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Zweite Staffel angekündigt

"Making the Cut" geht weiter

Die Amazon-Prime-Serie mit Heidi Klum und ihrem schwulen Co-Moderator Tim Gunn geht in die zweite Staffel.


In "Making the Cut" reisen die Moderator*innen Heidi Klum und Tim Gunn auf der Such nach schönen Klamotten mit Designer*innen um die Welt (Bild: Prime Video)

Model und Fernsehmoderatorin Heidi Klum hat am Dienstag auf Instagram die Fortsetzung der Reality-Serie "Making the Cut" angekündigt. Die erste Staffel war im Frühjahr 2020 für Amazon-Prime-Mitglieder veröffentlicht worden (queer.de berichtete). Erneut wird Klum die internationale Show in englischer Sprache gemeinsam mit dem amerikanischen Modeberater Tim Gunn moderieren.

Klum schrieb auf Instagram neben einem gemeinsamen Bild mit Gunn: "We are BACK!!! for season 2".

In der Sendung konkurrieren professionelle Modedesigner*innen aus mehreren Ländern gegeneinander. Sie müssen jede Woche in neuen Aufgaben ihre Kreativität unter Beweis stellen. Danach werden sie von Klum und mehreren Gastjuror*innen – darunter Ex-Models, Modedesigner*innen, Fernsehstars oder Influencer*innen – bewertet. In der ersten Staffel saßen etwa in einigen Episoden Naomi Campbell, Nicole Richie oder Chiara Ferragni in der Jury. Der oder die jeweils schlechteste Bewerber*in fliegt am Ende jeder Folge aus der Show. In diesem Jahr sollen als Juror*innen das kanadische Model Winnie Harlow und Modedesigner Jeremy Scott neu an Bord sein.

In der Show wird auch Wert auf queere Sichtbarkeit gelegt, mehrere Designer*innen der ersten Staffel waren offen LGBTI. Damals traten zwölf Modemacher*innen aus sechs Ländern an, darunter auch eine Bewerberin aus Berlin.

Klum hat bereits 16 Staffeln "Project Runway"-Erfahrung

Klum, die hierzulande mehr durch ihre trashige Show "Germany's Next Top Model" berüchtigt ist, hat sich in den USA mit der Realitysendung "Project Runway" ein völlig anderes Image aufgebaut. Sie führte von 2004 bis 2017 – gemeinsam mit Kandidat*innen-Mentor Tim Gunn – durch 16 Staffeln der hoch angesehenen Castingshow für Modedesigner*innen. In Deutschland lief die Sendung dagegen eher versteckt in Kabelsendern oder vereinzelt auf Streamingportalen.

Direktlink | Trailer der ersten Staffel von "Making the Cut"
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Mehrere der Kandidat*innen etablierten sich in der amerikanischen Fashion-Industrie, unter ihnen etwa Christian Siriano, der seit Staffel 17 von "Project Runway" den Mentoren-Posten von Tim Gunn übernommen hat – moderiert wird die Sendung seither von US-Model Karlie Kloss.

"Making the Cut" kommt als eine Art XXL-Version von "Project Runway" daher. Beispielsweise erhält der Sieger oder die Siegerin bei "Project Runway" zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar, während der Gesamtgewinn bei "Making the Cut" eine Million Dollar beträgt. (dk)



#1 NerdAnonym
  • 03.03.2021, 15:31h
  • Die erste Staffel hat mir eigentlich recht gut gefallen und das sage ich als NICHT-Klum-Fan.
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#2 LupdejuppAnonym
#3 Muss nicht seinAnonym
  • 04.03.2021, 09:59h
  • Kann solche Sendungen nicht ertragen. Nicht einmal ansatzweise wird auf ökosoziale Problemfelder der Bekleidungsindustrie selbstkritisch eingegangen:

    1. Lohndumping
    2. Umweltverschmutzung
    3. nachhaltige Kleidung

    www.quarks.de/umwelt/kleidung-so-macht-sie-unsere-umwelt-kap
    utt/


    Die Sendung ist nur etwas für Gehirn ausschalten, berieseln lassen und die Oberflächlichkeit ertragen bzw. der Oberflächlichkeit frönen?
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#4 LupdejuppAnonym
  • 04.03.2021, 11:21h
  • Antwort auf #3 von Muss nicht sein
  • Gilt das nicht für alle Shows in denen Outfits präsentiert werden, von RuPaul über Topmodel zu Masked Singer ? Kritisierst du bei Kochshows auch das vor der Zubereitung nicht erst ne Doku über die Lieferketten der einzelnen Lebensmittel kommt ???

    Solche Formate sind allesamt zur seichten Unterhaltung erdacht und wollen auch gar nicht mehr sein.....
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#5 Muss nicht seinAnonym
  • 04.03.2021, 11:54h
  • Antwort auf #4 von Lupdejupp
  • Na ja, also das stimmt so nicht ganz. Differenzierung ist auch hier notwendig! In manchen Kochsendungen wird schon mal auf vegetarische oder vegane Zubereitungen und Biozutaten auch hinsichtlich Ökologie hingewiesen. Daneben wird auch oftmals nach den Regeln der DGE gekocht bzw. auf eine ausgewogene und schonende Zubereitung geachtet. Also sogar diese Sendungen schaffen es ab und zu mal wenigstens ansatzweise ein bis zwei der drei von mir genannten Punkte zu erfüllen und etwas weniger oberflächlich zu sein.
    Wäre erfreulich, wenn die ganzen von Dir erwähnten Outfitsendungen das wenigstens auch mal ansatzweise hinbekommen würden!
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#6 LupdejuppAnonym
  • 04.03.2021, 12:38h
  • Antwort auf #5 von Muss nicht sein
  • Hmmm.... mir ist gerade auch selbst aufgefallen das mein Argument nicht so ganz griffig ist, im Gegensatz zu den anderen, genannten Shows ist das Ziel bei "making the cut" ja tatsächlich dass das Gewinneroutfit in Massenproduktion geht oO und ob groß drauf eingegangen wurde wie die Outfits letztendlich produziert werden weiß ich gar nicht, war so ne Show die man halt gut im Hintergrund laufen lassen konnte...
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#7 Muss nicht seinAnonym
  • 04.03.2021, 15:00h
  • Antwort auf #6 von Lupdejupp
  • Sorry, ich will hier auch nicht zu altklug auftreten oder die Sendungen zu madig machen. Dass der Hauptfokus Unterhaltung ist, ist schon okay, soll ja keine Doku sein, aber ein klein wenig können die im FFF Zeitalter schon besser machen. Ich bin bspw. Fan von der Serie "Love, Victor", daran ließe sich auch immer noch viel kritisieren und dass es halt Disney schnulzig weichgespült ist, aber immerhin sind Ansätze erkennbar hinsichtlich Diversität, Reichtum und Armut und Diskriminierung, sogar der Vegan-Burger wird in einem gewissen Zeitgeistkontext erwähnt. Ist zwar halt alles, wie bereits erwähnt, Disney weichgespült, aber immerhin. Früher kam so etwas dort überhaupt nicht vor. Unterhaltend soll das Ganze natürlich hauptsächlich auch sein. Das gelingt bisher, schauspielern können die Darsteller und die Drehbücher bzw. Dialoge scheinen bisher auch zu passen!
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#8 LupdejuppAnonym
  • 04.03.2021, 15:53h
  • Antwort auf #7 von Muss nicht sein
  • "Love, Simon" ist noch auf der watchlist, muss erstmal staffel 16 von greys anatomy ( ich weiß ey, guilty pleasure, aber ich steh halt drauf ) und WandaVision fertig schauen...

    Und "weichgespült".... yoahr, aber ich bin da ehrlich: wenn ich ne disney produktion einschalte dann eben genau deswegen, weil es eben feel good Unterhaltung ist, da erwarte und will ich egtl gar keine zu ernste, zu düstere oder krass tiefgründige Sachen sondern einfach nur Unterhaltung.... ( ich kann an dieser Stelle nur die ultraunterhaltsame und derbst sympathische realverfilmung von "Alladin" empfehlen..... meine fresse macht der Film Spaß)....
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