Chef der größten amerikanischen LGBTI-Organisation Human Rights Campaign: "Die transphoben Kommentare des Ex-Präsidenten sind beleidigend und gefährlich, aber nicht überraschend. Seine historische Anti-LGBTQ-Agenda ist dafür mitverantwortlich, dass er heute nicht mehr Präsident ist. Wir werden nie damit aufhören, ihn daran zu erinnern."

Twitter / AlphonsoDavid
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Während seiner vierjährigen Amtszeit war Trump wiederholt wegen transfeindlicher Initiativen kritisiert worden. So untersagte es der Republikaner trans Menschen 2017, im Militär zu dienen (queer.de berichtete). Sein Nachfolger Joe Biden hob das Trans-Verbot wenige Tage nach seiner Amtsübernahme wieder auf (queer.de berichtete). Außerdem hatte sich Trump mehrfach dafür eingesetzt, den Diskriminierungsschutz von trans Menschen zu schwächen (queer.de berichtete).

Derzeit findet durch die Republikanische Partei eine konzertierte Attacke auf Trans-Rechte statt, die als Angriff auf Frauenrechte beschrieben werden (queer.de berichtete). Hauptthema ist dabei nicht Leistungssport, sondern Schulsport – Regionalregierungen versuchen derzeit, Schulsport für trans Schülerinnen unmöglich zu machen. Bereits letztes Jahr hatte etwa das konservative Idaho ein entsprechendes Gesetz erlassen (queer.de berichtete). Dieses wird derzeit von Gerichten auf seine Verfassungsmäßigkeit überprüft.

Streit um angebliche Nazi-Runen

Bei dem CPAC-Event wurde auch kritisiert, dass die Form der Bühne an Runen aus der Zeit des deutschen Nationalsozialismus erinnern würde. In sozialen Netzwerken wurde den Organisatior*innen vorgeworfen, mit dieser Nazi-Ästhetik symbolisch um die Unterstützung von Rechtsaußen zu werben.

Twitter / ilyseh
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Der Organisator der Konferenz wehrte sich gegen die Vorwürfe mit einer für die Republikaner üblichen Gegenattacke: Er rief "Cancel-Culture-Extremisten" dazu auf, Antisemitismus in ihren eigenen Reihen zu bekämpfen. (dk)

Twitter / mschlapp
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#1 YannickAnonym
  • 01.03.2021, 12:08h
  • Und er erzählt weiter seine Märchen vom Wahlbetrug... Ohne einen einzigen Beweis zu bringen. Einfach irgendwas erzählen, in der Hoffnung, dass irgendwas davon hängen bleiben wird.

    Wer den jetzt noch unterstützt, macht sich mitschuldig.
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#2 LupdejuppAnonym
#3 KumpelAnonym
  • 01.03.2021, 13:51h
  • Ich zitiere aus dem Roman von Camila Sosa Villada: Im Park der Prächtigen Schwestern: Die Tia Encarna sagte uns, das Unwichtigste auf der Welt sei der Penis der Männer.
    Dies trifft insbesondere auf diese bis zum äußersten verpeilte und häßliche männliche Körpergestalt zu. Je größer sich das Trumpeltierchen aufbläht, umso mehr verschwindet da was zwischen seinen Beinchen.
    Selbst ein Emu weiß besser sein kleines Gehirn zu benutzen, als dieser Scheißhaufen in seinem Kopf.
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#4 LupdejuppAnonym
  • 01.03.2021, 14:05h
  • Antwort auf #3 von Kumpel
  • Ernsthaft.... ?? Das ist was dir als "Argument" gegen mf Trump einfällt?? Seine Optik?? Seine Genitalien???

    Yeah, der Dude hat aufgrund missmanagement n paar tausend Leben auf dem Gewissen, hat sich innerhalb von 4 Jahren fett bereichert, hat n Sturm auf das Kapitol angezettelt, hat hunderte Menschen verhöhnt und beleidigt, hat Kinder in Käfige stecken lassen uns ganz unverhohlen mit nazi symphatsiert.... Und dennoch ist er n freier und gegeiertet Mann mit über 70 Millionen anhängern !

    Klingt mehr nach Eiern aus Stahl als das Bild das du dir aus welchen Gründen auch immer ausmalst , anscheinend kann ihn ja wirklich niemand was....
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#5 SchleicheRAnonym
  • 01.03.2021, 14:07h
  • Antwort auf #3 von Kumpel
  • www.spektrum.de/news/ignoranz-warum-manche-menschen-die-fakt
    en-leugnen/1838431


    passt zum Thema...
    und ist DAS Problem, das gelöst werden muss...
    Wenn man dann eine Lösung für dieses Problem hat, wäre das schon fast ein Allheilmittel gegen falsche Nachrichten...
    Fragt sich nur, wie man Ignoranz aus Eigeninteresse ´heilen´ kann. Wenn man aus Irrationalität eine Gefahr für sich und andere ist, lässt sich das ja noch bekämpfen, eigentlich... Wenn aber zu viele Leute einem Verrückten hinterherlaufen, erklären die diesen in ihrer Gruppe zur Norm, egal wieviel Schwachsinn der erzählt.
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#6 KumpelAnonym
  • 01.03.2021, 14:40h
  • Antwort auf #4 von Lupdejupp
  • Upps, habe ich da etwa Deine Männlichkeit zw. den Beinen beleidigt?
    War nicht beabsichtigt.
    Als ehem. schwuler Stricher kann ich ein Lied übers männliche Glied singen. Von häßlich bis wunderschön.
    Einfach mal diesen wundervoll geschriebenen Roman lesen. Obwohl Todernst. Kostet schlappe 14,95 Euro. Soviel sollte doch wohl für ein Buch noch übrig sein, als hier über diesen Blödmann aus den USA zu fabulieren, ob er Eier aus Eisen hat. Kopfschüttel.
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#7 LupdejuppAnonym
  • 01.03.2021, 14:56h
  • Antwort auf #6 von Kumpel
  • Oh, das hast du falsch verstanden... ich finde es bei nem Typen wie Trump zwar etwas zu einfach, aber prinzipiell darf man sich über alle lustig machen, seien es dicke, kleinschwänzige oder stricher.... kein Problem, nein nein..... Und Stricher können meine Männlichkeit gar nicht in Frage stellen, mach mal keinen Kopf du....
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#8 KumpelAnonym
  • 01.03.2021, 15:02h
  • Antwort auf #5 von SchleicheR
  • Danke für den Link.
    Wie Du sicherlich schon bemerkt hast, diskutiere ich nicht über diesen Blödmann. Er ist es nicht wert.
    Im übrigen ist er nicht mehr der Präsident der Vereinigten Staaten, auch wenn er ja so viele Anhänger hat. Solch Hinterwäldler u. Dumpfbacken gab es auch schon vor ihm und wird es leider immer geben.
    Immer wenn ich in den USA zu Besuch bei meinen Freunden war, habe ich mit meiner Meinung darüber nie hinterm Berg gehalten. Und sorgte so für beides. Grenzenloses Lachen oder Bemerkungen wie: naja, Du kommst ja auch aus Europa.
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#9 KumpelAnonym
#10 habichtProfil
  • 01.03.2021, 15:13h
  • Es wird nicht nur mit "Nazi-Ästhetik symbolisch um die Unterstützung von Rechtsaußen" geworben, die sogenannte 'Othala-Rune' ist seit 2016 das zentrale Motiv der Flagge des 'National Socialist Movement' in den USA.
    Diese gilt als die größte und aktivste nationalsozialistische Organisation in den Vereinigten Staaten und hat ihre Wurzeln hat in der American Nazi Party.
    Die rechtsextremen Demonstrationen in Charlottesville 2017 wurden von dem NSM Wochen im Voraus strategisch geplant. Durch eine terroristischen Pkw-Anschlag wurde dabei die 32-jährige Heather Heyer getötet, 19 weitere Menschen verletzt, fünf davon schwer. Während der damalige US-Justizminister Jeff Sessions äußerte, die Tat erfülle die Merkmale für inländischen Terrorismus, machte Trump beide Seiten für die Eskalation verantwortlich. Der ehemalige Ku-Klux-Klan-Führer David Duke bedankte sich daraufhin für seine "Ehrlichkeit & Mut, die Wahrheit über #Charlottesville zu sagen".

    @queer.de: Diese Hintergründe zu dem "Streit um angebliche Nazi-Runen" ließen sich mit einer einfachen Wikipedia-Recherche herausfinden. Eine zusätzliche Einordnung der Zitate wäre wie bei anderen Themen auch durchaus angemessen.
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