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Zeuginnen und Zeugen gesucht

Autobahnpolizei ermittelt nach homophoben Drohungen an der A 67

Drei junge Männer mit Kampfhunden sollen einen Mann aus Homo-Hass an einem Autobahnparkplatz "massiv" bedroht haben. Die Männer wurden vorläufig festgenommen, sind aber inzwischen wieder auf freiem Fuß.


Zwischenfall auf einem Autobahnparkplatz in Südhessen (Bild: Florian Golchert / flickr)

Auf der A 67 soll es nach einer Meldung der Autobahnpolizei am Samstagnachmittag zu einem schwerwiegenden homosexuellenfeindlichen Vorfall gekommen sein. Demnach ist ein 44 Jahre alter Mann gegen 15 Uhr auf dem Parkplatz "Rolandshöhe" nach eigenen Angaben von drei Männern im Alter von 21 bis 30 Jahren homophob beleidigt und "massiv bedroht" worden. Unter anderem sollen die Männer angedroht haben, ihre beiden Hunde auf ihn zu hetzen, falls er sich noch mal auf dem Parkplatz oder in Pfungstadt blicken lasse. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand handle es sich bei den Tieren laut der Autobahnpolizei um Listenhunde, also um als besonders gefährlich eingestufte Tiere.

Der Mann verständigte umgehend nach dem Vorfall die Autobahnpolizei. Den Ordnungshüter*innen gelang es daraufhin, das Trio vorläufig festzunehmen. Dabei wurden auch zwei Mobiltelefone sichergestellt, weil die Personen den Vorfall offenbar filmten. Die Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohen nun Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung.

Die Ermittlungsgruppe der Polizeiautobahnstation Südhessen bittet Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06151/8756-0. Die Ordnungshüter schließen derzeit nicht aus, dass in diesem Zusammenhang noch weitere Personen betroffen sind. (pm/cw)



#1 GodzillaAnonym
  • 08.03.2021, 11:49h
  • Was stimmt mit solchen Individuen nicht? Ich kann auch absolut nicht verstehen, warum man solche Menschen sofort wieder auf freien Fuß setzt und ihnen nicht die Hunde abnimmt?
    Es spricht doch vieles dafür, dass es bei dieser "einmaligen" Gelegenheit nicht bleiben wird und diese Menschen nicht geeignet sind Hunde zu halten, welche sie wohl abrichten, oder woher kommt sonst die Drohung, die Hunde auf den 44-jährigen zu hetzen?
    Es ist doch schon fast vorhersehbar, wie es weitergehen wird, sowohl mit den homophoben Hetzern, wie auch mit den Hunden.
    Ich hoffe jedenfalls, für den Bedrohten und für andere von Hass Betroffene, dass diese Männer zur Rechenschaft gezogen werden.
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#2 PeerAnonym
  • 08.03.2021, 12:31h
  • Wenn drei Personen mit Kampfhunden gleichzeitig eine harmlose Person massiv bedrohen, sind sie offensichtlich eine Gefahr für die Gesellschaft.

    Warum werden solche Leute dann wieder auf freien Fuß gesetzt?
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#3 Homonklin_NZAnonym
  • 08.03.2021, 13:08h
  • Die sind doch bestimmt wieder so eine selbst ernannte Schutztruppe, wie die vor Jahren noch mit auffälligen Shirts an einigen Cruising-Wäldchen und Parks herum prollten.

    Vielleicht will man sie in ihrer Selbstbestätigung durch Freikommen wälzen lassen, und dann auf frischer Tat mit Lockvogel ertappen? Entrapment ist bei euch wohl verboten.

    Ansonsten sind wohl eure Gesetze bei solchen Vergehen auf ein "Gefahr im Verzug" und dringende Flucht oder Ähnliches begrenzt, da geht nicht viel mit festhalten auf Dauer ohne Haft/Unterbringungsanordnung.
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#4 DirkAnonym
#5 dellbronx51069Anonym
  • 08.03.2021, 21:54h
  • Der Köter hat in D. besonderen Schutz und Sozialstatus. Wie oft laufen diese Tiere unangeleint auf einen zu . Springen einen sogar an. Spricht man den Halter an wird es sofort asozial . Hab ich öfter erlebt beim Waldspaziergang mit meinem Mann. Einmal musste ich Pfefferspray einsetzen da die Töle sich in meiner Jacke verbissen hatte. Die Folge waren homophobe Beschimpfungen. Wir wurden verfolgt und bedroht. Das hörte erst auf als einer von den Haltern von mir massiv eins auf die Nase bekam und mein Mann den Hund mit Springerstiefeln in die Rippen trat.
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#6 hugoAnonym
  • 09.03.2021, 11:05h
  • Nach diesem Vorfall erwarte ich, dass den Kerlen die Erlaubnis entzogen wird, Hunde zu halten. Die Tiere müssen beschlagnahmt und auf Kosten der bisheringen Halte im Tierheim untergebracht werden!
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#7 GodzillaAnonym
  • 09.03.2021, 11:28h
  • Antwort auf #5 von dellbronx51069
  • Dein Kommentar offenbart lediglich deine Einstellung gegenüber Tieren oder zumindest ggü. Hunden, welche zudem nichts für ihr Verhalten können, da ist der Halter zur Rechenschaft zu ziehen. Und jetzt braucht mir niemand damit zu kommen, dass man sich nur gewehrt hätte, allein die Wortwahl lässt anderes vermuten, ebenso wie die Schilderung des Vorfalls.
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#8 GodzillaAnonym
  • 09.03.2021, 11:31h
  • Antwort auf #6 von hugo
  • Genau das, besser für die Tiere, in jeglicher Hinsicht. Leider sind die Hürden jemandem Tiere abzunehmen und ein Haltungsverbot anzuordnen ziemlich hoch und an anderer Stelle wird leider zu vorschnell gehandelt.
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