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Köln
Run auf Warhol-Ausstellung lässt Server zusammenbrechen
Am Montag öffnet die queere Ausstellung "Andy Warhol Now" im Kölner Museum Ludwig – der Ansturm auf die Onlinetickets war so groß, dass die Website nicht mehr erreichbar war.

Blick in die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig (Bild: Rheinisches Bildarchiv Köln / Marleen Scholten)
- 6. März 2021, 14:06h 2 Min.
Nach der viermonatigen Corona-Zwangspause bei den Museen hat das Interesse an einer großen Andy-Warhol-Ausstellung die Server des Kölner Museum Ludwig zusammenbrechen lassen. Ab Samstag konnten Besucher*innen eigentlich die ersten Zeitfenster zum Besuch der Ausstellung in der neuen Woche buchen – doch das Interesse war so groß, dass die Seite innerhalb kürzester Zeit nicht mehr erreichbar war. "Unsere Techniker arbeiten auf Hochtouren", sagte eine Sprecherin.
Am Montag dürfen in NRW Museen, Zoos und weitere Einzelhandelsgeschäfte wieder öffnen – allerdings nur nach Terminbuchung. Das Kölner Museum Ludwig darf wegen der Vorgaben immer nur 73 Besucher*innen für zwei Stunden in die lange erwartete Ausstellung lassen. Als eines der ersten Museen in NRW startete das Ausstellungshaus am Samstag den Verkauf von Tickets – und wurde überrannt.
Die Ausstellung "Andy Warhol Now" mit über 100 Werken zeichnet ein in Teilen neues Bild des bedeutendsten Pop Art-Künstlers. Schwerpunkte sind seine Homosexualität, sein Migrationshintergrund und seine Religiosität. Daneben wird deutlich, wie stark Warhol (1928-1987) bereits ein Multimediakünstler war, der zum Beispiel für Print- und Fernsehformate bekannte und unbekannte Amerikaner interviewte.
Für das Kölner Museum ist es die wichtigste Ausstellung seit Jahren. Sie ist seit einem viertel Jahr fertig aufgebaut, konnte wegen des Corona-Lockdowns bislang aber nicht für Besucher*innen geöffnet werden. (cw/dpa)
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Links zum Thema:
» Mehr Infos zur Ausstellung auf der Homepage des Museums
Mehr queere Kultur:
» auf sissymag.de















Wobei der glittergeile Warhol politisch durchaus problematisch war.
Stichwort: Imelda Marcos