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Emotionale Reise durch Biografien

Vier Künstlerinnen – vier Körper

"Body Of Truth" ist eine faszinierende Dokumentation über außergewöhnliche Künstlerinnen, die auf höchst radikale, aber auch sehr unterschiedliche Weise mit ihrem Körper arbeiten.


Marina Abramović am Hudson River, New York (Bild: Börres Weiffenbach)
  • 2. März 2021, 08:34h, noch kein Kommentar

"Body Of Truth" begleitet vier Künstlerinnen auf einer faszinierenden, emotionalen Reise durch ihre Biografien: die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramović, die israelische Video- und Installationskünstlerin Sigalit Landau, die iranische Foto- und Film-Künstlerin Shirin Neshat und die deutsche Foto-Künstlerin Katharina Sieverding. Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von gesellschaftlichen Konflikten und persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Gewalt und Unterdrückung – die sie in Kunst verwandeln. Ihr Ausdrucksmittel ist das Persönlichste, was sie haben: ihr eigener Körper.


"Body Of Truth" ist auf DVD und digital erschienen

Der Regisseurin Evelyn Schels, bekannt durch Künstlerportraits wie "Georg Baselitz" (2013), gelingt es, in ihrem Film vier herausragende Künstlerinnen zu beschreiben, in ihre Biografien einzuführen und dabei ihre Verletzlichkeit fühlbar zu machen. Ihre Werke befassen sich mit Themen wie den Jugoslawienkriegen, dem Nahost-Konflikt, der iranischen Revolution und dem Faschismus. Themen, die nach wie vor virulent sind und deren Verwandlung in brisante Kunst filmisch erzählt wird.

"Body Of Truth" ist ein Film über vier starke Frauen, die sich von den Zwängen ihrer Geschichte befreien und auf diesem Weg einzigartige Kunstwerke schaffen. Der Film eröffnet uns mit seiner klaren Fragestellung über die politische Kraft der Kunst mit dem Körper einen neuen Blick: nicht nur auf die Kunst, sondern auch auf unsere gesellschaftliche Wirklichkeit.

"Body Of Truth" (Amazon-Affiliate-Link ) feierte seine Festivalpremiere auf dem Filmfest Hamburg 2019 und seine Internationale Premiere auf dem DOC NYC. Gezeigt wurde er außerdem auf dem Kasseler DOK Fest 2019 und auf dem International Festival of Films on Art Montreal. In Neapel eröffnete der Dokumentarfilm das Artecinema Festival. (cw/pm)

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